Das kleine Schwarze: Amazon Fire TV im Test

Das kleine Schwarze: Amazon Fire TV im Test

Set-Top-Box-Amazon-Fire-TV-658x370-9afafb0dc91fe4b5Amazons Fire TV kann ohne Zweifel als „Impulskauf“ bezeichnet werden, ist es doch oftmals schon für 89€ zu haben und damit relativ schmerzfrei im Einkaufswagen platziert werden. Leicht hat’s das Fire TV neben dem nun auf 79€ verbilligten Apple TV *, dem für fast alle Plattformen erhältlichen Netflix und diversen anderen Lösungen freilich nicht. Warum also sollte man sich für den Kauf der Fire TV Box entscheiden bzw. was birgt die Box für Vor- und Nachteile? Schauen wir mal…

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Die MacManiacs Docks

Die MacManiacs Docks

Wie auch in ein paar anderen Blogs in den letzten Wochen zu sehen war, wollen wir euch unsere Docks vorstellen und damit an diesem (Blog-) Stöckchen teilnehmen. So ergibt sich eine kleine Übersicht welche Programme sich auf unseren Rechnern finden und auch ein bisschen wie man arbeitet. Wie ihr feststellen werdet, sind wir alle von der Fraktion mit großen, gut gefüllten Docks. Ihr werdet sehen, dass man ziemlich viele Programme gemeinsam nutzt, aber sicher ist für den ein oder anderen noch eine Anregung dabei.

Den Anfang macht Holger selbst:

Dock_Holger

Das Dock ist gut gefüllt mit diesen Programmen:

  • Safari & Firefox
  • Airmail, Readkit & Tweetbot
  • Messages
  • Things
  • Evernote & Pocket
  • EA Origins
  • Adressbuch & Kalender
  • iTunes
  • Money Wiz

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Apptest: Berechnungen ganz einfach – Soulver für Mac

Apptest: Berechnungen ganz einfach – Soulver für Mac

Icon soulverIch gebe es zu. Ich bin schrecklich schlecht, was das Rechnen betrifft. Es gab Zeiten, da befand sich in jedem Raum der Wohnung ein Taschenrechner. Aber jetzt habe ich ja ein iPhone 😉

Zunächst wäre ich nicht auf die Idee gekommen, mir Soulver genauer anzusehen. Eben wegen meiner natürlichen Aversion gegenüber Berechnungen jeglicher Art. Dann hab‘ ich doch einen Blick riskiert und – was soll ich sagen – Soulver ist eine geniale App.

Das Prinzip ist denkbar einfach. Ein kleines Fenster, links tippt man ein, was berechnet werden soll, weitenstgehend sogar im Klartext, rechts wird das Ergebnis angezeigt, rechts unten die Summe. Die angestellten Berechnungen können zudem als einzelne Dokumente oder auch PDFs gespeichert werden.

Das geniale an Solver ist nun aber, daß man Text eher „natürlich“ eingeben kann. Ich kann also einfach lostippen „2x Chrispy Chicken je 15€ – 50% Rabatt“ und erhalte das folgende Ergebnis:

Crispy chicken

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Apptest: Sparrow (Mac) – Die Essenz von G(e)mail

Nun, all diejenigen, die mich ein wenig länger kennen oder meinen Podcasts folgen, wissen, daß ich prinzipiell Google gegenüber skeptisch eingestellt bin. Naja, aber irgendwie kommt man ja weitgehend gar nicht um GMail drumrum, Google Apps sei dank.

Gmail aber mit Mail.app, welches ja bekanntermaßen bei jedem Mac mitgeliefert wird, zu verwalten, ist etwas… holprig. Gmail ist ja anders aufgebaut als Apples MobileMe IMAP Service. Da gibt’s Tags die irgendwie Ordnern entsprechen, dann aber doch nicht, weil getaggte eMail gleichzeitig doch auch wieder im Posteingang erscheinen können, dann gibt’s eine „Priority-Inbox“ bei der man selbst und auch automatisch die Wichtigkeit der Mails bestimmen kann und zuguterletzt kann man interessante oder wichtige eMails mittels Sternchen auch noch separat kennzeichnen.

Bei Mail.app gibt’s ja nur die kleine Flagge, die der kennzeichnung dient, und Ordner. Was in einem Ordner ist, bleibt dort und ward nicht mehr gesehen – in der Inbox zumindest. So gesehen bedarf das „sich einlassen“ auf GMail durchaus einer gewissen Umstellung.

So kam’s, daß der Stephan mich auf „Sparrow“ aufmerksam machte. Gelesen hatte ich ja schon davon, aber angeschaut hatte ich es mir noch nicht. Schön an Sparrow ist vor allem eine im MAS (Mac Appstore) verfügbare „Lite“ Variante, die werbefinanziert nur einen GMail Account unterstützt. Für die Vollversion werden 7,99€ fällig (die Sparrow definitiv wert ist!). Mit der Lite-Variante kann aber jeder für sich entscheiden, ob Sparrow das Mail-Programm seiner Träume ist.

[app 417418059]

Zur Installation ist nichts zu sagen, das läuft gewohnt reibungsfrei und einfach über den MAS ab. Beim ersten Start bittet Sparrow darum, den Namen einzutippen und natürlich auch die Mail Adresse sowie das Paßwort. Eine Signatur kann hier ebenfalls schon vergeben werden.

Während die Lite Variante auf ein Google Konto beschränkt bleibt (Sparrow funktioniert natürlich auch anstandslos für Nutzer der Google Apps) ist die Normale Variante für eine beliebige Anzahl an Google IMAP Konten ausgelegt.

Die einzelnen Mail-Konten werden in der linken Leiste aufgefädelt. Sind im Google Account Benutzerbilder hinterlegt, so werden diese automatisch angezeigt – das hilft bei der Differenzierung unheimlich! Jedes Konto verfügt über Icons um schnell zwischen Inbox, Starred, Sent, Entwürfen, Papierkorb und der Suche umzuschalten. Links unten findet sich das „Tag“ Icon um zwischen den einzelnen Tags umzuschalten und alle korrespondierenden eMails anzuzeigen.

Die Iconleiste über dem Nachrichtenfenster bietet neben der „Neu“ Schaltfläche natürlich auch „antworten“, „archivieren“ sowie „löschen“.

Standardgemäß ist das Voschaufenster für Nachrichten eingeklappt, es kann mit dem Icon rechts unten ein- und ausgeklappt werden. Wozu das gut ist, erschließt sich mir aber nicht, schließlich will ich für gewöhnlich ja die eMails lesen und nicht nur zwei Zeilen davon 😉 Aber das fällt vermutlich unter persönliche Präferenz.

Schön ist vor allem auch die Möglichkeit, schnell mal auf eMails zu antworten, ohne ein dezidiertes neues Fenster für die neue Mail öffnen zu müssen. Ein Klick auf das Pfeilchen und schon kann man quasi „inline“ antworten. Ein Klick auf den Info-Button zeigt den zunächst verborgenen eMail Header an. Auch sehr schön gelöst und konzentriert auf’s Wesentliche. Deutlich erkennbar ist auch das Tag „Hörerpost“, mit dem Plusbutton können so auch jederzeit weitere Tags hinzufgefügt werden.

 

Man ist aber natürlich nicht darauf angewiesen, inline zu antworten. Wird nicht der oben genannte kleine Pfeil verwendet, sondern der in der Iconleiste, öffnet sich, wie gewohnt, ein separates Fenster, das zusätzlich auch das Hinzufügen eines Anhangs möglich macht. Leider werden Anhänge nicht sofort in der Mail angezeigt, wie man es von Mail.app gewohnt ist.

Die Möglichkeit schnell und übersichtlich auch alle „besternten“ Elemente anzeigen zu lassen, ist auch sehr gut gelöst. Man sieht zudem auch gleich die Anzahl dieser Elemente. Einzig fehlen dürfte vielen die vom Google Webinterface oder von Android Geräten bekannte „Priority Mailbox“. Diese unterstützt Sparrow zum Testzeitpunkt noch nicht.

Fazit

Sparrow hat mich voll und ganz überzeugt. Es ist ein dezenter, balastfreier und sehr gut durchdachter Mailclient der lediglich die Priority-Inbox und vielleicht das inline Anzeigen von Anhängen vermissenläßt. Für 7,99€ in der Vollversion eine gute Investition für alle, die gerne und oft Gmail einsetzen – oder einsetzen müssen 😉 „Sparrow“ ist momentan leider nur in englischer Sprache verfügbar.

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Update 22.03.2011

Sparrow ist soeben in Version 1.1 erschienen und bietet nun alles, was das Herz begehrt. Sowohl Priority Inbox als auch generelle IMAP Unterstützung wurden nachgereicht! Signaturen können nun pro Mail-Alias vergeben werden und zudem bietet die App nun auch einige Formatierungsmöglichkeiten für eMails an, ein Fakt, der das Gesamtpaket wunderbar abrundet. MobileMe wird selbstverständlich auch unterstützt – einzig etwas „verwirrend“ hier (wie auch bei anderen nicht-google-imap-Accounts), daß die Ordner als „Labels“ bezeichnet werden. Mit dem Release von Sparrow 1.1 haben die Entwickler richtig zugehört und einen nunmehr absolut HERVORRAGEND eMail Client erschaffen!! TOP!!