von Holger | 15. Mai 2011

Ich koche gerne. Sehr gerne, um genau zu sein. Dabei spielt’s für mich eigentlich keine Rolle ob Vor- oder Hauptspeise, oder Dessert. Bislang hielt ich das immer so: Rezepte, aus welchen Quellen auch immer, landeten in meinem handgeschriebenen Kochbuch von Paperblanks. Sofern sie gut waren und ein erneutes Kochen überhaupt in Frage kam, natürlich.
Neben also den diversen Klassischen Kochbuch und Rezeptvarianten gibt es ja schon eine ganze Weile die Digitalen Ableger selbiger. Zu dieser Art von Applikation gehört „Cookiza“.
Cookiza ist aber nicht nur eine Rezeptsammlung sondern auch die persönliche Rezeptdatenbank. Eigene Rezepte können nicht nur gespeichert, sondern auch veröffentlicht werden, über den eigenen Cookiza Account. Bewertungen sind ebenso selbstverständlich wie alle möglichen Detaileingabeoptionen.

(mehr …)
von Holger | 13. Mai 2011
Manchmal bin ich ja „early adopter“, wie man so schön Menschen nennt, die manche technischen Geräte am besten noch am Tag des Erscheinens ihr Eigen nennen möchten.
Aber manchmal bin ich auch „late adopter“. So in diesem Fall. Nunja, eher im Falle Flickr generell. Als langjähriger MobileMe Kunde (und immer noch MobileMe Kunde) sah ich keinen Sinn darin, meine Fotos auf Flickr hochzuladen. Wozu auch? Wer für Flickr nicht eine jährliche Gebühr zahlt, der kann nur eine gewisse Anzahl an Fotos hochladen.
Warum Flickr?
Nunja. Also waren früher viele Fotos auf MobileMe, später dann auf Facebook. Also Facebook dann begann, die Privatsphäre seiner Nutzer mit Füßen zu treten, mußte ein Ersatz dafür gefunden werden. MobileMe war zu umständlich, war nicht für Sharing auf Twitter, Facebook oder via WordPress zu gebrauchen. Also kam Flickr ins Spiel. Hauptsächlich natürlich auch weil Aperture direkt zu Flickr hochladen konnte (und kann). Schon kurz nach meinem Start bei Flickr war ich einerseits vom Funktionsumfang der Seite begeistert, andererseits vom etwas umständlichen Interface abgeschreckt. Nunja.
Und dann kam Flickery
Es ist ja immer so eine Sache, mit Programmen, die sich als „Erweiterung zu einer Website“ definieren. Prinzipiell fragen, denke ich, 90% der Nutzer: „Wozu brauche ich das?“ oder „Brauche ich das wirklich?“. Zu Recht, denn manchmal werden Mogelpackungen verkauft und man erhält womöglich nur eine hübsche Oberfläche um Flickr zu durchsuchen, kann dann aber nichts hochladen usw.

Nicht so bei Flickery. Flickery ist nämlich das VOLLE Paket, quasi. Natürlich macht die Investition in Flickery nur Sinn, wenn man auch einen „Pro“ Zugang zu Flickr hat, sonst würde man schnell an die von Flickr gesetzten Limitationen zum Hochladen stoßen. Hier also meine Empfehlung, sich Flickr Pro zu holen (2$ pro Monat, 24,95$ pro Jahr oder 47,99$ für zwei Jahre) und dann ganz schnell im Mac Appstore Flickery zu kaufen.
(mehr …)
von Holger | 30. Apr. 2011

Wo sind die Zeiten bloß hin, als ein Zettelchen hie und da reichte, um alle Aufgaben zu überblicken? Wie hat man denn das damals eigentlich wirklich gemacht? Waren wir Menschen einfach trainierter darauf, uns Dinge zu merken, anstatt jede Kleinigkeit aufzuschreiben? Ich weiß es nicht. Ich weiß aber, daß so viele unterschiedliche Dinge meinen Alltag bestimmen, daß es für mich unmöglich wäre, mir dies alles zu merken. Deshalb gibt’s ja „Getting things done“ Programme. Also Software, die einzig und alleine dazu geschrieben wurde, Aufgaben und Projekte so zu verwalten, daß wir sie einerseits nicht vergessen und andererseits strukturiert abarbeiten können.
Aufmerksame Leser dieses Blogs wissen, daß ich bereits „Things“ reviewt habe. Ich nutzte Things auch eine ganze Weile aktiv. Leider aber haben die Jungs von CulturedCode es bislang (Stand 4/2011) nicht geschafft, eine vernünftige Synchronisation zwischen iPhone, iPad und Mac zu realisieren. Und die Praxis zeigte, daß das „sich im gleichen WLAN befinden“ keine praktikable Lösung darstellt, da man immer vergißt, die Daten abzugleichen. Und ich kann mir ja schlecht in meine ToDo Liste schreiben, nur ja die Synchronisation nicht zu vergessen 😉
Nunja, Things ist nicht die einzige Lösung, also wollen wir uns mal den Platzhirschen Omnifocus ansehen. Prinzipiell durchaus ähnlich, bietet Omnifocus ungleich mehr Möglichkeiten, die anstehenden Aufgaben zu gliedern, zu strukturieren und letztlich auch zu erledigen und die Übersicht zu wahren.
Das Grundprinzip
Eine vorweg, Omnifocus ist mächtig. Es gibt eigentlich nichts, das Omnifocus nicht kann, hinsichtlich der Strukturierung und Gliederung von Aufgaben und Projekten. Da kann verschachtelt werden, da wird mit Kindern und Tanten jongliert, mit Kontexten und Projekten und und und. Aber eigentlich ist alles ganz einfach.
Omnifocus orientiert sich am „Getting things done“ Prinzip. Also klassisch „eines nach dem anderen“ und „immer einen klaren Kopf bewahren“. Zunächst werden die Geistesblitze im Eingang (Posteingang) erfasst. Hier warten sie dann darauf, weiter zu kategorisiert zu werden, also in Projekte gruppiert, in Ordner verschachtelt und mit Kontexten versehen zu werden. Dabei bietet Omnifocus eine unglaubliche Vielfalt an Möglichkeiten.

Diese also im Eingang erfassten Aufgaben teilen wir z.B. in die Projekte Firma und Privat ein, und haben zudem noch verschiedene Kontexte. Der Firmen-Kontext könnte z.B. in „online“ und „Kundenbesuch“ gegliedert werden, also in Aufgaben, die ich online über meinen Webbrowser erledigen kann sowie Aufgaben, die ich direkt im Kundengespräch erledigen muss. Privat könnte ich Einkäufe zu erledigen haben und diese wiederum in Baumarkt, Drogerie und Supermarkt einteilen. Nicht, daß ich Omnifocus als Einkaufsliste missbrauchen würde. Räusper. Man sieht aber, die Möglichkeiten sind unglaublich vielfältig.
(mehr …)
von Holger | 21. Apr. 2011
Einige, die schon länger dieses Blog lesen werden wissen, daß ich, seit ich den ersten Computer mein Eigen nennen durfte, ein großer Fan von Adventure-Games bin. Im Allgemeinen versteht man darunter aber keine Abenteuerspiele wie z.B. „Uncharted“ das ja doch eher Actionlastig ist, sondern Spiele, bei der die Spielfigur rätsel lösen muß, um im Spielverlauf weiter zu kommen.
Prominenteste Vertreter dieses Genres sind ohne Zweifel die Spiele aus der „Monkey Island“ Reihe von Lucas Arts. Mensch, was habe ich mit Guybrush viele Stunden vorm Bildschirm verbracht. Wobei ich ehrlich gesagt nie richtig gut war und oft mal mogeln mußte, um zum Spielende zu kommen. Man ist ja ehrlich.
Machinarium ist nun, rein prinzipiell, ein Paradebeispiel des Genres. Und doch ist Machinarium ganz anders als der Rest seiner Brüder und Schwestern der Spielewelt.
Die Geschichte
Nun, klassische Einleitungen, lange Videos oder sonstiges trara fehlen bei Machinarium. Als Spieler ist man sofort mitten im Geschehen. Der kleine Roboter Josef landet in einer Roboter Stadt. Warum genau, das weiß man zunächst noch nicht. Steht Josef aber längere Zeit still so träumt er von seinem Roboter Mädchen. Hmm, vielleicht geht’s ja um eine Entführung? Vielleicht hat der böse Bowser Roboterchef die hübsche Peach Roboterdame entführt?

In jedem Fall, wie gesagt, landet man quasi auf einer Roboter-Müllhalde und muß zunächst mal die eigenen Einzelteile wiederfinden und sich selbst in Betriebsfähigen Zustand zurückversetzen. Man startet also gleich mit dem ersten einfachen Rätsel. So geht’s immer weiter durch unglaublich detailliert gezeichnete Landschaften und Gebäude. Alleine wenn man bedenkt, daß all diese wunderschönen Grafiken von hand gezeichnet wurden, beeindruckt dies schon.
(mehr …)
von Holger | 18. Apr. 2011

Übersicht
Ich höre gerne mal Internetradio. Einfach weil’s praktisch ist auch mal in die Welt außerhalb (in meinem Fall) von Ö3 & Co. reinzuhören. Mittlerweile haben wir ja Breitband-Internet und angemessene Qualität bei Internetradios. Nicht bei allen versteht sich, aber bei den meisten.
Jetzt ist es aber so, daß iTunes, wie euch nicht entgangen sein wird, ein aufgeblasenes und langsames Stück Software ist. Speziell auf meinem 2008er MacBook Pro mit nur 4GB Ram muß ich leider meist die Ressourcen schonen und iTunes bei nicht Benutzung schließen. Ram, und so. Will man dann mal eben schnell einer Radiostation zuhören, dauerts bis iTunes gestartet ist usw. usf. Nerv.
Radium löst mit einem Schlag alle eventuellen Probleme mit Internetradio. Die schlanke kleine App wohnt in der Menüleiste und besteht beim ersten Start fast ausschließlich aus einem Suchfeld. Hier einfach die gewünschte Radiostation eintippen – fertig. Sie wird angezeigt (so vorhanden) und kann mit dem Herz-Symbol zu den Favoriten hinzugefügt werden. So einfach.

Das alleine würde aber noch nicht 7,99€ im Appstore (derzeit vergünstigt auf 3,99€, bald vermutlich 15,99€) rechtfertigen. Schauen wir uns also mal genauer an, was Radium so genial macht!
von Holger | 12. Apr. 2011

Manchmal mag man einfach nicht Photoshop starten. Manchmal soll es einfach nur schnell gehen. Und, wenn man mal nicht von sich selbst spricht, viele Leute haben gar keinen Photoshop ob des horrenden Preises und wollen einfach nur schnell und einfach so richtig gut aussehende Kollagen und Poster erstellen. Genau an diese Personen richtet sich Posterino. Posters, Postkarten, Passepartouts und Fotokollagen einfach und schnell erstellen.
Was ist Posterino?
Posterino ist genau das, was sein Name schon vermuten läßt: Ein Programm zum erstellen von Postern. Allerdings nicht nur davon sondern selbstverständlich auch von Grußkarten oder Passepartouts. Das Icon von Posterino ist…nunja… in der heutigen Zeit ein wenig irreführend. In Reminiszenz an „früher“ stellt es ein Cutter-Messer dar, das ein Stückchen aus einem Foto geschnibbelt hat. Damit hat Posterino natürlich relativ wenig zu tun. Posterino greift auf jegliche Aperture oder iPhoto Bibliothek sowie den Bilder-Ordner des Macs zu und stellt damit alle vorhandenen Fotos für die Verarbeitung zur Verfügung. Diese können sodann in vielen sehr schön gestalteten vorgefertigten Themes automatisch oder manuell arrangiert werden. Diese – nennen wir es der Einfachheit halber „Kollagen“ können natürlich gespeichert und Exportiert werden, oder gleich auf Flickr hochgeladen werden.
(mehr …)
Neueste Kommentare: