Fotoverwaltung auf Flickr mit Flickery

Flickery iconManchmal bin ich ja „early adopter“, wie man so schön Menschen nennt, die manche technischen Geräte am besten noch am Tag des Erscheinens ihr Eigen nennen möchten.

Aber manchmal bin ich auch „late adopter“. So in diesem Fall. Nunja, eher im Falle Flickr generell. Als langjähriger MobileMe Kunde (und immer noch MobileMe Kunde) sah ich keinen Sinn darin, meine Fotos auf Flickr hochzuladen. Wozu auch? Wer für Flickr nicht eine jährliche Gebühr zahlt, der kann nur eine gewisse Anzahl an Fotos hochladen.

Warum Flickr?

Nunja. Also waren früher viele Fotos auf MobileMe, später dann auf Facebook. Also Facebook dann begann, die Privatsphäre seiner Nutzer mit Füßen zu treten, mußte ein Ersatz dafür gefunden werden. MobileMe war zu umständlich, war nicht für Sharing auf Twitter, Facebook oder via WordPress zu gebrauchen. Also kam Flickr ins Spiel. Hauptsächlich natürlich auch weil Aperture direkt zu Flickr hochladen konnte (und kann). Schon kurz nach meinem Start bei Flickr war ich einerseits vom Funktionsumfang der Seite begeistert, andererseits vom etwas umständlichen Interface abgeschreckt. Nunja.

Und dann kam Flickery

Es ist ja immer so eine Sache, mit Programmen, die sich als „Erweiterung zu einer Website“ definieren. Prinzipiell fragen, denke ich, 90% der Nutzer: „Wozu brauche ich das?“ oder „Brauche ich das wirklich?“. Zu Recht, denn manchmal werden Mogelpackungen verkauft und man erhält womöglich nur eine hübsche Oberfläche um Flickr zu durchsuchen, kann dann aber nichts hochladen usw.

Flickery - Hauptfenster

Nicht so bei Flickery. Flickery ist nämlich das VOLLE Paket, quasi. Natürlich macht die Investition in Flickery nur Sinn, wenn man auch einen „Pro“ Zugang zu Flickr hat, sonst würde man schnell an die von Flickr gesetzten Limitationen zum Hochladen stoßen. Hier also meine Empfehlung, sich Flickr Pro zu holen (2$ pro Monat, 24,95$ pro Jahr oder 47,99$ für zwei Jahre) und dann ganz schnell im Mac Appstore Flickery zu kaufen.

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Apptest: Courier für Mac

Der Mac Appstore ist ja relativ erfolgreich gestartet. Ich als nutzer finde ihn genial, einfach und schnell. Es macht mir Spaß, hier Software einzukaufen. Vor dem Mac Appstore hätte ich nämlich nie die heute vorgestellte App gefunden. Ok, Stephan von TouchTalk hat’s gefunden… aber da wollen wir mal nicht kleinlich sein 😉

Courier ist für das Web 2.0 und jeden, der in den „Sozialen Medien“ oder in Neudeutsch „Social Media“ versiert ist, unverzichtbar. Zwar sind am Mac Aperture 3.0 oder iLife 11 recht gut mit Facebook & Co. verbunden, aber so richtig toll mit allen Diensten ist man da noch nicht verbunden. Vor allem ist man immer auf die betreffende App beschränkt. iMovie kann Videos aller Art hochladen, iPhoto wiederum Fotos und mit Glück das Eine oder andere Video. FTP ist auch nicht so richtig dabei und Vimeo sucht man z.B. vergebens.

Genau hier setzt Courier an und das mit genial und schön umgesetztem Konzept. Das Prinzip ist, Fotos und/oder Videos in ein Kuvert zu stecken, eine Marke in Form von Flickr, Amazon S3, Vimeo, Youtube, FTP, MobileMe oder Ember draufzukleben  und das Kuvert zu versenden. Die Anzeige klappt um und zeigt hübsch den Versand von der eigenen Destination zum Ziel. Im Falle von Facebook, Flickr und Youtube landet man dann allerdings meistens irgendwo in Kalifornien.

Die zu verteilenden Dokumente können dabei aus jedem beliebigen Ordner direkt auf ein vorher vorbereitetes Kuvert gezogen werden. Natürlich kann bei den Fotos noch Überschrift und Beschreibung sowie Schlagwörter vergeben werden.

Wo man aber bei Flickr neben dem Zielalbum oder der gewünschten Gruppe auch die Sichtbarkeit (öffentlich, nur Freunde usw.) kann man dies leider bei Facebook nicht. Das ist für mich der einzige Wermutstropfen. Ich hoffe, der Entwickler klemmt sich dahinter, sodaß bei jedem der Dienste letztlich umfangreiche Optionen für’s Sharing und die Privatsphähre entstehen.

httpvh://www.youtube.com/watch?v=CYqN3OQ0c1o

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