Wikipedia mal als App. Im Test: Wikibot

Wikipedia mal als App. Im Test: Wikibot

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In der „alten“ Zeit, also so vor fünf bis zehn Jahren hat man ja noch in Bücher geguckt um gewisse Dinge nachzuschlagen. Da war es noch verpönt, im Internet nachzuschlagen, Informationen die Google an’s Tageslicht beförderte, wurden damals noch mit viel größerer Skepsis betrachtet als heute.

Einerseits hat sich diesbezüglich viel geändert. Das Internet und Google Suchergebnisse werden von viel mehr Personen als Nachschlagewerke benutzt (was sie natürlich keineswegs richtiger als vor 10 Jahren macht ;-)) und zudem gibt es nun schon eine ganze Weile die Wikipedia.

Für alle, die sie noch nicht kennen:  Die Wikipedia ist ein weltweites, in viele Sprachen übersetztes Online-Nachschlagewerk, das von Benutzern für Benutzer geschrieben wird. Dabei wird nicht nur einfach wild drauflos geschrieben sondern Fakten verifiziert, nachgebessert, korrigiert usw. Schwarmintelligenz quasi 😉

Die Wikipedia wird naturgemäß im Browser angezeigt. Nun, das funktioniert zwar ganz gut, aber gerade von iOS Geräten kennen wir ja schlanke und schnelle Programme, die die dargebotenen Informationen schöner und übersichtlicher darzustellen vermögen.

Wikibot aus dem MacAppstore setzt genau hier an. Es ist eine schlanke und günstige App (79 cent) die einfach und schnell den gewünschten Wikipedia Artikel anzeigt.

Wikibot

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Apptest: Courier für Mac

Der Mac Appstore ist ja relativ erfolgreich gestartet. Ich als nutzer finde ihn genial, einfach und schnell. Es macht mir Spaß, hier Software einzukaufen. Vor dem Mac Appstore hätte ich nämlich nie die heute vorgestellte App gefunden. Ok, Stephan von TouchTalk hat’s gefunden… aber da wollen wir mal nicht kleinlich sein 😉

Courier ist für das Web 2.0 und jeden, der in den „Sozialen Medien“ oder in Neudeutsch „Social Media“ versiert ist, unverzichtbar. Zwar sind am Mac Aperture 3.0 oder iLife 11 recht gut mit Facebook & Co. verbunden, aber so richtig toll mit allen Diensten ist man da noch nicht verbunden. Vor allem ist man immer auf die betreffende App beschränkt. iMovie kann Videos aller Art hochladen, iPhoto wiederum Fotos und mit Glück das Eine oder andere Video. FTP ist auch nicht so richtig dabei und Vimeo sucht man z.B. vergebens.

Genau hier setzt Courier an und das mit genial und schön umgesetztem Konzept. Das Prinzip ist, Fotos und/oder Videos in ein Kuvert zu stecken, eine Marke in Form von Flickr, Amazon S3, Vimeo, Youtube, FTP, MobileMe oder Ember draufzukleben  und das Kuvert zu versenden. Die Anzeige klappt um und zeigt hübsch den Versand von der eigenen Destination zum Ziel. Im Falle von Facebook, Flickr und Youtube landet man dann allerdings meistens irgendwo in Kalifornien.

Die zu verteilenden Dokumente können dabei aus jedem beliebigen Ordner direkt auf ein vorher vorbereitetes Kuvert gezogen werden. Natürlich kann bei den Fotos noch Überschrift und Beschreibung sowie Schlagwörter vergeben werden.

Wo man aber bei Flickr neben dem Zielalbum oder der gewünschten Gruppe auch die Sichtbarkeit (öffentlich, nur Freunde usw.) kann man dies leider bei Facebook nicht. Das ist für mich der einzige Wermutstropfen. Ich hoffe, der Entwickler klemmt sich dahinter, sodaß bei jedem der Dienste letztlich umfangreiche Optionen für’s Sharing und die Privatsphähre entstehen.

httpvh://www.youtube.com/watch?v=CYqN3OQ0c1o

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