von Stephan | 9. Apr. 2011
Leider gibt es gibt immer weniger Programme welche auf einfache Bedienung ausgelegt sind, Flare gehört zu diesen wenigen Programmen und zeichnet sich durch einfachste Bedienung aus.
Flare ist eine Anwendung welche es erlaubt Fotos schnell und einfach zu bearbeiten und mit Effekten zu versehen. Sie selbst bezeichnen sich als “Dunkelkammer für den Mac” ich würde eher dazu tendieren es als “Instagramm” für den Mac zu bezeichnen.
Nach dem starten wird man mit einem einfachen Dialog begrüßt und hat nur drei Optionen: Demovideo, Bedienungsanleitung und einem Großen Bereich, wo man das zu bearbeitende Foto rein ziehen kann. Also – Foto gewählt und schon kann es im Preset-Modus los gehen.
Bedienung
Im Preset-Modus kann aus bereitgestellten bzw. selbst gespeicherten Voreinstellungen ausgewählt werden. Sehr schön ist auch, dass man auf der Iconfactory-Homepage weiter Einstellungen kostenlos laden kann.

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von Holger | 6. Apr. 2011
Der Mac Appstore wächst stetig; zwar lange nicht so schnell, wie es sein großer Bruder, der iOS Appstore seinerzeit tat, aber dennoch. Einer der führenden Vertreter der Gattung „Rennspiele“ ist Asphalt 6, das viele schon von iOS kennen dürften.
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Für derzeit 5,49€ kann man also ein Rennspiel erwerben. Nun, wer Konsolenspiele alla Playstation 3 oder XBox kennt, und dort in die Richtung GT5, NFS Shift & Co. tendiert, der wird keine große Freude mit Asphalt 6 haben. Nicht, weil das Spiel nicht schön gemacht wäre, aber weil es ursprünglich halt für iOS erdacht wurde und dafür, ein iOS Gerät in Händen zu halten und damit zu „lenken“, und weil es eher auf schnelle, schöne und bunte Grafik abzielt, als auf realitätsnahe Simulation der Fahrdynamik.
Was bekommt der Nutzer also in dem immerhin 620MB großen Download aus dem Mac Appstore?
Asphalt 6 erinnert mich spontan ein wenig an NFS Hot Pursuit. Es sind Missionen zu bestehen und Gegner zu besiegen. Dies kann durch schlicht besseres Fahren geschehen, natürlich aber auch durch z.B. abdrängen und damit quasi „K.O.“ fahren. Je erfolgreicher Missionen abgeschlossen werden, desto mehr Punkte sammelt der Fahrer und gewinnt in Folge dessen auch immer weitere Fahrzeuge. Die Geschwindigkeit wird dabei teils atemberaubend schnell und sehr bunt. Während der Fahrt gilt es, „Nitro“ aufzusammeln (das lädt sich auch während der Fahrt von selbst auf) und bei voller Nitro-Anzeige in den „Adrenaline-Mode“ zu wechseln. Die Umgebung wird dann etwas ausgeblendet, abgedunkelt, die Geschwindigkeit ist rasend schnell und Hindernisse werden ohne Schaden für den Spieler einfach aus dem Weg geräumt.
Das Ziel jeder Mission wird von einer Dame am Anfang des Rennens erklärt. Zwar kann man dies überspringen, schöner wäre aber eine Möglichkeit, dies gänzlich in den Optionen abschalten zu können 😉
von Holger | 2. Apr. 2011
Screencast-Apps, also Programme, mit deren Hilfe man das gerade sich am Bildschirm abspielende Geschehen aufzeichnen kann, sind leider recht kostspielig. Quicktime kann zwar prinzipiell auch den Bildschirminhalt aufzeichnen, spezielle Zusatzfeatures bleiben einem dabei dann aber leider verwehrt wie z.B. das Zoomen zu speziellen Stellen am Bildschirm, usw.
Camtasia von Techsmith ist eines dieser Programme. Mit stolzen 79,99€ ist Camtasia aber leider auch eines der teuersten. Im gleichen Preissegment spielen nur wenige Konkurrenten mit, weswegen die Entscheidung für oder gegen Camtasia wohl überlegt sein will.
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Camtasia ist herrlich einfach aufgebaut. Nach der Installation aus dem Mac Appstore öffnet sich ein kompaktes und selbsterklärendes Fenster:

Hier kann die aufzuzeichnende Bildschirmfläche, ob die integrierte oder eine andere eventuell vorhandene Webcam zur Aufzeichnung eines weiteren Videos verwendet werden soll, sowie ob Ton von Mikrofonen oder auch ob die Systemklänge aufgezeichnet werden sollen. Anzumerken sei hier, daß Camtasia in der Standardeinstellung bei „Full Screen“ die Bildschirmauflösung um 50% herunterskaliert! Das heißt, der Bildschirm meines MacBook Pros würde z.B. anstatt mit nativ 1440×900 Bildpunkten lediglich mit 720×450 Bildpunkten aufgezeichnet werden. Warum das so eingestellt wird, ist mir schleierhaft, würde diese Einstellung doch einen 720p Screencast ad absurdum führen.
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von Holger | 30. März 2011
Heute ganz kurz getestet und für SEHR gut und praktisch befunden. CalenderBar. Dabei handelt es sich um eine kleine Software zum äußerst günstigen Preis von 79cent 1,59€ die über ein Menüitem in der Menüleiste anstehende Termine und Geburtstage anzeigt. Besonders schön dabei ist, daß nicht nur die ohnehin schon in iCal vorhandenen Termine angezeigt werden, sondern auf Wunsch auch Einträge vom Google Kalender eines Google Kontos sowie Events und Geburtstage aus Facebook.
Eine ideale kleine Software um mal eben schnell zu prüfen, was an Terminen ansteht und wer Geburtstag hat, ohne verschiedene Programme oder Webseiten bemühen zu müssen. Beide Daumen hoch, fünf von fünf Sternen.
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von Holger | 27. März 2011
Als MacUser ist man ja verwöhnt, bringt doch der Mac „TimeMachine“ mit und eine externe Festplatte z.B. reicht dann schon aus, um zu jeder Zeit ein aktuelles Backup des Systems zu haben. Soweit so gut. Für Otto Normaluser wird damit in den seltensten Fällen der Fall eintreten, eine Datei gelöscht zu haben, und kein TimeMachine Backup zu haben.
Nehmen wir aber mal an, eine Datei hätte sich zu kurz auf der Festplatte befunden, um von TimeMachine gesichert worden zu sein! Oder nehmen wir an, man hätte den Schreibtisch vom Backup ausgeschlossen, weil man hier oft große Dateien oder Datenbanken zwischenparkt (wie in meinem Fall). Oft hat man dann schneller als einem lieb ist CMD+Backspace und SHIFT+CMD+Backspace gedrückt um etwas zu löschen und den Papierkorb zu leeren. Tja, und manchmal denkt man sich dann: SCHEI…äh, pardon, „verdammt“, das hätte ich eigentlich noch gebraucht. Umso ärgerlicher, wenn es z.B. Fotos waren und die bereits von der Speicherkarte gelöscht wurden… oder, noch schlimmer, gelöschte Fotos auf Speicherkarten aus der Digitalkamera die vielleicht noch nicht auf die Festplatte kopiert wurden!
Genau für solche Fälle ist „DiskDrill“ von cleverfiles.com da.
DiskDrill ist eine Software wie sie sich der durchschnittliche MacUser wünscht. Schön graphisch aufgemacht, einfach in der Bedienung und gut in den Resultaten. Der erste Start unterbreitet dem User ein fröhliches Einstiegstutorial das die einzelnen Funktionen schön darstellt.

So gewappnet mit Grundinformationen kann man eigentlich schon loslegen. Sehr sinnvoll ist vor allem der sogenannte „Recovery Vault“ der gleich im Vorfeld beim Löschen beobachtet und so die Möglichkeit, gelöschte Dateien wiederherzustellen, stark erhöht. Er sollte dementsprechend auch als erstes eingeschaltet werden.

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von Holger | 9. März 2011
Nun, all diejenigen, die mich ein wenig länger kennen oder meinen Podcasts folgen, wissen, daß ich prinzipiell Google gegenüber skeptisch eingestellt bin. Naja, aber irgendwie kommt man ja weitgehend gar nicht um GMail drumrum, Google Apps sei dank.
Gmail aber mit Mail.app, welches ja bekanntermaßen bei jedem Mac mitgeliefert wird, zu verwalten, ist etwas… holprig. Gmail ist ja anders aufgebaut als Apples MobileMe IMAP Service. Da gibt’s Tags die irgendwie Ordnern entsprechen, dann aber doch nicht, weil getaggte eMail gleichzeitig doch auch wieder im Posteingang erscheinen können, dann gibt’s eine „Priority-Inbox“ bei der man selbst und auch automatisch die Wichtigkeit der Mails bestimmen kann und zuguterletzt kann man interessante oder wichtige eMails mittels Sternchen auch noch separat kennzeichnen.
Bei Mail.app gibt’s ja nur die kleine Flagge, die der kennzeichnung dient, und Ordner. Was in einem Ordner ist, bleibt dort und ward nicht mehr gesehen – in der Inbox zumindest. So gesehen bedarf das „sich einlassen“ auf GMail durchaus einer gewissen Umstellung.
So kam’s, daß der Stephan mich auf „Sparrow“ aufmerksam machte. Gelesen hatte ich ja schon davon, aber angeschaut hatte ich es mir noch nicht. Schön an Sparrow ist vor allem eine im MAS (Mac Appstore) verfügbare „Lite“ Variante, die werbefinanziert nur einen GMail Account unterstützt. Für die Vollversion werden 7,99€ fällig (die Sparrow definitiv wert ist!). Mit der Lite-Variante kann aber jeder für sich entscheiden, ob Sparrow das Mail-Programm seiner Träume ist.
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Zur Installation ist nichts zu sagen, das läuft gewohnt reibungsfrei und einfach über den MAS ab. Beim ersten Start bittet Sparrow darum, den Namen einzutippen und natürlich auch die Mail Adresse sowie das Paßwort. Eine Signatur kann hier ebenfalls schon vergeben werden.
Während die Lite Variante auf ein Google Konto beschränkt bleibt (Sparrow funktioniert natürlich auch anstandslos für Nutzer der Google Apps) ist die Normale Variante für eine beliebige Anzahl an Google IMAP Konten ausgelegt.

Die einzelnen Mail-Konten werden in der linken Leiste aufgefädelt. Sind im Google Account Benutzerbilder hinterlegt, so werden diese automatisch angezeigt – das hilft bei der Differenzierung unheimlich! Jedes Konto verfügt über Icons um schnell zwischen Inbox, Starred, Sent, Entwürfen, Papierkorb und der Suche umzuschalten. Links unten findet sich das „Tag“ Icon um zwischen den einzelnen Tags umzuschalten und alle korrespondierenden eMails anzuzeigen.

Die Iconleiste über dem Nachrichtenfenster bietet neben der „Neu“ Schaltfläche natürlich auch „antworten“, „archivieren“ sowie „löschen“.
Standardgemäß ist das Voschaufenster für Nachrichten eingeklappt, es kann mit dem Icon rechts unten ein- und ausgeklappt werden. Wozu das gut ist, erschließt sich mir aber nicht, schließlich will ich für gewöhnlich ja die eMails lesen und nicht nur zwei Zeilen davon 😉 Aber das fällt vermutlich unter persönliche Präferenz.
Schön ist vor allem auch die Möglichkeit, schnell mal auf eMails zu antworten, ohne ein dezidiertes neues Fenster für die neue Mail öffnen zu müssen. Ein Klick auf das Pfeilchen und schon kann man quasi „inline“ antworten. Ein Klick auf den Info-Button zeigt den zunächst verborgenen eMail Header an. Auch sehr schön gelöst und konzentriert auf’s Wesentliche. Deutlich erkennbar ist auch das Tag „Hörerpost“, mit dem Plusbutton können so auch jederzeit weitere Tags hinzufgefügt werden.

Man ist aber natürlich nicht darauf angewiesen, inline zu antworten. Wird nicht der oben genannte kleine Pfeil verwendet, sondern der in der Iconleiste, öffnet sich, wie gewohnt, ein separates Fenster, das zusätzlich auch das Hinzufügen eines Anhangs möglich macht. Leider werden Anhänge nicht sofort in der Mail angezeigt, wie man es von Mail.app gewohnt ist.

Die Möglichkeit schnell und übersichtlich auch alle „besternten“ Elemente anzeigen zu lassen, ist auch sehr gut gelöst. Man sieht zudem auch gleich die Anzahl dieser Elemente. Einzig fehlen dürfte vielen die vom Google Webinterface oder von Android Geräten bekannte „Priority Mailbox“. Diese unterstützt Sparrow zum Testzeitpunkt noch nicht.
Fazit
Sparrow hat mich voll und ganz überzeugt. Es ist ein dezenter, balastfreier und sehr gut durchdachter Mailclient der lediglich die Priority-Inbox und vielleicht das inline Anzeigen von Anhängen vermissenläßt. Für 7,99€ in der Vollversion eine gute Investition für alle, die gerne und oft Gmail einsetzen – oder einsetzen müssen 😉 „Sparrow“ ist momentan leider nur in englischer Sprache verfügbar.
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Update 22.03.2011
Sparrow ist soeben in Version 1.1 erschienen und bietet nun alles, was das Herz begehrt. Sowohl Priority Inbox als auch generelle IMAP Unterstützung wurden nachgereicht! Signaturen können nun pro Mail-Alias vergeben werden und zudem bietet die App nun auch einige Formatierungsmöglichkeiten für eMails an, ein Fakt, der das Gesamtpaket wunderbar abrundet. MobileMe wird selbstverständlich auch unterstützt – einzig etwas „verwirrend“ hier (wie auch bei anderen nicht-google-imap-Accounts), daß die Ordner als „Labels“ bezeichnet werden. Mit dem Release von Sparrow 1.1 haben die Entwickler richtig zugehört und einen nunmehr absolut HERVORRAGEND eMail Client erschaffen!! TOP!!
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