Sodele, ich hab‘ da nochmal eine Arlo Review für euch ;-). Diesmal geht’s um die (bei uns) brandneue Arlo Pro 3 Floodlight Kamera. Technisch basiert diese auf der Arlo Pro 3 die ich ja bereits für euch getestet habe, hier haben wir aber einen stärkeren Akku im Gepäck und zudem ein ausgesprochen Leistungsstarkes Flutlicht das einen recht großen Bereich beleuchten kann. Außerdem habe ich auch gleich die Arlo Solarzelle getestet, damit man den Akku erst gar nicht mehr laden muss…

Videoreview Arlo Flutlicht

Videoreview Arlo Pro 3

https://youtu.be/j63dxfprg_Y

Modellvergleich: Arlo Pro, Arlo Pro 2 oder Arlo Pro 3 Floodlight

Mein „Modellvergleich“ aus meiner Arlo Pro 3 Review bleibt hier unverändert, da ja die Arlo Pro 3 Floodlight technisch der Arlo Pro 3 entspricht: Die größten Unterschiede der Arlo Kameras beziehen sich auf die Bildqualität. So wurde die Qualität der Bildsensoren von der Arlo Pro 2 kontinuierlich gesteigert auf nun 2k Auflösung bei der Arlo Pro 3 (Floodlight). HomeKit kompatibel sind sie alle, Smarthub vorausgesetzt, aber seit der Arlo Pro 3 dank Scheinwerfer (bzw. hier Flutlicht) mit Farb-Nachtsicht. Das entzerrte Videobild (kein Fischaugeneffekt bei 110° Blickwinkel oder ein etwas verzerrtes Bild mit bis zu 160° horizontalem Blickwinkel hat die Arlo Pro 3 Floodlight natürlich ebenfalls mit der Arlo Pro 3 gemein.

Verpackung & Lieferumfang

Nach wie vor setzt der Hersteller Kunststoff ein, allerdings „nur“ eine Schale, welche die Kamera beherbergt, ansonsten wird nur Karton verwendet. Das ist aber nach wie vor Ausbaufähig, bitte auf Kunststoff verzichten, Arlo!

In der Verpackung der Kamera finden wir:

  • Arlo Pro 3 Floodlight Kamera
  • Akku mit vergrößerter Kapazität (xxxx mAh (das sind xxmAh mehr als bei der Arlo Pro 3))
  • 1 Netzgerät & Micro-USB Kabel zum Aufladen
  • 1 Netzgerät + Kabel
  • 1 Wandhalteplatte, Montagewinkel & Schrauben

Arlo Pro 3 Floodlight Lieferumfang

Ordert man die optional erhältliche Solarzelle, so erhält man:

  • Arlo Solarzelle inkl. fest verbundenem Kabel mit magnetischem Ladeanschluss

Arlo Pro 3 Floodlight Solarzelle Lieferumfang

Inbetriebnahme, Montage & Design der Arlo Pro 3 Floodlight

Inbetriebnahme

Die Inbetriebnahme der Arlo Kameras ist nach wie vor vorbildlich. Zunächst wird die App installiert und ein Arlo Konto angelegt. Danach wählt man nur „neues Gerät hinzufügen“ und folgt den Anweisungen.

‎Arlo
‎Arlo
Preis: Kostenlos
Arlo
Arlo
Preis: Kostenlos

Die Arlo Pro 3 Floodlight kommt ohne Smarthub und benötigt diesen nicht für den Betrieb. Ohne den Hub allerdings gibt es keine HomeKit Kompatibilität. Das ist schade, aber eine Vorgabe von HomeKit für die Arlo nix kann. Hat man bereits einen Samrthub im Zuhause (z.B. von den Arlo Pro 3 Kameras), so kann man während der Installation diesen auswählen anstatt die Kamera direkt mit dem heimischen WiFi zu verbinden.

Also den Schritten in der App folgen, Akku einsetzen (dieser war in meinem Fall ca. 80% geladen). Nachdem dem Verbinden mit dem WLAN und etwaigen Firmware-Updates schiebt man die Kamera ins Gehäuse ein bis es klick, dann hält die Kamera sicher und ist wasserdicht verschlossen.

Insgesamt ist die Einrichtung vorbildlich einfach, super gemacht. In meinem Reviewvideo oben sind auch die einzelnen Schritte der Installation festgehalten.

Montage

Die Arlo Pro 3 Floodlilght kann nicht, wie andere Arlo Kameras, über flexible Magnethalterungen fixiert werden. Es kann ausschließlich die beigefügte Halterung die auch gleich das Gehäuse der Kamera beinhaltet, verwendet werden. Das macht ob des Gewichts der Arlo Pro 3 Floodlight auch durchaus Sinn. Arlo erklärt das alles aber auch sehr genau während der Inbetriebnahme. Die eigentliche Halteplatte (unten mit dem grünen Pfeil) kann mit bis zu drei Schrauben montiert werden. Dann wird der Ring montiert, dieser kann dann wiederum mit einer Sicherungsschraube gegen ungewolltes verdrehen gesichert werden. Der Teil oben im Bild kann, muss aber nicht abgeschraubt werden. Wie fest die Kamera sitzt, kann mit dem Festziehen des Rings gesteuert werden. Insgesamt ein sehr gutes System.

Arlo Pro 3 Floodlight Montage

Im Prinzip also gucken, ob man an der gewünschten Stelle auch Empfang hat, dann Halterung festschrauben und grob justieren, und als letzten Schritt die Kamera ins Gehäuse klicken und endgültig ausrichten, dann die große Plastikmutter am Kugelkopf final fixieren. Alles in allem sehr gut gelöst. Was nicht geht: Kleben. Für die Arlo Pro 3 Floodlight benötigt ihr defintiv eine Schraubmöglichkeit.

Design der Arlo Pro 3 Floodlight Kamera

Nun, die Arlo Pro 3 Floodlight ist recht groß. Der schwarze eigentliche Kamerateil ist, bis auf die fehlende mini-LED 1:1 gleich zur Arlo Pro 3. Links und rechts des Kameramodules finden wir das riesige Flutlicht.

Arlo Pro 3 Floodlight

Nach wie vor setzt Arlo auf ein glänzendes weißes Kunststoffgehäuse und eine glänzend schwarze Front der eigentlichen Kamera.

Arlo Pro 3 Floodlight

Vorne befinden sich das Objektiv, Infrarot LEDs sowie der Lautsprecher, der auch zeitgleich als Sirene fungieren kann.

Arlo Pro 3 Floodlight

Die Unterseite beherbergt einen magnetischen Ladeanschluss für die Solarzelle, sofern man diese ebenfalls erwirbt, vorbei die Zeit von Micro USB an der außenseite! Sehr gut! Auch der „Sync“ Knopf von der 2. Arlo Pro Generation ist verschwunden. Einzig eine mechanische Taste um Kamera und Halterung zu trennen gibt es noch.

Poppt man die Kamera mit der Taste aus der Halterung so kann einfach und schnell der Akku getauscht werden – vorbildlich.

Arlo Pro 3 Floodlight

Bildqualität der Arlo Pro 3 Floodlight

Wer die Arlo Pro 3 kennt, der erhält 1:1 die selbe Bildqualität aber eben mit „Flutlichtbonus“. Die Bildqualität ist durch die Bank gut, Farben wirken natürlich, das Bild ist scharf. Der HDR Effekt ist aber zu schwach, wie man unten am ersten Video sehen kann. Aber insgesamt bin ich (nach wie vor) mit der Bildqualität zufrieden.

Da aber ein Bild bekanntlich mehr als 1000 Worte sagt, hier einige Videobeispiele:

Bildqualität der Arlo Pro 3 Floodlight bei Sonnenschein

Bildqualität der Arlo Pro 3 Floodlight bei Schatten

Bildqualität der Arlo Pro 3 Floodlight bei Nacht, SW Nachtsicht

Bildqualität der Arlo Pro 3 Floodlight bei Nacht, Flutlichtmodus in Farbe

Die Arlo Pro 3 Floodlight dürfte für Einbrecher auch eine starke Abschreckungsmaßnahme darstellen; das Licht ist extrem hell und lässt keinen Winkel unausgeleuchtet. Schön, dass man aber die Kamera z.B. so einstellen kann, dass das Flutlicht nur dann an geht, wenn man nicht zu Hause ist; so wird ein Abendessen auf der Terrasse im Kerzenschein nicht gestört.

Sonderfunktion: Lokales 2k-Live-Streaming & Auto Zoom + Tracking

Dank des verbauten 2k Bildsensors kann man, auf Wunsch, sofern man sich im heimischen WLAN Befindet, live die volle Auflösung streamen. Wenn man das nicht benötigt, so kann man die Funktion „Auto Zoom und Tracking“ aktivieren. In diesem Fall zoomt die Kamera automatisch auf erkannte Objekte und folgt diesen. Das empfinde ich als praktischer als das 2k Live Streaming. Beides sind aber praktische Zusatzfunktionen.

Die Arlo App

Der folgende Teil ist 1:1 aus meiner Review zur Arlo Pro 3 übernommen, da sich hier nichts geändert hat:

Um die Arlo Pro 3 Floodlight verwenden zu können, ist die Arlo App natürlich nach wie vor Pflicht und diese wird kontinuierlich verbessert und gewartet, das zeigten mir eine Vielzahl von Updates über die vergangenen Monate.

Die App weist am unteren Bildschirmrand vier Tabs auf: Geräte, Bibliothek, Modus und Einstellungen. Alles ist selbsterklärend. Während man unter „Geräte“ alle verbundenen Kameras sowie eine etwaig vorhandene Basisstation findet, sehen wir unter Bibliothek die aufgezeichneten Videos. Oben auf Tage unterteilt, darunter eine Liste der Videos. Unter „Modus“ verbirgt sich die Einstellung, wann genau die Kameras aktiviert werden, also Bewegungsmelder und/oder Geräuscherkennung EIN oder AUS sowie gemäß eines frei definierbaren Zeitplanes oder per Geofencing; mehr dazu unten.

Unter dem letzten übertragenen Bild der jeweiligen Kamera finden wir Icons zum Akkustand (auch, ob die Kamera z.B. über die Solarzelle gerade geladen wird), dem Funksignal sowie ob Mikrofon und Bewegungsmelder eingeschaltet sind. Man kann zudem auch schnell zu den Einstellungen der Kamera springen. Auch die Basisstation ist unter den Geräten aufgeführt, so hat man auch von diesem Tab immer Zugriff auf die jeweiligen Einstellungen.

Rechts oben am „Geräte“ Bildschirm gibt’s dann noch ein rotes Symbol mit einem Rufzeichen, hier kann die Sirene aktiviert werden. Glücklicherweise kann man sie aber nicht versehentlich aktivieren, da man dies nochmal gesondert bestätigen muss.

Die Bibliothek bietet schnellen Zugriff auf alle Aufnahmen der letzten 30 Tage, allerdings nur mit bezahltem Abonnement.

Die Benachrichtigungen der App (wenn also eine Bewegung oder sonstiges erkannt wurde) kommen zuverlässig und schnell an. Allerdings empfinde ich es als sehr schade, dass nur ab 2,79€ pro Kamera und Monat auch ein Bild bei der Benachrichtigung mitgeschickt wird. Diese Funktion kann man während des kostenlosen dreimonatigen Probeabos ausgiebig testen, ebenso die Objekterkennung von Arlo:

Personen und Tiere werden recht zuverlässig erkannt – aber natürlich gibt es auch immer mal wieder Fehlerkennungen:

Sehr schön gelöst ist, dass erkannte Personen oder Tiere (auch Fahrzeuge und Pakete sind möglich) farblich hervorgehoben werden, siehe oben.

Alles in allem benutzt man die Arlo App einfach gerne, weil sie schnell startet und zuverlässig funktioniert. Was Arlo auch seit meiner Review der Arlo Pro 2 nicht ausgebessert hat: Betrachtet man das Livebild im Vollbildmodus so befindet sich der Sirenen-Knopf direkt neben dem Symbol um den Vollbildmodus zu verlassen…. sehr schlechte Platzierung.

Webinterface

Unter my.arlo.com bietet der Hersteller Zugriff auf die Kameras des Arlosystems. Einfach einloggen und schon kann man alles, was man auch über die App steuern kann, bedienen. Nicht nur kann man live das Kamerabild verfolgen, man kann auch Einstellungen vornehmen, Aufnahmen einsehen oder herunterladen oder auch z.B. die Sirene auslösen. Der Flash-Player wird aber zur Darstellung der Videos vorausgesetzt. @Arlo – bitte ausbessern und Flash kübeln. Danke.

Akkulaufzeit der Arlo Pro 3 Floodlight

Ganze 13000mAh (also 13Ah) hat der XL Akku der Arlo Pro Floodlight. Das ist MEHR als üppig und die 2,7 fache Kapazität der üblichen Arlo Pro 3 Akkus. Das Flutlicht verbraucht aber auch ordentlich Strom. Hat man es an einem Abend im Garten etwas länger in Betrieb, so sind da schon mal 10-20% Kapazität futsch (OK, das waren 2-3h wo ständig das Licht an ging). Dank Solarzelle ist der Akkustand aber während meines Tests nie unter 75% gefallen, selbst mit regnerischen Tagen und viel Bewölkung in diesem normalen Sommer hat das Gespann perfekt funktioniert.

Wer KEINE Solarzelle zur Arlo Pro 3 Flutlicht dazuordert UND sich viel in den Abendstunden draußen aufhält, der kann bequem z.B. die Kamera so einstellen, dass das Flutlicht sich nur einschaltet, wenn niemand zu Hause ist. Damit ist man abgesichert und muss auch nicht ständig den Akku laden. Alles in allem sind die 13Ah Kapazität MEHR als ausreichend. Dennoch würde ich für diese Kamera, alleine schon wegen des Komforts einfach nie mehr den Akku aufladen zu müssen, die Solarzelle dazu kaufen, denn: Während bei den Batteriebetriebenen Arlo Pro 3 Kameras (nicht das Flutlicht) das magnetische Ladekabel mitgeliefert wird, so FEHLT es bei der Flutlichtkamera, hier müsst ihr also die Kamera zum Aufladen aus dem Gehäuse nehmen.

Ein weiterer Pluspunkt beim Betrieb mit Solarzelle: Aktivitätszonen können dauerhaft aktiviert sein, das wirkt sich natürlich auch praktisch auf den Flutlichtbetrieb aus.

In der Standardeinstellung ist das Flutlicht übrigens an Sonnenauf- und Untergang gekoppelt; es aktiviert sich also immer erst nach Sonnenuntergang und geht nach Sonnenaufgang nicht mehr an. Auch diese Einstellung hat in meinem Test perfekt funktioniert.

Alexa & Google Assistant Integration

Wer den Alexa Skill aktiviert und sich mit dem Arlo Konto einloggt kann auf Echo Show oder Spot Geräten das Video der Kamera anzeigen. Klappt perfekt, die Verbindung wird schnell hergestellt. Wie die Integration mit Google Home abläuft, kann ich mangels Google Gerät mit Display leider nicht sagen.

Arlo Pro 3 Floodlight und HomeKit

Ja, die Arlo Pro 3 Flutlicht ist mit HomeKit kompatibel, allerdings nur dann, wenn sie mit dem Smarthub verbunden ist (nicht mitgeliefert). Startet ihr also mit der Arlo Pro 3 Flutlicht ins Arlo Ökosystem, so bleibt euch HomeKit vorerst verwehrt.

Selbst MIT Smarthub allerdings muss man hier leider auf HomeKit Secure Video verzichten. Schade, Arlo.

Arlo Pro 3 Homekit Vollbild

Arlo Pro 3 Homekit

Bei den Dingen, die man letztlich mit der Arlo Pro 3 Floodlight in HomeKit anstellen kann, ist man freilich eingeschränkt. Ist der Bewegungsmelder in der Arlo App aktiviert, so erhält man, auf Wunsch, auch via HomeKit Benachrichtigungen. Ist er in der Arlo App ausgeschaltet, so fehlen auch in in HomeKit die Benachrichtigungen.

Via HomeKit sind ansonsten die üblichen Einstellungen, wann man benachrichtigt wird, möglich. Also entweder zu bestimmten Zeiten oder in Abhängigkeit der An- oder Abwesenheit der Bewohner. Erweiterte Funktionen wie Objekt- oder Personenerkennung sucht man hier leider vergebens, da eben, wie gesagt, HomeKit Secure Video nicht unterstützt wird.

Über HomeKit wiederum aber können Automatisierungen eingerichtet werden, die auf dem Bewegungssensor der Kamera basieren. Man könnte z.B. beim Auslösen der Kamera sagen, dass im betreffenden Raum auch gleich das Licht angeht.

Steuerung von An- und Abwesenheit, Alarmmodi, Sirenen

Unverändert gut sind die verschiedenen Betriebszustände (Modus) in der Arlo App umgesetzt. So kann das System entweder aktiviert, deaktiviert, von einem Zeitplan oder über die Position der Einwohner gesteuert werden. Das alles ist selbsterklärend und funktioniert wunderbar und zuverlässig.

Schön gelöst: Je Modus (Aktiv/Inaktiv) kann gewählt werden, wie das System reagiert. Sprich, je Kamera kann definiert werden, ob nur auf Bewegung oder auch auf Geräusche reagiert wird, und was dann passiert (nichts, Video aufnehmen, Sirene aktivieren). So kann man z.B. bei erkannter Bewegung im Flur zeitgleich die Sirene auf den anderen Arlo Pro 3 Kameras aktivieren und diese auch gleich ein Video aufzeichnen lassen – entweder bis zum Ende des erkannten Ereignisses (bis zu 5min) oder für eine definierte Dauer zwischen 10 und 120 Sekunden. Wie oben erwähnt kann so auch gesteuert werden, indem man einen neuen Modus erstellt, dass bei Anwesenheit der Bewohner das Flutlicht nicht an geht.

Durch diese Einstellmöglichkeiten ist das System flexibel an die Bedürfnisse der Bewohner anpassbar – z.B. kann so sichergestellt werden, dass bei einem etwaigen Alarm die meisten  Kameras und die Basis inkl. Sirene auslösen, die Kamera im Kinderzimmer aber stumm bleibt; sehr gut gelöst.

Lautsprecher, Mikrofon & Gegensprechfunktion

Die eingebaute Sirene der Arlo Pro 3 Flutlicht Kamera ist OK aber nicht „ohrenbetäubend“ laut. Zum Aufschrecken ungebetener Gäste reicht es aber. Da der Lautsprecher als Sirene fungiert ist er ausreichend groß und laut damit wiedergegebener Ton einigermaßen klar beim Gegenüber ankommt.

Arlo Smart Abonnements

Am Abostatus hat sich bei Arlo nichts geändert. Nach wie vor bietet Arlo diverse Pakete und Preispunkte für die Abonnements, nach wie vor wird HomeKit Secure Video nicht angeboten. Nach wie vor hätte ich zwar HomeKit Secure Video sehr begrüßt, das Angebot von Arlo ist aber fair. Außerdem bekommt man bei der Arlo Pro 3 Flutlicht Kamera gleich 3 Monate Testabo mitgeliefert. Folgende Preispunkte gibt’s aktuell, Stand 9/2020:

Variante 1: Monatlich zahlen pro Kamera

Die günstigste Variante ist das Bezahlen pro Kamera pro Monat. 2,79€ sind dann pro Arlo Kamera fällig, dafür hat man nach wie vor 30 Tage lang Zugriff auf alle Aufnahmen, zusätzlich aber Personenerkennung und Benachrichtigungen inklusive der Übermittlung eines Bildes.

Variante 2: Monatlich zahlen für bis zu 5 Kameras (Arlo Premier)

Wer 8,99€ über den virtuellen Tresen gehen lässt, kann bis zu 30 Tage lang auf die Videos zugreifen und hier die Cloud mit bis zu 5 Arlo Kameras befüttern. Benachrichtigungen mit Bildchen sowie Personenerkennung sind natürlich auch hier mit dabei.

Variante 3: Monatlich zahlen für Ost- und Westflügel (Arlo Elite)

Das 13,99€ teure „Arlo Elite“ Package macht für Systeme mit Arlo Pro 3 Kameras keinen Sinn, da es lediglich die Auflösung auf 4k Hochschraubt, ansonsten ist der Umfang 1:1 der selbe zum Arlo Premier Paket.

Variante 4: 24/7 Aufzeichnung mit der Arlo Pro 3 Floodlight

Auch bei der kontinuierlichen 24/7 Aufzeichnung hat Arlo gekürzt. Für 8,99EUR erhält man nun nur noch 14 Tage Videospeicher (zuvor ein Monat), dafür aber für alle verbundenen Kameras. Möchte man 30 Tage Videospeicher, so sind 17,99€ fällig.

Zuverlässig im Alltag

Nach nun diversen getesteten Arlo Systemen kann ich feststellen: Klappt und ist zuverlässig. Weder Arlo, noch Arlo Pro 2 noch Arlo Pro 3 (Flutlicht) hier im Test haben mich jemals im Stich gelassen. Alle Kameras und Akkus funktionieren exakt, wie sie sollen, Angst vor vorzeitig leeren Energiespeichern muss man nicht haben, hier erhält man rechtzeitig eine Benachrichtigung. Sehr gut.

FAZIT

Die Arlo Pro 3 Floodlight ist eine logische und sehr gut umgesetzte Erweiterung des Arlo Systems – mit allen Vor- und Nachteilen. Zu den Vorteilen zählen Zuverlässigkeit, hohe Qualität und einfachkeit bei der Benutzung zusammen mit einem stabilen und fair gepreisten Abonnement-Modell.

Zu den Nachteilen zählen der hohe Anschaffungspreis und eine eingeschränkte HomeKit Funktionalität. Die optionale Solarzelle würde ich euch unbedingt ans Herz legen. Wem die Scheinwerfer der Arlo Pro 3 Kameras zu schwach sind, der findet in der Flutlich-Version die Perfekte Kamera im Arlo Ökosystem.