Apptest: Anschnallen. Gas geben. Asphalt 6: Adrenaline (Mac)

Der Mac Appstore wächst stetig; zwar lange nicht so schnell, wie es sein großer Bruder, der iOS Appstore seinerzeit tat, aber dennoch. Einer der führenden Vertreter der Gattung „Rennspiele“ ist Asphalt 6, das viele schon von iOS kennen dürften.

Asphalt 6: Adrenaline (AppStore Link) Asphalt 6: Adrenaline
Hersteller: Gameloft
Freigabe: 4+
Preis: 7,99 € Appstore >

Für derzeit 5,49€ kann man also ein Rennspiel erwerben. Nun, wer Konsolenspiele alla Playstation 3 oder XBox kennt, und dort in die Richtung GT5, NFS Shift & Co. tendiert, der wird keine große Freude mit Asphalt 6 haben. Nicht, weil das Spiel nicht schön gemacht wäre, aber weil es ursprünglich halt für iOS erdacht wurde und dafür, ein iOS Gerät in Händen zu halten und damit zu „lenken“, und weil es eher auf schnelle, schöne und bunte Grafik abzielt, als auf realitätsnahe Simulation der Fahrdynamik.

Was bekommt der Nutzer also in dem immerhin 620MB großen Download aus dem Mac Appstore?

Asphalt 6 erinnert mich spontan ein wenig an NFS Hot Pursuit. Es sind Missionen zu bestehen und Gegner zu besiegen. Dies kann durch schlicht besseres Fahren geschehen, natürlich aber auch durch z.B. abdrängen und damit quasi „K.O.“ fahren. Je erfolgreicher Missionen abgeschlossen werden, desto mehr Punkte sammelt der Fahrer und gewinnt in Folge dessen auch immer weitere Fahrzeuge. Die Geschwindigkeit wird dabei teils atemberaubend schnell und sehr bunt. Während der Fahrt gilt es, „Nitro“ aufzusammeln (das lädt sich auch während der Fahrt von selbst auf) und bei voller Nitro-Anzeige in den „Adrenaline-Mode“ zu wechseln. Die Umgebung wird dann etwas ausgeblendet, abgedunkelt, die Geschwindigkeit ist rasend schnell und Hindernisse werden ohne Schaden für den Spieler einfach aus dem Weg geräumt.

Das Ziel jeder Mission wird von einer Dame am Anfang des Rennens erklärt. Zwar kann man dies überspringen, schöner wäre aber eine Möglichkeit, dies gänzlich in den Optionen abschalten zu können 😉

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