Machinarium – ungewöhnlich, außergewöhnlich, schön! Ein Mac Adventure.

Einige, die schon länger dieses Blog lesen werden wissen, daß ich, seit ich den ersten Computer mein Eigen nennen durfte, ein großer Fan von Adventure-Games bin. Im Allgemeinen versteht man darunter aber keine Abenteuerspiele wie z.B. „Uncharted“ das ja doch eher Actionlastig ist, sondern Spiele, bei der die Spielfigur rätsel lösen muß, um im Spielverlauf weiter zu kommen.

Prominenteste Vertreter dieses Genres sind ohne Zweifel die Spiele aus der „Monkey Island“ Reihe von Lucas Arts. Mensch, was habe ich mit Guybrush viele Stunden vorm Bildschirm verbracht. Wobei ich ehrlich gesagt nie richtig gut war und oft mal mogeln mußte, um zum Spielende zu kommen. Man ist ja ehrlich.

Machinarium ist nun, rein prinzipiell, ein Paradebeispiel des Genres. Und doch ist Machinarium ganz anders als der Rest seiner Brüder und Schwestern der Spielewelt.

Die Geschichte

Nun, klassische Einleitungen, lange Videos oder sonstiges trara fehlen bei Machinarium. Als Spieler ist man sofort mitten im Geschehen. Der kleine Roboter Josef landet in einer Roboter Stadt. Warum genau, das weiß man zunächst noch nicht. Steht Josef aber längere Zeit still so träumt er von seinem Roboter Mädchen. Hmm, vielleicht geht’s ja um eine Entführung? Vielleicht hat der böse Bowser Roboterchef die hübsche Peach Roboterdame entführt?

In jedem Fall, wie gesagt, landet man quasi auf einer Roboter-Müllhalde und muß zunächst mal die eigenen Einzelteile wiederfinden und sich selbst in Betriebsfähigen Zustand zurückversetzen. Man startet also gleich mit dem ersten einfachen Rätsel. So geht’s immer weiter durch unglaublich detailliert gezeichnete Landschaften und Gebäude. Alleine wenn man bedenkt, daß all diese wunderschönen Grafiken von hand gezeichnet wurden, beeindruckt dies schon.

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Apptest: Anschnallen. Gas geben. Asphalt 6: Adrenaline (Mac)

Der Mac Appstore wächst stetig; zwar lange nicht so schnell, wie es sein großer Bruder, der iOS Appstore seinerzeit tat, aber dennoch. Einer der führenden Vertreter der Gattung „Rennspiele“ ist Asphalt 6, das viele schon von iOS kennen dürften.

Asphalt 6: Adrenaline (AppStore Link) Asphalt 6: Adrenaline
Hersteller: Gameloft
Freigabe: 4+
Preis: 7,99 € Appstore >

Für derzeit 5,49€ kann man also ein Rennspiel erwerben. Nun, wer Konsolenspiele alla Playstation 3 oder XBox kennt, und dort in die Richtung GT5, NFS Shift & Co. tendiert, der wird keine große Freude mit Asphalt 6 haben. Nicht, weil das Spiel nicht schön gemacht wäre, aber weil es ursprünglich halt für iOS erdacht wurde und dafür, ein iOS Gerät in Händen zu halten und damit zu „lenken“, und weil es eher auf schnelle, schöne und bunte Grafik abzielt, als auf realitätsnahe Simulation der Fahrdynamik.

Was bekommt der Nutzer also in dem immerhin 620MB großen Download aus dem Mac Appstore?

Asphalt 6 erinnert mich spontan ein wenig an NFS Hot Pursuit. Es sind Missionen zu bestehen und Gegner zu besiegen. Dies kann durch schlicht besseres Fahren geschehen, natürlich aber auch durch z.B. abdrängen und damit quasi „K.O.“ fahren. Je erfolgreicher Missionen abgeschlossen werden, desto mehr Punkte sammelt der Fahrer und gewinnt in Folge dessen auch immer weitere Fahrzeuge. Die Geschwindigkeit wird dabei teils atemberaubend schnell und sehr bunt. Während der Fahrt gilt es, „Nitro“ aufzusammeln (das lädt sich auch während der Fahrt von selbst auf) und bei voller Nitro-Anzeige in den „Adrenaline-Mode“ zu wechseln. Die Umgebung wird dann etwas ausgeblendet, abgedunkelt, die Geschwindigkeit ist rasend schnell und Hindernisse werden ohne Schaden für den Spieler einfach aus dem Weg geräumt.

Das Ziel jeder Mission wird von einer Dame am Anfang des Rennens erklärt. Zwar kann man dies überspringen, schöner wäre aber eine Möglichkeit, dies gänzlich in den Optionen abschalten zu können 😉

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Apptest: Tiny Wings (iPhone)

Spiele mit Vögeln kennen wir ja nun alle. Angrybirds und diverse Derivate sind äußerst erfolgreich im Appstore. Normalerweise wiederum gehe ich nicht wirklich nach Appstore-Charts um zu eruieren, welche Software ich teste. Zugegebenermaßen hab ich aber manchmal einen Hang zu „putzigen“ Spielen.

Scherz beiseite: Für 79cent dachte ich mir, kann nicht viel gefehlt sein und hab Tiny Wings installiert. Nette musikalische Untermalung und ein putziger Vogel begleitet von einem brauchbaren (da einfachen) Anfänger-Tutorial garantieren Spielspaß.

Zur Steuerung reicht ein Finger, meistens der rechte Daumen. Der Vogel selber kann nicht fliegen, aber gut rutschen. Tippt man auf den Bildschirm, so legt er die Flügelchen an und gewinnt Geschwindkgkeit, sofern er sich gerade bergab bewegt. Läßt man los, so breitet er die Stummelflügel aus und hebt ab. Je gekonnter man dieses Zuammenspiel von Hügeln und tippen/loslassen erlernt, desto höher und weiter fliegt der Vogel.

So, das zur Steuerung. Spielprinzip ist nun, daß man eine gewisse Zeitspanne hat um zu fliegen. Das wird als Tag dargestellt. Der Vogel erwacht also logischerweise am Morgen und schläft Nächtens dann wieder ein. Hat man eines der „Inseln“ genannten Levels abgeschlossen, so gewinnt man, quasi durch die Zeitverschiebung *g* wieder etwas Tageslicht hinzu.

Ich kann an dieser Stelle „Tiny Wings“ nur wärmstens empfehlen. Für nur 79cent hat es mir schon so manche Zugfahrt versüßt.

Wenn der Entwickler am Ball bleibt und zeitnah auch noch vielleicht weitere Gimmicks im Spielverlauf nachreicht um z.B. schneller zu werden, oder zu schweben – was weiß ich – könnte auch auf lange Sicht das Spiel erfolgreich sein!

Einziges Manko: Momentan noch ohne Retina-Gafik am iPhone 4. Durch die recht hohe Geschwindigkeit des Spiels kann man das aber sogar verkraften 😉

Tiny Wings (AppStore Link) Tiny Wings
Hersteller: Andreas Illiger
Freigabe: 4+
Preis: 2,29 € Appstore >

YAY: Plants VS Zombies endlich im Mac Appstore

Hoch erfreut hat mich gestern die Tatsache eines meiner absoluten Lieblingsspiele endlich im Mac Appstore Wiederzufinden!

Plants vs. Zombies (AppStore Link) Plants vs. Zombies
Hersteller: PopCap
Freigabe: 9+
Preis: 10,99 € Appstore >

Pflanzen gegen  Zombies (Plants vs. Zombies) ist eines der beliebtesten Spiele auf iPhone und iPad (ohne Zweifel). Wie gut sich das Spiel nun am Mac mit Maus und/oder Trackpad sowie Tastatur steuern läßt, wird sich nun zeigen.

Richtig spaßig dürfte es aber dann werden, wenn Plants vs. Zombies am Fernseher mit z.B. einem MacMini als Mediacenter gespielt wird!

Hier definitiv meine Empfehlung – ein geniales Spiel!