pulseHier im neunten Teil unserer Fitnessreihe (Zeit wird’s, der Sommer ist ja mittlerweile wieder am absteigenden Ast) erfahrt ihr alles Wissenswerte zum Withings Pulse.

Der Pulse ist ein weiterer Vertreter der Gattung „Activity Tracker“, sprich, er will erkennen, wie viel oder wenig sich sein Nutzer bewegt, wieviel gelaufen wird, wieviele Höhenmeter pro Tag zurückgelegt werden und wie gut die Qualität des Schlafes seines Trägers ist.

Klein, leicht und günstig ist der Pulse auf den ersten Blick – ob er auch hält, was Withings und das hübsche OLED Touchscreen Display versprechen, kann unten nachgelesen werden! Einen Vergleich zur Konkurrenz von Nike (Fuelband) sowie von Jawbone (UP) gibt’s ganz am Ende des Artikels nach dem Fazit.

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Verpackung & Lieferumfang

Withings verwendet bei der Verpackung des Pulse viel Karton (super) und montiert den Tracker in einer orangen Kunststoffschalde (weniger gut). Dennoch wurde auf wenig Abfall geachtet. Wir finden den Pulse, einen Gürtelclip aus Gummi (oder Silikon?) sowie ein Armband um den Pulse des nächtens am Handgelenk zu befestigen. Ein kurzer Ladestummel…äh… ein kurzes „Ladekabel“ liegt ebenfalls bei. Erfreulich: Der Pulse kann über seine Micro USB Buchse aufgeladen werden.

Um den Pulse nutzen zu können wird zudem die kostenlose Withings App benötigt:

iOS:
Withings Health Mate (AppStore Link) Withings Health Mate
Hersteller: Withings

Freigabe: 4+
Preis: Gratis Appstore >

Withings App für Android (Google Play)

Inbetriebnahme

Glücklicherweise sind die Zeiten, in denen Gadgets komplizierte Installationsprozeduren verursachten, vorüber. Der Pulse sollte vor der ersten Verwendung voll geladen werden, was innerhalb etwa einer Stunde direkt über USB schnell erledigt werden kann. Das Testgerät kam halb voll geladen.

Nun muss noch die Withings-App am Endgerät der Wahl (z.B. iPhone, iPod Touch oder auch einem Android Telefon) installiert werden. Ist noch kein Withings Konto vorhanden, so muss dieses erstellt werden; auch dies kann in wenigen Minuten über die App erledigt werden.

Nun muß am Pulse die einzelne vorhandene Taste etwa vier Sekunden gedrückt gehalten werden, der Pulse im Bluetooth-Menü mit dem Telefon gekoppelt und dann in die Withings App gewechselt werden. Das Hinzufügen des Pulse geschieht über den Menüpunkt Einstellungen unter meine Geräte. Man folgt den einzelnen Schritten, schon ist der Pulse verbunden und Betriebsbereit. Datum & Uhrzeit werden auch gleich synchronisiert und man kann loslegen und die Schritte zählen lassen.

Die Hardware

Withings betritt mit dem Pulse Neuland. Zwar gibt es eine Reihe von Withings Produkten die sich um die Gesundheit drehen wie z.B. die WiFi Waagen oder auch das (mittlerweile etwas betagte) Blutdruckmessgerät, am Sektor der Activity Tracker war Withings aber bislang noch nicht tätig. Umso spannender ist es, zu sehen, dass Withings mit dem Pulse auf Anhieb sehr viel richtig macht.

Der Pulse ist ausgesprochen klein und federleicht. Die Oberfläche ist mattiert und erinnert ein wenig an „soft touch“ wie es manche Mobiltelefone mitbringen. Aus der nähe wirkt das Display zwar etwas unscharf, der Lesbarkeit schadet das aber nicht. Wie sich diese „softtouch Oberfläche“ auf lange Sicht auf die Haltbarkeit auswirkt, muss sich zeigen; ich befürchte , dass der Pulse irgendwann hässlich „blankgescheuert“ sein könnte wenn er z.B. mit Schlüsse & co. in Hosentaschen herumpurzelt…

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Die Front ziert ein recht großzügig bemessener türkisgrüner OLED Touchscreen, die Rückseite der Sensor für den Puls (ohne -e) 😉

Der Eingangs erwähnte Gürtelclip ist zwar sehr praktisch – schließlich kann der Pulse tagsüber NICHT am Arm getragen werden um die Schritte zu zählen, allerdings muss man natürlich auch immer daran denken, den Pulse im Clip und dann am Gürtel zu verstauen. Gewöhnungssache; aber dennoch etwas komplizierter als bei reinen Fitnessarmbändern die man nie ablegen muss. Der Vorteil wiederum ist natürlich, dass der Puls kaum jemals im Weg ist. Der Gürtelclip selbst erscheint robust, wenngleich er manchmal etwas fummelig an Hosenbünden oder Gürteln zu befestigen ist. Wie haltbar er ist, wird auch nur die Zeit zeigen.

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Das Armband für die Schlafaufzeichnung wiederum ist (ebenfalls) federleicht und sehr angenehm zu tragen. Im Testzeitraum war das Armband inklusive Pulse am Arm nicht zu spüren. Gut gemacht. Wie die Fotos aber zeigen gibt’s schon nach zwei Wochen erste Abnutzungserscheinungen – wobei die Schlafstätte das freilich verziehen wird ;-). Erfreulich ist zudem, dass das Armband eine Aussparung für den Puls-Sensor des Trackers aufweist.

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Alles in allem ein gutes Konzept das im Alltag durchaus überzeugen kann. Sowohl die Hardwaretaste des Trackers als auch der Touchscreen reagieren zuverlässig auf Berührungen, die Taste weist einen guten Druckpunkt auf. Ich hätte mir aber noch eine „Klopfgeste“, also z.B. doppeltippen auf den Bildschirm zum Aufwachen gewünscht, das wäre manchmal praktischer, als die Taste suchen zu müssen, speziell wenn der Pulse im Gürtelclip steckt. Dies könnte ja einfach über eine Softwarefunktion in der App nachgereicht werden.

Ich habe länger überlegt, ob der fehlende Spritzwasserschutz einen Minuspunkt darstellt. Da man aber beim Duschen kaum Schritte zählen will (und den Pulse so oder so nirgendwo befestigen könnte), sei einfach nur erwähnt, dass man den Pulse nicht zum Schwimmen an der Badehose tragen darf und auch nicht mit unter die Dusche nehmen darf. Lt. Withings spricht aber natürlich nichts gegen ausgiebiges Laufen mit dem Pulse verstaut im Gürtelclip der ihn auch gleich gegen Schweiß etwas abschirmt.

Gewinnspiel

Wir verlosen insgesamt DREI nagelneue Withings Pulse! Mitmachen beim Gewinnspiel ist ganz einfach:

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  2. Teile unseren Beitrag zu DIESEM Artikel unter deinen (oder einigen deiner) Freunde und mach‘ einen Screenshot davon.
  3. Schätze, wieviele Schritte Holger im Zeitraum von 22. Juli bis 6. August gemacht hat und
  4. teile uns die Antwort mit. Entweder hier in den Kommentaren oder direkt in den Kommentaren zum Facbookposting.

Die drei von euch, die die Schrittzahl am genauesten erraten, gewinnen! Die Gewinner werden auf unsere Facebook-Page bekannt gegeben.

Das Gewinnspiel läuft ab Veröffentlichung dieses Artikels bis einschließlich 23. August 2013 23:59 – die Ermittlung der Gewinner geschieht bis 25.08.2013. Bitte stellt sicher, dass wir euch über Facebook kontaktieren können, im Falle eines Gewinns. Der Versand des Withings Pulse erfolgt von Withings direkt. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.

Die Withings App

Um den Pulse nutzen zu können ist die Withings App obligatorisch. Zwar kann der Pulse selbst auch eine Vielzahl von Informationen direkt auf seinem Display darstellen, Withings‘ App stellt diese Daten aber natürlich übersichtlicher dar.

Synchronisation

Durch Bluetooth gestaltet sich die Synchronisation kinderleicht. Taste am Pulse für >3 Sekunden gedrückt halten. Der Pulse zeigt das Bluetooth-Symbol und die Synchronisation wird gestartet, die Withings App sollte dazu geöffnet sein. Leider dauert der Transfer ungewöhnlich lange, gemessen an der doch recht geringen Anzahl an zu übertragenden Daten. Hier sollte Withings dringend nachbessern und an der Geschwindigkeit der Übertragung arbeiten.

Witzig ist, daß über den Tag verteilt meist ca. 3 Synchronisationen automatisch erfolgen, auch dann, wenn die App im Hintergrund (jedoch NICHT beendet) ist. Manchmal, aber nicht immer, muss die App aber manuell geöffnet werden, damit die Synchronisation klappt. Die Synchronisation erfolgte während des Testzeitraums im Übrigen stets zuverlässig. Über lokale Push-Nachrichten wird der Nutzer zudem über einen niedrigen Akkuladezustand des Pulse recht früh informiert.

Was fehlt sind derzeit etwas detailliertere Ansichten wie z.B. Schritt Anzahl oder Schlafstunden auf Wochen oder Monate aufgeteilt. Es fehlen die Vergleichsmöglichkeit. Auch eine Art „Lebenslinie“ wäre hilfreich um den zeitlichenVerlauf, wie er ja bei der Gewichtsmessung problemlos möglich ist, darzustellen. Hoffentlich wird dies mit einem der nächsten Updates nachgereicht.

Bewegungserfassung

In Kombination mit der App können natürlich die gesamt über den Tag gegangenen Schritte und etwaige Läufe angezeigt werden. Ein Balkendiagramm informiert hübsch aufbereitet über die erreichte Schrittanzahl. Einzig eine Kalibrierungsmöglichkeit speziell für erkannte Läufe würde ich mir wünschen, der Pulse zählt viel mehr gelaufene (Kilo)meter als korrekt wäre.

Grundsätzlich erscheint die gezählte Schrittzahl aber plausibel und ist vermutlich genauer als bei z.B. Fitnessarmbändern.

Schlaferfassung

Wie bei allen Activitytrackern muss die Erfassung der Schlafzyklen (in diesem Fall von leichtem und tiefem Schlaf sowie Wachphasen) mit Vorsicht genossen werden. Es handelt sich hier um keine wirklich wissenschaftliche Analyse sondern soll dem Schläfer lediglich als Anhaltspunkt dienen um etwaige Zusammenhänge zwischen Schlafdauer und Qualität sowie Leistungsfähigkeit am Folgetag besser zu erkennen.

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Grundsätzlich erscheinen die erkannten Schlafphasen sich z.B. mit jenen von Jawbones Up in großen Teilen zu decken. Manchmal erkannte der Pulse aber Wachphasen bei denen ich, um ein Glas Wasser zu holen, in die Küche ging, gar nicht, während das UP hier sehr wohl korrekt diesen Zeitraum als „wach“ markierte. Da dies im Testzeitraum aber nur 1-2 Mal vorgekommen ist, kein Grund zur Besorgnis. – Insgesamt funktioniert aber die Schlafaufzeichnung sehr gut, nicht zuletzt weil das mitgelieferte Armband ausgesprochen angenehm zu tragen ist. An der Tatsache, dass „extra“ der Pulse am Arm montiert werden muss, ändert das freilich nichts.

Nahrungsaufzeichnung

Wird vom Pulse bzw. der Withings App (derzeit) nicht angeboten; auch eine Integration mit z.B. „MyFitnessPal“ fehlt hier. Schade, speziell da Witzings ja auch hervorragende Waagen im Programm hat und so ein gutes Gesamtsystem anbieten könnte.

Akkulaufzeit & Ladezeit

Laut Withings soll der Pulse ganze zwei Wochen mit einer Akkuladung auskommen. Nun, diese Werte konnte ich im Test nicht erreichen. Bereits nach ca. einer Woche wollte der Pulse wieder an’s Ladekabel, das bedeutet 50% weniger Laufzeit als die Herstellerangabe versprach. Natürlich habe ich das Gerät öfter als die drei täglichen automatischen Synchronisationen synchronisiert und natürlich habe ich im Test auch mehrmals täglich meinen Fortschritt am Display begutachtet – in solch eklatanter Differenz zu den Herstellerangaben darf das aber dann doch nicht resultieren, zumal ich die Herzfrequenz wiederum sehr selten gemessen habe.

Auf der Plusseite verbucht der Pulse wiederum einen „Stromsparmodus“ der aktiv wird, wenn der Akku fast gänzlich entleert ist. So soll der kleine Activitytracker noch für einen zusätzlichen Tag Strom haben, allerdings ohne eine Synchronisation starten zu können oder am Display eine andere Meldung als „Powersave“ ansehen zu können. Dennoch eine gute Sache, auch mit fast leerem Akku aus dem Haus gehen zu können und doch noch über den Tag zu kommen, ohne Gefahr zu laufen, dass auch nur ein Schritt nicht gezählt wird 🙂

Die Ladezeit wiederum ist erfreulich kurz, nach etwa einer Stunde ist der Pulse aufgeladen und wieder betriebsbereit.

In Summe ist die Laufzeit zufriedenstellend, wenngleich die Herstellerangaben nicht erreicht werden.

Funktionen

Aktivitätsaufzeichnung inkl. automatischer Lauferkennung

Kurz nach dem Start des Testzeitraumes installierte die Withings App die automatische Lauferkennung im Rahmen eines Firmwareupdates am Pulse. Als Anwender muß man sich um nichts kümmern – Läufe werden zuverlässig automatisch erkannt und in der App (oder direkt am Pulse) dargestellt. Wunderbar.

Schlafaufzeichnung

Auch hier vorbildlich gelöst. Man navigiert mit der Taste am Pulse zum Menüpunkt für Herzfrequenz oder Schlaf, tippt auf das Mondsymbol und schon ist der Schlafmodus gestartet. Zweimal auf die Taste drücken nach dem Aufwachen und es werden wieder Schritte gezählt.

Anmerken muß man hier aber noch, dass der Pulse am Handgelenk montiert bei mir keine bzw. kaum Schritte zu zählen vermochte. Also immer umpacken in den Gürtelclip oder in die Hosentasche stecken.

Höhenmeter & Distanz

Während die Höhenmeter recht zuverlässig gemessen werden (allem Anschein nach) liegt der Pulse leider mit der gemessenen Distanz, wie schon oben erwähnt, häufig bis immer daneben. Ein 5km Lauf wird so schnell zu einem 6km Lauf. Hier wäre eine Kalibrierungsmöglichkeit wünschenswert.

Die gezählten Höhenmeter wiederum werden mit Schritten kombiniert; eine gemütliche Fahrt im Lift führt hier also nicht zu mehr zurückgelegter Höhe 😉

Herzfrequenzmessung

Der selbe Menüpunkt wie jener in dem der Schlafmodus aktiviert wird, bietet auch die Möglichkeit, den aktuellen Puls zu messen. Herzsymbol antippen und Finger auf den rückwärtigen Sensor legen. Eine kleine Fotodiode misst den Puls und selbiger wird im Pulse gespeichert. Funktioniert problemlos, zuverlässig und genau.

Withings Healthmate Website

Vor kurzer Zeit hat Withings auch seine Gesundheits-Webseite runderneuert. Ich muss sagen: Ausgesprochen gelungen ist sie geworden! Alle erfassten Gesundheitsdaten, sowohl vom Pulse als auch natürlich von Waagen oder Blutdruckmessern werden hier übersichtlich und wunderschön aufbereitet! Wer bereits andere Geräte aus dem Hause Withings sein Eigen nennt wird den Pulse perfekt in das System eingebunden vorfinden.

http://healthmate.withings.com

Fazit

Withings macht mit dem Pulse fast alles richtig. Der Pulse ist klein, leicht und gut verarbeitet und sieht schick aus. Er ist einfach zu bedienen und bietet dank des Displays jederzeit übersichtlich Zugriff auf die Aktivitätsdaten – sogar bis zu 10 Tage zurückliegende. Das OLED Display ist gut zu lesen, wenngleich bei Sonnenschein etwas dunkel und aus der nähe durch die Mattierung nicht ganz scharf. Dank mitgeliefertem Gürtelclip ist der Pulse immer mit dabei und sicher verstaut. Läufe werden zuverlässig automatisch erkannt, die gemessene Lauf-Distanz ist aber nicht ansatzweise richtig (immer mindestens 1km zu viel). Wo der Pulse es bei Läufen zu gut meint, verfehlt er leider sein Akkulaufzeit-Ziel. Gerade mal 6,5 Tage anstatt 2 Wochen konnte ich den Pulse im Schnitt nutzen, bis er nach einer Aufladung verlangte; das ist zwar solide und ausreichend aber eben auch nicht das, was versprochen wurde.

Die Withings App wiederum ist gut gemacht, übersichtlich und hübsch. Leider aber fehlt eine Trendansicht oder die vom UP bekannte „Lebenslinie“ sowie ein Freundesfeed gänzlich. Da healthmate.withings.com hier aber bereits zum Teil nachgelegt hat bin ich guter Dinge, dass auch die App bald diese Funktionen bieten wird. Gerade die motivierende Messung mit Teammitgliedern fände ich besonders schön. Da die App über verschiedene Module innerhalb der App einfach erweitert werden könnte bleibt zu hoffen, dass Withings hier eventuell nachbessert.

Wo Withings ebenfalls nachbessern sollte ist die Synchronisation – sie dauert zu lange. Schnellere Verbindung, schnellerer Sync und variable automatische Sync-Zeiten und das würde passen.

Alles in allem ist der Pulse ein schönes kompaktes und vor allem auch preisgünstiges und auch robustes Gerät (99EUR) das schnell zum täglichen Begleiter wird ohne jemals im Weg zu sein. Angesprochene „Verbesserungswünsche“ sind natürlich rein subjektiv; wer nicht mit GPS mehrere Läufe wöchentlich absolviert wird mit der Zählung des Pulse natürlich einen guten Richtwert erhalten und wen Armbänder stören, der wird den leichten hübschen Pulse lieben, denn man entdeckt erst am Abend, dass man ihn überhaupt dabei hatte, so klein und leicht ist er.

Nicht vergessen darf man auch das Display: Dies ist die größte Stärke des Pulse; kein anderer Activitytracker bietet schneller und übersichtlicher Informationen direkt am Gerät an, als der Pulse.

Vergleich mit Nikes Fuelband & Jawbones UP

Eine Tabelle sagt mehr als tausend Worte, nicht wahr? Nunja, fast. Hier einmal kurz zusammengefasst die Fakten zu den drei genannten Activity Trackern:

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Und rein subjektiv? Persönlich ist mir nach wie vor Jawbones UP am sympathischsten. Dieses „immer drauf“ Gadget fällt einfach nicht auf und man muss ich keine Gedanken machen, es von Hose 1 auf Hose 2 zu transferieren oder zum Schlafen ins Armband zu stecken. Natürlich muß man dafür auf die bluetooth Synchronisation verzichten und auf ein Display ebenso. Richtig stark ist das UP durch die „Community Features“ – für mich ungemein motivierend. Dies fehlt dem Pulse derzeit komplett, ebenso fehlt eine Wochenübersicht um z.B. zu erkennen, ob man in der aktuellen Woche die Schrittzahl der Vorwoche erreicht hatte. Alles nur Softwarefeatures die schnell nachgereicht werden könnten – und hoffentlich werden.

Rein auf die Hardware bezogen wiederum ist der Pulse ein geniales Gerät. Klein, leicht, robust und mit Display und ordentlicher Akkulaufzeit. Der Pulse macht Spaß und könnte, ein paar Updates der Withings App vorausgesetzt, noch durchaus verbessert werden.

Und Nikes Fuelband? Nunja… wer NUR läuft und NUR das Nike Portal nutzt wird gerne beim Fuelband bleiben. Aber angesichts all der spannenden neuen Websites da draußen wie Notch oder auch TicTrac usw.) ist das Fuelband (für mich) derzeit weit abgeschlagen…