©iRobot

Schon letztes Jahr haben wir ja ausführlich über das damalige Topmodell, den Roomba 581 hier auf MacManiacs berichtet. Seit nunmehr fast 10 Monaten tat der Roomba 581 fleißig seine Dienste, fünfmal die Woche. Dabei hatte er bislang vielleicht fünfmal nur seine Dockingstation nicht wiedergefunden. Das ist ein ausgesprochen guter Wert, bei ca. 200 Reinigungseinsätzen!

Diesmal schauen wir uns das Nachfolgemodell, den Roomba 780 an…

Dies ist aber weniger als Revolution denn eher als Evolution und Modellpflege zu betrachten. Den Spezifikationen nach hat iRobot sich die Vorschläge der Käufer der 500er Serie genau angesehen und Verbesserungen im Detail durchgeführt. So wurde angeblich die Reinigungs- und Saugleistung sowie die Filterung und auch die Abgrunderkennung verbessert.

iRobot Roomba 780

Im folgenden Testbericht widmen wir uns also zunächst der Verpackung und dem Lieferumfang, dann der Inbetriebnahme, der Konstruktion sowie der Bedienung und beleuchten auch die Lighthouses bzw. Virtual Walls und die Wartung sowie die Reinigung des ca. 600€ teuren Gerätes. Natürlich fehlt auch ein Vergleich zum Vorgänger nicht.

Ist der Roomba 780 ein würdiger Nachfolger? Rechtfertigt das neue Modell einen Neukauf, wenn man schon den Vorgänger besitzt?

Verpackung & Lieferumfang

Während iRobot bei der Verpackung dazugelernt hat und selbige nun wesentlich schöner und wertiger designt, ist leider der Lieferumfang des Roomba 780 im Vergleich zum Vorgängermodell geschrumpft. So wird anstatt des „Wireless Comand Centers“, einer runden Funkfernbedienung, nur noch eine kompaktere Infrarotfernbedienung und anstatt von drei Lighthouses nur noch zwei mitgeliefert. Leider werden auch weiterhin für die Lighthouses die benötigten Mono-Batterien NICHT mitgeliefert. Ich empfehle daher, nach wie vor, gleich beim Kauf des Gerätes z.B. über Amazon ein Päckchen Mignon (AA) Eneloop Akkus aus dem Hause Sanyo sowie unbedingt passende Adapter für die benötigte Batteriegröße der Lighthouses zu bestellen (Von AA auf C-Type). Sanyos Eneloops sind die genialsten Akkus die man sich für Geld kaufen kann.

Lieferumfang:

  • 1 AeroVac™ Series 2-Behälter (Roomba 581 hatte noch keinen AeroVac)
  • 2 Virtual Wall® Lighthouses (Roomba 581 hatte DREI Lighthouses beigepackt!)
  • 1 Basisstation zum Aufladen
  • 1 Infrarotfernbedienung (Roomba 581 hatte das Wireless Command Center (Funk) beigepackt)
  • 1 Netzteil & 1 wiederaufladbarer Akku (der Akku ist vorinstalliert)
  • 2 HEPA-Filter (vorinstalliert)
  • 1 Reinigungswerkzeug
  • 1 zusätzliche Borstenbürste, 1 zusätzliche flexible Bürste, 1 zusätzliche Seitenbürste

Persönlich finde ich die Entscheidung, nur noch die kleine Infrarotfernbedienung anstatt der Funkvariante beizupacken, sehr schade. Wer plant, Roomba zu „verstecken“, sprich, sein Dock also z.B. unter dem Sofa oder unter einem TV-Möbel zu platzieren, der wird seine Müh und Not haben, die Infrarotsignale zum Ziel zu schicken. Dafür benötigt die Infrarotfernbedienung nur zwei Mignon-Akkus anstatt der bisher benötigten drei.

Inbetriebnahme, Konstruktion, Design & Bedienung

Sehr einfach. An den Lighthouses und der Basisstation sowie dem Netzgerät hat sich zum Vorgänger nichts geändert. Zunächst versorgen wir die Lighthouses mit Batterien, danach wird die Basisstation mit dem Netzgerät verbunden und wir platzieren Roomba, nachdem eine Schutzlasche auf seiner Unterseite, die den Akku vor einer ungewollten Entladung während des Transports schützt entfernt wurde, auf der Basisstation. Je nach Ladezustand des Akkus sollte Roomba binnen drei Stunden einsatzbereit sein. Das war’s, soviel zur Inbetriebnahme, mit einem Drücken der „Clean“ Taste legt Roomba dann sofort mit seiner Reinigungsmission los.

©iRobot

Über das Touchpanel kann eine fixe Startzeit, auf Wunsch für jeden Wochentag unterschiedlich, vorgegeben werden. Roomba startet dann zur vorgegebenen Zeit und reinigt die Räume. Beim Einsatz von Lighthouses, die einerseits als „Bojen“ zur Navigation des Roboters dienen andererseits aber auch in einen „Virtual Wall“ Modus geschaltet werden können, um via Infrarot eine Barriere aufzubauen, die der Roboter nicht passieren kann, wird jeder Raum etwa 30 Minuten gereinigt. Soll Roomba nur einen einzigen Raum reinigen, so tut er dies nach eigenem Ermessen, allerlängstens aber bis der Akkuladezustand niedrig ist und er zu seiner Basis zurückkehrt. Er kann übrigens nicht zwischendurch zur Ladestation fahren, sich aufladen, und dann weiterreinigen.

iRobot Roomba 780

Die Bedienung ist äußerst einfach. Da gibt es eine große zentrale Taste „CLEAN“ mit der manuell der Reinigungsvorgang gestartet werden kann und zudem finden wir noch die Tasten „Dock“ um Roomba zur Basis zurückzuschicken, „Clock“ um seine Uhrzeit einzustellen, „Schedule“ um ihn zu programmieren sowie „Spot“ um einen eher kleinen aber stark verschmutzten Bereich besonders gründlich zu reinigen. Beim hier getesteten Modell 780 sind diese Tasten als „Touchpanel“ ausgeführt. Sehr schick, übrigens.

iRobot Roomba 780

Persönlich finde ich die Bedienung über Hardwaretasten aber an einem Staubsaugroboter intuitiver. Während man z.B. beim Roomba 581 die Dock-Taste auch im laufenden Betrieb drücken kann, muß beim 780er zunächst bei laufender Reinigung die Clean-Taste gedrückt werden um die Reinigung abzubrechen und dann erst leuchtet das Touchpanel und man kann die „Taste“ für die Rückkehr zum Dock berühren.

Roomba 780 Unterseite

An der grundsätzlichen Konstruktion hat sich zum Vorgängermodell wenig geändert. Der Neue hat zwei Absturzsensoren im hinteren Bereich mehr und verfügt über das „Aero Vac Bin“ zweiter Generation das eine verbesserte Saugleistung aufbringen soll. Dieser Aerovac hat zudem zwei HEPA-Filter eingebaut, was die Allergiker unter den Lesern freuen dürfte! Rechts vorne hat Roomba nach wie vor eine rotierende Seitenbürste aufzuweisen die brav allerhand Schmutz unter den Roboter zu den gegenläufig rotierenden Reinigungsbürsten befördert. Diese schleudern den Schmutz nach hinten in den Auffangbehälter, der beim Roomba 780 auch gleichzeitig das Saugen übernimmt.

Roomba 780 Unterseite

Vergleich Konstruktion: Roomba 780 VS Rooma 581

iRobot hat nicht nur kosmetische Veränderungen vorgenommen. Sowohl das Bürstenmodul wurde verändert als auch der Saugbehälter „Aerovac“ der nun in zweiter Generation vorliegt. Der Neue hat zudem zwei kleine Hepafilter eingebaut anstatt des bisherigen Einzelfilters. Die Seitenbürste sowie der Aufbau mit den zwei Gegenläufigen Bürsten, einer Gummi sowie einer Borstenbürste ist hingegen gleich geblieben. Sehr positiv fällt am Roomba 780 das niedrigere Betriebsgeräusch auf. Interessant ist auch, daß der 780er bei der Fahrt zurück zu seiner Basisstation langsam die Drehzahl der Bürsten reduziert. Wozu genau das gut ist, weiß ich aber nicht. Vermutlich um Akkuleistung bei der Rückkehr zur Ladestation zu sparen.

Roomba 780 AeroVac Bin 2 & HEPA Filter

Sowohl an den Bürsten als auch an deren Aufnahme im Bürstenmodul hat iRobot Verbesserungen durchgeführt. Es scheint nun wesentlich schwieriger für Schmutz und im Speziellen Haare ins Innere des Bürstenmoduls zu dringen. Gerade das war beim Vorgängermodell häufig ein Angriffspunkt, speziell wenn Tiere den Haushalt mit bewohnteng. Ob diese Maßnahmen (Experten sind der Meinung, daß besser verkapselte hochwertigere Kugellager verwendet werden hätten sollen) ausreichen, wird unser Langzeittest zeigen.

Vergleich Reinigungswirkung: Roomba 780 VS Rooma 581

iRobot hat Roomba ein wenig mehr Intelligenz als noch dem Vorgänger mit auf den Weg gegeben. Erkennt Roomba z.B. nun eine stark verschmutzte Stelle, so schaltet er nicht mehr nur einfach in den Spiralmodus (Spot-Mode), sondern fährt in diesem Bereich gezielt vor und zurück. Sehr fein (siehe Video). Das dürfte speziell auf Teppichboden (die ich mangels Besitz nicht testen konnte) zu noch besseren Ergebnissen führen. Auch scheint die Eigenschaft, Kanten zu folgen und zu umfahren verbessert worden zu sein. Roomba umschiffte im Test fast das gesamte Sofa „auf Berührung“. Allerdings manchmal auch in die falsche Richtung, sodaß die Seitenbürste quasi vom Sofa wegzeigte. Aber man muß immer wieder betonen: Roomba reinigt dann am gründlichsten, wenn er fast täglich fahren darf. Nur so erreicht er auch wirklich jede Stelle mehrmals.

Roomba 780 AeroVac Bin 2 & HEPA Filter

Zunächst dachte ich, daß der neue AeroVac 2 aufgrund der großen „Saugöffnung“ eine schlechtere Saugleistung als das Saugmodul des Roomba 581 haben müsse. Weit gefehlt. Sowohl große Partikel als auch Feinstaub werden besser aufgenommen als noch bei der Vorgängerversion. Da das Bürstenmodul zudem verbessert wurde um weniger Anfällig für Schmutz in den Lagern zu sein, überzeugt auch hier der neue Roomba auf ganzer Linie.

httpvh://www.youtube.com/watch?v=WZ5j-MwtnHo

Akkulaufzeit

Am Akku hat sich physisch nichts verändert. Nach wie vor ist der Akku unter einer verschraubten Klappe eingebaut und kann, bei bedarf, vom Nutzer selbst getauscht werden. Da es sich, nach wie vor, um NiMH Akkus handelt, sollte auch de Roomba 780 nicht Tage oder gar Wochen vom Netz getrennt werden. Er hat immer noch keinen richtigen Ausschalter und würde den Akku durch standby Stromverbrauch tiefentladen. Roomba sollte also auch in dieser Version immer in seinem Dock stehen, wenn er gerade nicht gebraucht wird. iRobot hat ihm dafür aber ein besseres Energiemanagement verpasst, das zu einer verlängerten Laufzeit und auch einer verlängerten Akkulebensdauer verhelfen soll.

Im Test kurvte Roomba mit vollem Akku jeweils zwischen 2,5 und 3 Stunden durch die Wohnung. Ein äußerst zufriedenstellender Wert, der auch bei großen Wohnungen und täglichem Einsatz für Sauberkeit sorgen sollte!

Lighthouses & Virtual Walls

Ein wichtiger Punkt: Roomba kann nicht z.B. vom Flur über ein Lighthouse zuerst in einen Raum fahren, und dann wieder in den Flur und in einen anderen Raum. Man muß quasi die Wohnung bzw. das Stockwerk in „Zonen“ einteilen. So reinigt er zunächst bei uns das Wohnzimmer, fährt dann in den Flur und reinigt diesen zur Hälfte inklusive des Büros, fährt dann weiter um die Andere Hälfte des Flurs zu reinigen und zuletzt biegt er ins Schlafzimmer ab. ist er dort fertig, fährt er retour auf den Flur und hangelt sich von Lighthouse zu Lighthouse zurück ins Wohnzimmer um den Leitstrahl der Basisstation zu suchen. Einmal gefunden, steuert er selbige zielsicher an und beginnt dann den Ladevorgang.

Jedes der Lighthouses kann über einen kleinen Schalter zudem auch als „Virtual Wall“ eingesetzt werden. So kann eine bis zu 3m messende Barriere aus Infrarotstrahlen erzeugt werden, die Roomba nicht überquert. Praktisch z.B. wenn man mal einen Raum nicht aufgeräumt hat und Kram am Boden rumliegt oder wenn das Plätzchen eines Vierbeiners geschützt werden soll.

Mit den oben beschriebenen Eneloop-Akkus und etwa fünfmaligem Betrieb Roombas pro Woche muß man die Akkus etwa alle zwei Wochen wieder aufladen. Roomba schaltet die Lighthouses übrigens selbstständig ein, man muß also, wenn sie einmal platziert sind, nichts mehr tun außer sich über die saubere Wohnung zu freuen!

Wartung & Reinigung des Gerätes

Neu am Roomba 780 ist auch eine Anzeige, die den Nutzer darauf hinweist, daß der Auffangbehälter für Schmutz geleert werden sollte. Da dies über optische Sensoren erfolgt ist eine gründliche Reinigung nach dem Ausleeren notwendig, um eine dauerhaft funktionierende Anzeige zu gewährleisten. Ich empfehle eher, einfach den Behälter täglich auszuleeren und die Filter auszuklopfen. Die Bürsten sind bei Verschmutzung mit Fäden oder Haaren natürlich auch zu reinigen – ein ganz passables Reinigungswerkzeug liegt Roomba bei.

Roomba 780 AeroVac Bin 2 & HEPA Filter

Wie schon erwähnt hat Roomba 780 hat im Gegensatz zum Vorgängermodell ein verbessertes Bürstenmodul, welches es etwas unwahrscheinlicher macht, daß sich Haare und Schmutz in der Mechanik verfangen. Dies war und ist nach wie vor einer der Hauptmängel an der 500er Serie.

Das Leeren des Schmutzbehälters ist übrigens auch denkbar einfach – Entriegelungstaste an Roombas Heck drücken, Behälter entnehmen und über dem Abfalleimer ausleeren. Das war’s. Auch hier die Empfehlung mit einem leicht feuchten Tuch sodann Roombas Unterseite abzuwischen da sich an den Absturzsensoren z.B. sehr viel feiner Staub ansammeln kann. Diese Reinigung ist 1-2 mal die Woche angebracht.

Roombas Front besteht übrigens aus einer riesigen, recht weich gefederten und gummierten, Stoßstange. Diese sagt Roomba bei Kontakt einerseits, wenn er mit einem Hindernis kollidiert und schützt andererseits empfindliche Möbel recht gut. Auch hier meine Empfehlung: Regelmäßig die Stoßstange mit einem leicht feuchten Tuch reinigen. Sollte Schmutz dort kleben, kann selbiger nicht auf Wände oder Möbel abfärben.

iRobot Roomba 780

Alles in allem: Roomba macht wenig Arbeit. Ist er, sagen wir mal fünf Tage die Woche on Tour, reicht es, jeden zweiten oder dritten Tag den Schmutz auszuleeren und Roomba schnell zu reinigen.

iRobot Roomba 780

Ein letzter Tip zur Akkupflege: Obwohl Roomba 780 ein stark verbessertes Energiemanagement aufweist, sollte auch er nicht vom Stromnetz getrennt werden. Fährt man länger auf Urlaub und möchte auf Nummer sicher gehen, am besten die Programmierung löschen und Roomba auf der Ladestation belassen. Eine Tiefentladung des Akkus könnte nämlich selbigen schädigen.

Tips

  • Es ist wichtig, die Reinigung mehrmals wöchentlich durchzuführen. Sonst wird die Saugleistung zu stark herabgesetzt und nicht gereinigte Bürsten können auf lange Sicht zu erhöhtem Verschleiß des Bürstenmodules führen.
  • Roomba sollte immer am Stromnetz hängen, um bei Bedarf sich aufzuladen; leider hat er keinen Aus-Schalter.
  • Lighthouses IN den Türrahmen stellen, nicht dahinter, Roomba findet sonst vielleicht die Ladestation nicht. Ggf. die Wohnung in Zonen einteilen.
  • Die Ladestation bzw. deren Leitstrahl sollte in freien Raum zeigen und am besten von Roomba beim letzten Lighthouse sichtbar sein.
  • Bei kleinen Wohnungen ca. 50-60 Quadratmeter reicht ohne Haustiere meist ein Betrieb 2-3 mal pro Woche.
  • Bei größeren Wohnungen ab 60 Quadratmetern sollte Roomba 4-6mal die Woche laufen um wirklich alles abfahren zu können.
  • Mignon-Akkus plus C-Typ Adapter sind anzuraten (siehe Amazon Links oben) um den Betrieb günstig zu halten.
  • Teppichfransen die schon bessere Zeiten gesehen haben, sollten unter den Teppich geschlagen werden. Roomba hat zwar Schutzmechanismen um diese nicht auszurupfen, aber sicher ist sicher.
  • Roomba kaut auch gerne Kabel (ohne Schäden zu verursachen). Diese sollten daher möglichst stabil verlegt werden um nicht z.B. unterm Sofa oder Fernsehschrank hervorgezogen zu werden.
  • Der erste Betrieb sollte unter Aufsicht erfolgen um eventuelle Stolperfallen gleich von Beginn an zu beseitigen.
  • Türschwellen können bis etwa. 1,5cm Höhe von Roomba passiert werden.
  • Schwarze bzw. sehr dunkle Teppiche mag Roomba nach wie vor nicht, er erkennt diese u.U. als „Abgründe“ und fährt nicht darüber

iRobot Roomba 780

Fazit

iRobot verlangt eine Stange Geld für das Topmodell der Roomba Baureihe, den 780er. Ist er es wert? Nun, diese Frage muß jeder für sich beantworten. Wer eine große Wohnung oder ein Haus mit vielen Räumen sein Eigen nennt, wird zum Topmodell greifen. Wer ggf. ohne Lighthouses auskommt, kann auch eines der „kleineren“ Modelle verwenden. Untenstehend eine Übersichtstabelle über die einzelnen Roomba-Modelle als Hilfestellung zur Auswahl.

Lange Rede, kurzer Sinn: Der Roomba 780 ist eine gelungene Weiterentwicklung. Der AeroVac2 mit dem neuen Bürstenmodul und den verbesserten Reinigungsalgorithmen führt zu noch besserer Reinigungsleistung, Roomba ist leiser geworden und das Design wirkt wertiger. Der Einsatz glänzender Kunststoffe wiederum dürfte nach einigen Monaten Betrieb aber leider zu Abnutzungserscheinungen führen, der glänzende Kunststoff wird nicht mehr so schön sein. Da war der Roomba 581 dankbarer.

Ich würde mir dennoch anstatt des Touchpanels physische Tasten wünschen (so schick das Touchpanel auch aussieht) und ich fände eine Anzeige, daß die Absturzsensoren gereinigt werden müssen, sehr hilfreich. Einzige wirkliche Kritik: Nur zwei anstatt, wie früher, drei Lighthouses und nur eine Infrarotfernbedienung in der Packung.

Vergleichstabelle

 

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Wer übrigens die Videos zum Roomba 581 nochmal sehen will, der geht einfach entweder zu meinem Youtube Channel oder klickt hier, hier oder hier.