von Holger | 19. Aug. 2011
Magazine gibt es ja mittlerweile einige im Appstore. Nachdem ich einige durchgesehen habe, steht HiFi Vision für mich aber definitiv ganz weit vorne in meiner „Gunst“.
Warum? Ganz einfach. Erstens: Es ist gratis und zweitens, es ist gut gemacht. Ich habe mir die letzten drei Ausgaben durchgesehen und z.B. für mich gleich einige sehr interessante Artikel gefunden. Seien es die Nobelkopfhörer von Dr. Dre oder aber z.B. die recht ausführlichen Fernsehertests. Man will ja informiert bleiben.

(mehr …)
von Holger | 27. Mai 2011
Wer am Mac mit dem Thema Bildbearbeitung zu tun hat, landet unweigerlich entweder bei Photoshop aus dem Hause Adobe oder bei Pixelmator. Während aber Photoshop sich preislich in der Region „jenseits von gut und böse“ bewegt und für die meisten normalsterblichen kaum finanzierbar sein dürfte, bietet Pixelmator viele Features die man von Photoshop kennt und das zu recht kleinem Preis!
Der folgende Testbericht soll nicht auf jedes einzelne Feature detailliert eingehen sondern eine grobe Übersicht über Pixelmators generelle Bedienung bieten und ein paar seiner Grenzen aufzeigen.

(mehr …)
von Holger | 9. März 2011
Nun, all diejenigen, die mich ein wenig länger kennen oder meinen Podcasts folgen, wissen, daß ich prinzipiell Google gegenüber skeptisch eingestellt bin. Naja, aber irgendwie kommt man ja weitgehend gar nicht um GMail drumrum, Google Apps sei dank.
Gmail aber mit Mail.app, welches ja bekanntermaßen bei jedem Mac mitgeliefert wird, zu verwalten, ist etwas… holprig. Gmail ist ja anders aufgebaut als Apples MobileMe IMAP Service. Da gibt’s Tags die irgendwie Ordnern entsprechen, dann aber doch nicht, weil getaggte eMail gleichzeitig doch auch wieder im Posteingang erscheinen können, dann gibt’s eine „Priority-Inbox“ bei der man selbst und auch automatisch die Wichtigkeit der Mails bestimmen kann und zuguterletzt kann man interessante oder wichtige eMails mittels Sternchen auch noch separat kennzeichnen.
Bei Mail.app gibt’s ja nur die kleine Flagge, die der kennzeichnung dient, und Ordner. Was in einem Ordner ist, bleibt dort und ward nicht mehr gesehen – in der Inbox zumindest. So gesehen bedarf das „sich einlassen“ auf GMail durchaus einer gewissen Umstellung.
So kam’s, daß der Stephan mich auf „Sparrow“ aufmerksam machte. Gelesen hatte ich ja schon davon, aber angeschaut hatte ich es mir noch nicht. Schön an Sparrow ist vor allem eine im MAS (Mac Appstore) verfügbare „Lite“ Variante, die werbefinanziert nur einen GMail Account unterstützt. Für die Vollversion werden 7,99€ fällig (die Sparrow definitiv wert ist!). Mit der Lite-Variante kann aber jeder für sich entscheiden, ob Sparrow das Mail-Programm seiner Träume ist.
[app 417418059]
Zur Installation ist nichts zu sagen, das läuft gewohnt reibungsfrei und einfach über den MAS ab. Beim ersten Start bittet Sparrow darum, den Namen einzutippen und natürlich auch die Mail Adresse sowie das Paßwort. Eine Signatur kann hier ebenfalls schon vergeben werden.
Während die Lite Variante auf ein Google Konto beschränkt bleibt (Sparrow funktioniert natürlich auch anstandslos für Nutzer der Google Apps) ist die Normale Variante für eine beliebige Anzahl an Google IMAP Konten ausgelegt.

Die einzelnen Mail-Konten werden in der linken Leiste aufgefädelt. Sind im Google Account Benutzerbilder hinterlegt, so werden diese automatisch angezeigt – das hilft bei der Differenzierung unheimlich! Jedes Konto verfügt über Icons um schnell zwischen Inbox, Starred, Sent, Entwürfen, Papierkorb und der Suche umzuschalten. Links unten findet sich das „Tag“ Icon um zwischen den einzelnen Tags umzuschalten und alle korrespondierenden eMails anzuzeigen.

Die Iconleiste über dem Nachrichtenfenster bietet neben der „Neu“ Schaltfläche natürlich auch „antworten“, „archivieren“ sowie „löschen“.
Standardgemäß ist das Voschaufenster für Nachrichten eingeklappt, es kann mit dem Icon rechts unten ein- und ausgeklappt werden. Wozu das gut ist, erschließt sich mir aber nicht, schließlich will ich für gewöhnlich ja die eMails lesen und nicht nur zwei Zeilen davon 😉 Aber das fällt vermutlich unter persönliche Präferenz.
Schön ist vor allem auch die Möglichkeit, schnell mal auf eMails zu antworten, ohne ein dezidiertes neues Fenster für die neue Mail öffnen zu müssen. Ein Klick auf das Pfeilchen und schon kann man quasi „inline“ antworten. Ein Klick auf den Info-Button zeigt den zunächst verborgenen eMail Header an. Auch sehr schön gelöst und konzentriert auf’s Wesentliche. Deutlich erkennbar ist auch das Tag „Hörerpost“, mit dem Plusbutton können so auch jederzeit weitere Tags hinzufgefügt werden.

Man ist aber natürlich nicht darauf angewiesen, inline zu antworten. Wird nicht der oben genannte kleine Pfeil verwendet, sondern der in der Iconleiste, öffnet sich, wie gewohnt, ein separates Fenster, das zusätzlich auch das Hinzufügen eines Anhangs möglich macht. Leider werden Anhänge nicht sofort in der Mail angezeigt, wie man es von Mail.app gewohnt ist.

Die Möglichkeit schnell und übersichtlich auch alle „besternten“ Elemente anzeigen zu lassen, ist auch sehr gut gelöst. Man sieht zudem auch gleich die Anzahl dieser Elemente. Einzig fehlen dürfte vielen die vom Google Webinterface oder von Android Geräten bekannte „Priority Mailbox“. Diese unterstützt Sparrow zum Testzeitpunkt noch nicht.
Fazit
Sparrow hat mich voll und ganz überzeugt. Es ist ein dezenter, balastfreier und sehr gut durchdachter Mailclient der lediglich die Priority-Inbox und vielleicht das inline Anzeigen von Anhängen vermissenläßt. Für 7,99€ in der Vollversion eine gute Investition für alle, die gerne und oft Gmail einsetzen – oder einsetzen müssen 😉 „Sparrow“ ist momentan leider nur in englischer Sprache verfügbar.
[app 417250177]
Update 22.03.2011
Sparrow ist soeben in Version 1.1 erschienen und bietet nun alles, was das Herz begehrt. Sowohl Priority Inbox als auch generelle IMAP Unterstützung wurden nachgereicht! Signaturen können nun pro Mail-Alias vergeben werden und zudem bietet die App nun auch einige Formatierungsmöglichkeiten für eMails an, ein Fakt, der das Gesamtpaket wunderbar abrundet. MobileMe wird selbstverständlich auch unterstützt – einzig etwas „verwirrend“ hier (wie auch bei anderen nicht-google-imap-Accounts), daß die Ordner als „Labels“ bezeichnet werden. Mit dem Release von Sparrow 1.1 haben die Entwickler richtig zugehört und einen nunmehr absolut HERVORRAGEND eMail Client erschaffen!! TOP!!
von Holger | 1. März 2011
Spiele mit Vögeln kennen wir ja nun alle. Angrybirds und diverse Derivate sind äußerst erfolgreich im Appstore. Normalerweise wiederum gehe ich nicht wirklich nach Appstore-Charts um zu eruieren, welche Software ich teste. Zugegebenermaßen hab ich aber manchmal einen Hang zu „putzigen“ Spielen.
Scherz beiseite: Für 79cent dachte ich mir, kann nicht viel gefehlt sein und hab Tiny Wings installiert. Nette musikalische Untermalung und ein putziger Vogel begleitet von einem brauchbaren (da einfachen) Anfänger-Tutorial garantieren Spielspaß.
Zur Steuerung reicht ein Finger, meistens der rechte Daumen. Der Vogel selber kann nicht fliegen, aber gut rutschen. Tippt man auf den Bildschirm, so legt er die Flügelchen an und gewinnt Geschwindkgkeit, sofern er sich gerade bergab bewegt. Läßt man los, so breitet er die Stummelflügel aus und hebt ab. Je gekonnter man dieses Zuammenspiel von Hügeln und tippen/loslassen erlernt, desto höher und weiter fliegt der Vogel.
So, das zur Steuerung. Spielprinzip ist nun, daß man eine gewisse Zeitspanne hat um zu fliegen. Das wird als Tag dargestellt. Der Vogel erwacht also logischerweise am Morgen und schläft Nächtens dann wieder ein. Hat man eines der „Inseln“ genannten Levels abgeschlossen, so gewinnt man, quasi durch die Zeitverschiebung *g* wieder etwas Tageslicht hinzu.
Ich kann an dieser Stelle „Tiny Wings“ nur wärmstens empfehlen. Für nur 79cent hat es mir schon so manche Zugfahrt versüßt.
Wenn der Entwickler am Ball bleibt und zeitnah auch noch vielleicht weitere Gimmicks im Spielverlauf nachreicht um z.B. schneller zu werden, oder zu schweben – was weiß ich – könnte auch auf lange Sicht das Spiel erfolgreich sein!
Einziges Manko: Momentan noch ohne Retina-Gafik am iPhone 4. Durch die recht hohe Geschwindigkeit des Spiels kann man das aber sogar verkraften 😉
[app 417817520]
Neueste Kommentare: