von Holger | 11. Sep. 2011
1Password (kurz 1PW) ist ja quasi DER Passwortmanager am Mac. Zur kurzen Erklärung: 1PW speichert sicher deine Passwörter und kann diese entweder, bei Vorhandensein der mobilen 1PW App, über WiFi synchronisieren, oder auch über den ganialen Dropbox Service.
Agilebits hat nun eine neue Version von 1PW veröffentlicht, die NUR im MacAppstore (MAS) erscheinen wird. Version 3.9. Bestehende Kunden müssen nun 15,99€ bezahlen, wenn sie dieses Update auf 1PW 3.9 möchten, erhalten dafür aber auch, teilweise Appstore bedingt, version 4.0 gratis. So gesehen schon mal ein positiver Schritt. Allerdings kommt es durch das sog. „sandboxing„, unter dem alle Apps im MAS laufen müssen, zu kleineren Abstrichen für den Nutzer, will er die MAS Version von 1PW nutzen.

Wichtigste und für viele einschneidenste Neuerung: Lion only. 1PW 3.9 läuft ausschließlich unter Lion. Es unterstützt den Vollbildmodus und läuft in einer Sandbox (s.o.). Eine Einschränkung ist aber z.B. daß nur noch eine Datendatei erlaubt ist und bei einer Synchronisation mit der Dropbox sich die Dropbox im Homefolder des Nutzers befinden muß. Tut sie dies beim Upgrade nicht, findet 1PW die „alten“ Datenbestände einfach nicht. Ein Tribut, der auch dem MAS zu schulden ist. Fairerweise muss man aber dazusagen, daß diese „Einschränkungen“ von Apple zum Schutz des Nutzers vor Schadsoftware und Angriffen von außen eingeführt wurden. Ganz unten gibt’s dann nochmals zusammengefasst die Liste der Änderungen.
Wir haben 1PW noch nicht ausführlich hier vorgestellt; ein Test folgt hoffentlich in den kommenden Tagen. Ob die Aktion bis dahin noch gültig ist, kann man natürlich nicht sagen – also am Besten gleich zuschlagen und 1PW für den Mac um 15,99€ holen, sonst kostet’s nämlich mehr als doppelt so viel! Ach ja und Tip: Wer iPad und iPhone benutzt, besser 1PW pro kaufen anstatt der beiden einzelnen Apps…
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von Holger | 2. Sep. 2011
Wer kennt „Die Siedler“? Bitte aufzeigen? Ok. Alle. Gut. „Jack of all tribes“ geht so ein ganz klein wenig in diese Richtung. Der Rest erinnert an Farmville auf Koffein 😉 Nein, gar nicht negativ gemeint. Wir sprechen von einem bunten, recht lustig gemachten Spiel, das sich mit seiner USK 4+ Freigabe eher an jüngere Spieler wendet.

Worum geht’s?
Die Story ist eher seicht. Ein Typ „Jack“ fährt mit einem Trolley (Grubenhunt) in eine Höhle hinein (auf einer Achterbahn) und landet plötzlich in einem seltsamen Prähistorischen Land. Dort muß der Spieler dann Nahrungsmittel anbauen und herstellen, Gegner verjagen (was mit einem Holzhammer oder einem Dinosaurier-Baby geschieht) und Hütten bauen.
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von Holger | 22. Aug. 2011
Wer kennt das in der Web2.0 Zeit nicht. Unendlich viele Dienste und ebensoviele Zugangsdaten und separate Softwarelösungen um die Feeds und Streams oder wie auch immer man es nennen mag, anzuzeigen. Neu ist seit heute im Mac Appstore für nur 3,99€.
Livestream integriert in einer wunderschön designten Oberfläche Twitter, Facebook, Myspace, YouTube, Buzz, Instagram, Flickr, GoWalla, Foursquare, LinkedIn sowie GMail. Boah, dachte ich.
Es funktioniert ganz einfach und wird mit einem hübsch designten Einführungsbild beschrieben:

Es kann bequem auf Tweets (mit Rechtsklick) geantwortet werden, die Suchfunktion funktioniert blendend und „feedübergreifend“ und sagte ich bereits, daß das Design top ist?

Neben einer zweispaltigen Standardansicht steht auch eine kompakte Ansicht (siehe oben) und eine erweiterte Dreispaltenansicht zur Verfügung. Auch eine Anbindung an Google+ ist geplant, sobald die betreffende Schnittstelle von Google freigegeben wird! YAY
Was ich mir wünschen würde wären einerseits noch die Möglichkeit, auch über Schaltflächen z.B. rechts vom betreffenden Post (da wo auch ein Link gekennzeichnet wird) einen Retweet oder Sharing anzustoßen und die Seitenleiste und auch diese genannten Schaltflächen alla Reeder in den Einstellungen frei konfigurieren zu können. Aber: Die App ist ja eine 1.0er Version.
Wer sich also viel innerhalb diversester Social Media Kanäle bewegt sollte sofort zuschlagen bei Live Stream!
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von Holger | 19. Aug. 2011
Magazine gibt es ja mittlerweile einige im Appstore. Nachdem ich einige durchgesehen habe, steht HiFi Vision für mich aber definitiv ganz weit vorne in meiner „Gunst“.
Warum? Ganz einfach. Erstens: Es ist gratis und zweitens, es ist gut gemacht. Ich habe mir die letzten drei Ausgaben durchgesehen und z.B. für mich gleich einige sehr interessante Artikel gefunden. Seien es die Nobelkopfhörer von Dr. Dre oder aber z.B. die recht ausführlichen Fernsehertests. Man will ja informiert bleiben.

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von Holger | 17. Aug. 2011
Ich gebe es zu. Ich bin schrecklich schlecht, was das Rechnen betrifft. Es gab Zeiten, da befand sich in jedem Raum der Wohnung ein Taschenrechner. Aber jetzt habe ich ja ein iPhone 😉
Zunächst wäre ich nicht auf die Idee gekommen, mir Soulver genauer anzusehen. Eben wegen meiner natürlichen Aversion gegenüber Berechnungen jeglicher Art. Dann hab‘ ich doch einen Blick riskiert und – was soll ich sagen – Soulver ist eine geniale App.
Das Prinzip ist denkbar einfach. Ein kleines Fenster, links tippt man ein, was berechnet werden soll, weitenstgehend sogar im Klartext, rechts wird das Ergebnis angezeigt, rechts unten die Summe. Die angestellten Berechnungen können zudem als einzelne Dokumente oder auch PDFs gespeichert werden.
Das geniale an Solver ist nun aber, daß man Text eher „natürlich“ eingeben kann. Ich kann also einfach lostippen „2x Chrispy Chicken je 15€ – 50% Rabatt“ und erhalte das folgende Ergebnis:

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von Holger | 21. Juli 2011

©Apple.com
Nach meinen fünf Favoriten zu Lion nun jene Dinge, die mir (noch) nicht so gut gefallen. Falls jemand Lösungsvorschläge zu den Punkten hat, bitte laßt sie mich in der Kommentarfunktion wissen – ich werde natürlich dann gerne den Artikel aktualisieren!
- Mission Control – Prinzipiell, jetzt, nicht mal einen Tag nach dem Wechsel, ist MC natürlich absolut ungewohnt, die Bedienung gestaltet sich holprig, nichts scheint, wo es war. Speziell bei der Migration von einem Snow Leopard System bei dem Spaces aktiviert war gestaltet sich MC sehr „eigen“. Ärgerlich, daß man nicht einfach selbsterklärend die „Schreibtische“ umbenennen oder umarrangieren kann (z.B. mit gedrückter Wahltaste) und daß eine Auswahl eines Bildschirmes mit dem Cursor nicht mehr am kürzesten Weg sonder immer an der oberen Bildschirmseite erfolgen muß. Außerdem findet man eher nur durch Zufall die Möglichkeit, einem Programm nun DIREKT über das Dock bei laufendem Programm einen Schreibtisch dauerhaft zuzuweisen; eine Gesamtübersicht gibt es leider nicht mehr.
- Fehlende Blätter-Gesten – Früher war es möglich, mit dem Magic Trackpad oder der Magic Mouse einfach mit zwei Fingern z.B. durch den iTunes Store zurückzublättern, selbiges galt im Finder und auch im Mac Appstore. Das funktioniert nun NICHT mehr. Nur Safari bietet die Zweifingergeste momentan nativ an, hat es den Anschein. Auch ein herumprobieren mit der Gestensteuerung der Systemeinstellungen ist nicht mehr möglich.
- Launchpad – auch hier Kritik an der Konfigurationsmöglichkeit. Zwar lassen sich Applikationen mit gedrückter Wahltaste löschen, und mit der Maus einfach verschieben und arrangieren wie es beliebt, auch die Ordner sind nett, aber es läßt sich keine Größe der Icons einstellen und es können nicht mehrere Icons gleichzeitig bewegt werden. Wir reden hier von einem Desktop Betriebssystem das druchaus hier einfache Möglichkeiten bieten würde (Mausauswahl oder von mir aus einen Auswahlmodus über dezidierten Knopf).
- Findericons – So wenig mich in iTunes die grauen Icons stören, so sehr tun sie es im Finder. In iTunes navigiere ich hauptsächlich zum Store (der eine eigene fette Überschrift hat) und zu den Playlists und da meist zu den Selben. Im Finder jedoch variiert mein Ziel je nach Anwendungsfall. Die grauen Icons (und das Überschreiben etwaig vergebener benutzerdefinierter Icons) ist hier wenig hilfreich. Eine Option, die „alten“ oder zumindest buntere Versionen der jetzigen Icons einzuschalten, wäre angebracht. Die nun standardgemäß ausgeblendete Library empfinde ich zudem auch als zu starken Beschnitt an den Nutzerrechten; gerade wenn ein Account als Administrator konfiguriert ist, sollte die Library angezeigt werden (auch wenn sie natürlich über die Menüleiste aufrufbar ist).
- Vollbild Programme – Nicht falsch verstehen – PRINZIPIELL finde ich diese Idee genial gut! Aber hier greift ein weiteres Problem von Mission Control ein. Ein Programm belegt nämlich im Vollbild einen NEUEN Space und natürlich nicht jenen, der vielleicht zuvor dezidiert über das Dock zugewiesen wurde. Eine „logische“ Umschaltung zum nächsten Space – z.B. weiß ich, daß „links“ von Safari Mail liegt, schalte ich aber Safari in den Vollbildmodus wandert er ganz nach rechts und ich habe z.B. Tweetdeck und allerlei sonstige Apps meiner sechs Spaces (äh… „Schreibtische“) nun dazwischenliegen.
Nicht falsch verstehen – ich kritisiere hier nicht generell die Funktionen. Ich finde es gut, daß Apple verschiedene Wege entwickelt um sein Ziel zu erreichen. Ich kann ein Programm nach wie vor über das Dock oder Spotlight starten, ich habe aber zusätzlich die Möglichkeit, auch das Launchpad zu benutzen.
Apple liefert dem Nutzer aber meiner Meinung nach zu wenig Konfigurationsmöglichkeiten. Das alte Spaces könnte einfach über ein Häkchen aktivierbar sein, man könnte sicher auch für Vollbildprogramme eine Lösung finden. Auch ein Häkchen bei bunten VS. grauen Icons wäre nicht zu viel verlangt und das Streichen (oder verstecken) einer mittlerweile etablierten Blättergeste trägt auch nicht zum guten Gesamteindruck bei.
Aber, nicht vergessen, ich habe ja auch einen Artikel zu meinen fünf Lion Favoriten geschrieben!
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