von Holger | 9. Juni 2011
Schon im großen Artikel zu Omnifocus für den Mac haben wir ja schon ausführlich vom Prinzip der „ToDo“ Apps berichtet. Gerade jetzt nach der kürzlich erfolgten Vorstellung der neuen „ToDo“ App in iOS 5 werden sich viele fragen, wozu nochmal extra 31,99€ für eine „Getting things done“ App, also eine Aufgabenverwaltung, ausgegeben werden sollten.
Eines muß man klar sagen: Mit den in iOS 5 integrierten Funktionen werden sehr viele Leute ihr Auslangen finden und keinen Bedarf (mehr) nach Omnifocus für iPad oder iPhone haben. Gerade das bisherige tolle Feature der Ortsabhängigen ToDos hat Apple ja nun serienmäßig eingebaut. Zumindest ab Herbst, wenn iOS 5 auf den Markt kommt, könnte es durchaus etwas schwieriger für Omnifocus werden.
Aber: Wie auch schon in der Review für die Mac App beschrieben, Omnifocus ist einfach das Allroundtalent. Es gibt nichts, was man mit Omnifocus nicht abbilden kann, man hat alles im Griff. Gerade in der von Steve Jobs angesprochenen „Post PC Area“ ist daher Omnifocus für das iPad umso interessanter, da durchaus manche Menschen einfach nur diese App verwenden dürften, und gar nicht mehr in die (zugegebenermaßen sehr teure) Mac Variante investieren müssten.
In folgenden kurzen Bericht also nun ein paar Worte zu Omnifocus am iPad.

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von Holger | 18. Mai 2011
Wetterberichte können schon etwas frustrierendes sein. Speziell dann, wenn man eigentlich viel mehr Information als notwendig bekommt. Mir geht’s jedenfalls oft so. Ich will eigentlich nur auf einen Blick wissen, wie das Wetter so ist, ganz grob, Temperatur und ob Sonne ja/nein. Viele Apps aber bietet eine unglaubliche Menge an Informationen, die mir dann oft auf die Schnelle einfach zu viel sind.
Weddar ist grundsätzlich anders. Zwar könnte man einfach nur mal eben schauen, wie das Wetter in der Umgebung oder einem anderen Stadtteil so ist. Aber Weddar ist eigentlich ein Soziales-Wetternetzwerk. Jeder wird dank Weddar zum Wetterreporter. Die App dazu ist natürlich gratis.

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von Holger | 12. Mai 2011

Man ist da ja immer skeptisch. Doppelt skeptisch ist man, wenn die beste Freundin auch noch Psychologin ist. Ich hatte ja mal vor einer ganzen Weile schon einen „echten“ IQ Test gemacht. Über die Ergebnisse soll an dieser Stelle aber geschwiegen werden.
Vor kurzem nun flatterte ein eMail in meinen Posteingang, in dem mir angeboten wurde, ich könne den Intelligenztest nach Dr. Reichelt testen. Na dem bin ich ja nie abgeneigt, also kurzerhand geladen und in einer mäßig ruhigen Minute ausprobiert.
Eines gleich vorneweg, wie immer, ihr kennt ja meine Artikel: Bitte nehmt euch für solch Vorhaben Zeit. Wenn ein IQ Test auch nur in irgendeiner Form aussagekräftig sein soll, darf man bei der Beantwortung der gestellten Fragen nicht abgelenkt oder womöglich auch noch übermüdet sein. Also: Sucht euch ein ruhiges Plätzchen, nehmt euch zwischen 30 Minuten und einer Stunde Zeit und beantwortet die Fragen nach bestem Wissen und Gewissen.
Und laßt euch gesagt sein: Bei 90% der Rechenbeispiele war ich SAU-schlecht. Ich war ja schon während meiner schulischen Laufbahn keine große Leuchte, was die Mathematik anging, aber nun, viele viele Jahre… äh, ich meine, ein bis zwei Jahre nach dem Ende meiner schulischen Laufbahn *räusper*, fielen mir die Aufgaben teils außerordentlich schwer. Also nur nicht verzagen, ein akzeptables Ergebnis kann man dennoch erreichen 😉
„Schön“ ist die App nun nicht. Ich meine, wenn man sie mit Reeder, Mr. Reader oder Instapaper oder eben anderen der Top-Apps da draußen vergleicht. Aber das muß ja ein IQ Test nun auch wirklich nicht sein. Hier geht’s eher um Funktionalität.

Nun, was soll man bei einer Review zu einem Intelligenztest als Nicht-Psychologe groß sagen? Mir erschienen die Aufgaben durchaus plausibel und mir schien ebenfalls, daß die Aufgaben durchaus einem „richtigen“ Intelligenztest entstammten. Das Ergebnis, da ich den Test abgelenkt und spätabends machte, war im Rahmen, aber sicher nicht das Beste, das ich hätte erreichen können.
Es stellt sich halt immer wieder die Frage, was genau es einem Nutzer bringt, einen Intelligenztest am iPad zu machen. Dann wiederum ist es für Hobbypsychologen oder solche, die es noch werden möchten, sicher eine willkommene Hilfestellung.
Wer also unbedingt seinen Grips mit einer Zahl ausdrücken will, der kann ruhig mal bei Dr. Reichelt vorbeischauen. 2,99€ sind jetzt natürlich nicht eben günstig, aber andererseits durchaus legitim, finde ich.
[app 428470246]
von Holger | 26. Apr. 2011

Lautsprecher für iPhone & Co. gibt’s wie Sand am Meer. Ehrlich. Entsprechend war ich auch hier mehr als skeptisch. (ich entwickle mich wohl zum Skeptiker?) Wenn man sich so linksstehendes Bild ansieht, hat man eine Vorstellung, wie kompakt das System(chen) ist. Wird es also anständigen Klang reproduzieren? Wenn ja, wie laut? Für welche Musik vorzugsweise?
Eines vorweg, ich höre keine „electronic“ oder „boomboom“ Musik. Dafür ist, denke ich, das System auch nur bedingt geeignet, obwohl es außerordentlich überraschenden Sound liefert…
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von Holger | 20. Apr. 2011
Ja, wer hätte das gedacht. Von Windows Phone 7 abgesehen war meine Meinung bislang ja, daß Microsoft nicht gerade für Innovation steht. Aber, das muß ich offen und ehrlich gestehen, seit WP7, seit Office für Mac 2011 (ok, das ist jetzt nicht wirklich so innovativ aber der richtige Schritt) oder den Arc-Produkten ändert sich mein Bild langsam.

Microsoft hat gestern mit Photosynth eine kleine aber feine Software in den Appstore geschickt, die es mit dem iPhone ermöglicht, 3D Panoramas oder bessergesagt 360° Panoramas zu erstellen. Das Design der App ist Windows Phone typisch und widersetzt sich damit eigentlich jeglichen Designvorgaben die Apple für iOS Apps vorschweben dürfte. Nundenn, wie funktioniert das also und wie gut sind die Ergebnisse?

Seht selbst:
Zufrieden? Naja, ja. Die App erfüllt ihren Zweck schnell und recht zufriedenstellend. Das Ergebnis ist aber bei Objekten die sich in unmittelbarer Nähe zur Kamera befinden, eher bescheiden. Objekte oder Möbelstücke die eher weiter weg sind, werden definitiv viel besser abgebildet.

Da der Bildinhalt zum Zusammenfügen der Bilder verwendet wird, ist es für die App zudem sehr schwierig, z.B. weiße Decken oder auch blaue Himmel zusammenzufügen. Das sollte bedacht werden.
Ein Live-Konto vorausgesetzt, können die neu erstellten Panoramen gleich direkt auf Microsofts Photosynth Seite hochgeladen werden und von dort wie z.B. hier im Blog eingefügt werden. Ein sharing auf Facebook ist natürlich auch dabei.
Generell wird zum Anzeigen der Panoramen (leider) Microsofts Silverlight-Plugin benötigt. Das ist natürlich schade, aber momentan unumgänglich, soweit ich weiß.
Von mir große Empfehlung für diese praktische und schöne App. So kann man endlich Freunden und Familie richtig toll Wohnung, Garten oder Urlaubsdestination vorführen!
[app 430065256]
von Holger | 7. Apr. 2011
Der technik-affine Mensch, der iPad Besitzer im speziellen, tendiert zur „Accountvielfalt“. Als ich auf „iFiles“ aufmerksam wurde, das Programm im iTunes Store lud und installiert und mir dann mal ansah, welche Dienste ich eigentlich nutze, wurde mir dies bewußt. Selbst ich als „late adopter“ neuer Internetservices und genereller Skeptiker der Notwendigkeit Daten auf zig Serivces zu verteilen hatte, oder, bessergesagt HABE eine ganze Reihe an Accounts die ich tatsächlich auch nutze.
Als da wären: Flickr, FTP, Google Docs, Facebook und Dropbox. Und das sind nur einige der Services, die iFiles anzubinden vermag!
[app 336683524]
Also und was nun genau IST iFiles? Also als „File-Manager“ im klassischen Sinne würde ich es nicht bezeichnen. Zwar kann man z.B Bilder auf Flickr verwalten, hoch- und runterladen und natürlich Betrachten, nur so als Beispiel, aber als File-Manager würde ich dann doch etwas klassisches wie den MacOS Finder bezeichnen.
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