iPhone X: 279 Tage später

Ich hatte sie alle. Das Original-iPhone wurde aus Amerika besorgt, und von 3G bis X wurden die Telefone quer durch Europa geordert um sie möglichst zum Marktstart in Händen halten zu können. Beim iPhone X spielte Apples Onlinestore für mich nicht mit, Haai Telekom konnte aber liefern.

Seit Anfang November 2017 ist nun das iPhone X bei mir im täglichen Einsatz. Mein „daily Driver“, wie man so schön sagt. Es löste die Spiegelreflexkamera und ebenso die Videokamera ab. Selbst dem iPad setzt es zu, denn dieses ist nun weniger im Einsatz als zuvor, dank des großen Displays. Aber mal ehrlich, mehr als 1000€ für ein Telefon? Ist es das wert? Nach 279 Tagen habe ich folgendes zu sagen…

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Preview: Hub+ [Kickstarter]

HUB+Als baldiger Besitzer eines neuen 12″ MacBooks bin ich in den Weiten des Internets auf das folgende Kickstarter Projekt von NONDA (http://www.nonda.co) gestossen. Auch wenn ich das 12″ MacBook noch nicht habe (..seit 6 Wochen bestellt, aber entweder sind MacBooks so dermaßen beliebt oder es gibt doch noch andere Gründe..), so ist das Produkt aus diesem Kickstarter für alle die eine Überlegung wert, die sich dann in Zukunft auf USB-C einlassen wollen.

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Im Test: iMac 27″ Core i7 2011 mit SSD + HDD [Review]

Apple iMac mid 2011

Einleitungen. Ich liebe es ja, Einleitungen zu schreiben! Nein, ernsthaft 😉 OK, das ist ja unschwer zu erkennen. Und doch wollte ich ursprünglich gar nicht über den 2011er iMac schreiben. Vielleicht, weil ein iMac so still und unauffällig seinen Dienst verrichtet? Hmm…

Etwas mehr als einen Monat ist der iMac nun schon in Betrieb. Anfang Juli hatte ich ja schon von meinem bisherigen Computersetup 2000 bis 2011 berichtet und hier also nun ein kleiner Testbericht zum „27“ mid 2011″ iMac.

Zuallererst: Wie kam’s dazu?

Apple macht ja den Großteil seines Geschäfts mittlerweile mit iPhone, iPad und mobilen Macs. Der Anteil der Desktoprechner sinkt seit einigen Jahren (leider) kontinuierlich. Dennoch haben diese Rechner, wie ich finde, mehr als eine legitime Daseinsberechtigung, gerade in der heutigen Zeit, und speziell im professionellen Sektor.

Computersetup Juni 2011

Man könnte sagen: Ich hab’s probiert, ich bin gescheitert. Gemeint ist das Arbeiten mit lediglich einem Macbook Pro. Ok, das ist übertrieben. November 2008 entschied ich mich eines der ersten Unibody MacBook Pros mit 15″ zu kaufen und zu meinem Hauptrechner zu machen. Der Schreibtisch mußte einer Essecke Platz machen und für den damaligen iMac war einfach kein Platz mehr. Mit dem MacBook Pro konnte man ja auch, im Fall, am Esstisch oder eben am Sofa einen Artikel schreiben. Dann gab es 2008 nur iPhoto und das nur mit kompakten 10 Megapixel JPEG Fotos in meinem Workflow und an HD-Video war dank iPhone 3G auch nicht zu denken. Dann aber kam irgendwann RAW Fotografie und 18 Megapixel, Full HD Video und jeden Monat etliche Gigabyte an neuem Material hinzu und aus iPhoto wurde Aperture 3. Die zunächst üppig anmutenden 4GB RAM wurden mehr und mehr zum Flaschenhals  und das Arbeiten mit Videomaterial oder RAW-Fotos zur Qual. Schon der Spätsommer 2010 war unendlich mühsam als tausende Urlaubsfotos von den Kanaren verarbeitet werden wollten; der Export dauerte ewig. Außerdem war für den Videoschnitt und die Bildbearbeitung die „relativ“ niedrige Auflösung von 1440×900 einfach nicht ausreichend. Ich benötigte MEHR Platz am Bildschirm. Dem MacBook Pro muß man aber zugute halten, daß es für alltägliche Schreibarbeit nach wie vor mehr als gut geeignet ist.

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Glücklich vereint: Apple Wireless Keyboard & Magic Trackpad

Als Apple das Magic Trackpad auf den Markt brachte stach eines sofort ins Auge: „Das hat ja das gleiche seitliche Profil, wie auch die Wireless Tastatur!“ Nun werden viele von uns sofort gedacht haben: „Aber wie kann man denn die beiden verbinden?“

Apple selbst liefert leider keine Verbindungsmöglichkeit für Trackpad & Tastatur was vielen ordnungsliebenden bzw. chronischen Leererschreibtischmenschen ein Dorn im Auge sein dürfte. Glücklicherweise ist hier Twelvesouth eingesprungen! (Alle Bilder dieses Artikels übrigens ©Twelvesouth).

Magic wand seitlich

Schick sieht die kleine Leiste aus die kurzerhand einfach unten an Tastatur und Trackpad geklippst wird. Ein Verbindungsseg sorgt für einen schönen Übergang zwischen den beiden Geräten und, daß sich die beiden nicht gegeneinander verdrehen.

Wir finden: Sieht top aus. Endlich eine Möglichkeit Tastatur und Trackpad vernünftig und recht schick miteinander zu verbinden.

Leider momentan nur in den USA für 29$ mit Gratisversand zu erwerben.

Magic wand frontal

Apple Magic Mouse Testbericht

magicmouse

Na, gebt’s doch zu, darauf habt ihr gewartet. Diesen Testbericht mein‘ ich, nicht die Magic Mouse 😉 Nein, nicht? Hmm… na, ja. Auch wenn man schon diverse Erfahrungen zur Magic Mouse von Apple im Internet nachlesen kann, möchte ich mich dennoch der Berichterstattung anschließen und euch meine Eindrücke zum neuen Nager aus Cupertino berichten. Auf eine Punktewertung verzichte ich allerdings, zu unterschiedlich werden eure von meinen Eindrücken sein.

Verpackung

Daß Apple ja eine gewisse Affinität zur Plastiksargverpackung in letzter Zeit zeigt, dürfte jedem, der sich schon mal einen iPod Touch oder Nano oder auch Shuffle zugelegt hat. Glasklares Plastik ist das Material aus dem die Verpackung gemacht ist, auch bei der Magic Mouse. Das sieht zwar gut aus, ist aber wohl schwerlich mit dem so stark beworbenen „grünen“ Gedanken von Apple vereinbar. Nungut.
Löst man die kleinen Klebebänder vorne und hinten an der Verpackung, so kann man die Oberschale der Verpackung öffnen. Die Magic Mouse sitzt immer noch bombenfest auf dem weißen Kunststoffeinsatz in der Verpackung. Grund? Sie ist festgeklebt! Wer also die Aluminium-Abdeckung des Batteriefaches nicht verbiegen möchte, sollte die Maus vorerst mit der weißen  Unterschale aus der Verpackung nehmen und von unten den weiteren Klebestreifen lösen. In Händen hält man dann die sehr schön und gut verarbeitete Magic Mouse. Einschalten und loslegen. Die Maus wird sofort vom mit Bluteooth ausgestatteten Mac erkannt, setzt aber für den Einsatz der Multitouchgesten bzw. des scrollens oder sonstiger Konfiguration entweder MacOS 10.6.2 (welches beim Erscheinen dieses Artikels noch nicht veröffentlicht wurd) oder das separat von der Apple Homepage herunterladbare „Wireless Mouse Update voraus. Wie gesagt, als Cursor und zum Klicken kann man die Maus sofort benutzen, erweitere Features erst nach Installation des Updates.

Multitouch

Der wohl wichtigste Punkt an der neuen Maus. Scrollen: Vorbildlich. Das „kinetische“ Scrollen, also „Scrollen mit Nachlauf“, quasi so, wie beim iPhone, mit anstupsen und natürlicher Scrollbewegung, ist voreingestellt und funktioniert in alle Richtungen hervorragend! Links und rechts, nach oben und nach unten. Natürlich, schnell und ruckelfrei. Der Rechtsklick muß erst in den Einstellungen aktiviert werden, funktioniert dann aber wie schon beim Vorgänger, der Magic Mouse. Damit der Rechtsklick zuverlässig erkannt wird, wird mit dem Mittelfinger geklickt und der Zeigefinger leicht angehoben. Darüber mockieren sich viele, länger als 2 Tage hat bei mir damals aber die Umgewöhnung nicht gedauert.
Das Zweifingerwischen um z.B. in Safari zur vorhergehenden Seite (nicht Tab!) zu wechseln oder in iPhoto zum nächsten Foto zu springen funktioniert, ist aber nicht wirklich ergonomisch da man ja die Maus mit Daumen und Ringfinger festhalten muß und mit Zeige- und Mittelfinger wischt. Dabei verrutscht auch mit Übung die Maus recht einfach. Aber alles in allem funktionieren die Gesten zuverlässig und sind eine willkommene und Verschleißfreie Neuerung der Magic Mouse.

Ergonomie

Na, ja. Ich bin weder Fachmann noch Hardcore-User. Meine Eindrücke sind deshalb natürlich rein subjektiv. Viele fragen sich, ob die Maus nicht zu niedrig zum Arbeiten ist, zu leicht um nicht vesehentlich bewegt zu werden, oder zu ermüdend weil zu klein und zu niedrig und nicht der Handhaltung angepaßt.
Für mich persönlich erfüllt die Maus perfekt den Zweck zu dem ich sie gekauft habe, und für mein Einsatzgebiet. Sie ist präzise, angenehm schwer und scrollen ist absolut hervorragend. Die niedrige Bauform ist notwendig um die multitouch Gesten ausführen zu können, die Handhaltung empfinde ich nicht als unergonomisch oder unbequem.
Mein einziger Kritikpunkt sind die Kanten. Dadurch, daß die recht flache oberfläche der Maus aus glattem weißem Kunstoff mit recht  harten Kanten gefertigt ist, spürt man diese am Ringfinger nach längerer intensiver Benutzung ein wenig. Hier hat Appletypisch „function follows form“ zugeschlagen 😉 Einschränkung ist dies aber in keinster Weise.

Sonstiges

Die Magic Mouse setzt ein optisches Abtastsystem ein das sich laser-tracking nennt. Damit ist eine präzise Steuerung in allen Lebenslagen möglich, nicht aber auf Glas oder sonstigen sehr kontrastarmen Untergründen.
Die Maus hat keinerlei mechanische Bauelemente, vom kleinen Taster der den „klick“ macht, abgesehen. Das ist sehr löblich, macht es das Gerät doch wartungsfrei. Eine neue Stromspartechnik soll dabei helfen, länger mit einem Satz Batterien auszukommen. Dabei wird die Maus sofort ausgeschaltet, bzw. in den sehr stromsparenden Schlafmodus geschickt, sobald der Mac einschläft. Auch sehr willkommen, diese Abwechslung.

FAZIT

Ich bin sehr zufrieden. Diese Maus ist genau das Gerät, welches ich mir lange gewünscht hatte. Endlich keine mechanischen, leicht verschmutzenden Teile mehr incl. rundum-scrolling. Sehr gut für den Schnitt vom TouchTalk Podcast zum Beispiel. Meinerseits definitive Kaufempfehlung an alle Nicht-Gamer.

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