Share The Meal – Mit der Smartphone App gegen den Hunger in Lesotho

logo_stm_darkMit dem Spenden ist das so eine Sache. Irgendwie wissen wir doch alle, dass man das tun sollte, also, spenden meine ich, und dass wir unseren Reichtum (und seien wir uns doch mal ehrlich – uns geht’s wirklich unglaublich gut) mit Menschen denen es, aus welchen Gründen auch immer, nicht so gut wie uns geht, teilen sollten…

ShareTheMeal (AppStore Link) ShareTheMeal
Hersteller: United Nations
Freigabe: 4+
Preis: Gratis Appstore >

Ja, gut, wissen wir. Machen wir das? #erhobenerzeigefinger – Ich fürchte ja fast nicht. Spenden ist immer etwas abstrakt. Vielfach wird angeführt, dass doch das gespendete Geld letztlich kaum bei den notleidenden Menschen ankommt. Letztlich muss man aber immer den wohltätigen Organisationen wie im konkreten Fall dem „United Nations World Food Programme“ vertrauen.

Das Programm „ShareThemeal“ (www.sharethemeal.org) geht nun einen zwar nicht neuen aber zum Spendensammeln durchaus recht innovativen Weg.

Jenen einer Smartphone App. Toll dabei: Keine Daueraufträge oder Bankeinzugsaufträge, keine überzogenen Summen oder sonstige Abofallen. Wer spenden will ist mit 40cent bereits dabei. Find ich gut.

Für diese 40cent (von denen laut Organisator 90% bei den notleidenden Menschen ankommen sollen) kann ein Kind für einen Tag ernährt werden, in Afrika.

Der eigentliche Clou an dieser Smartphone App ist aber die Einfachheit. Man klickt auf „Mahlzeit teilen“ und wählt, wie lange man ein Kind in Lesotho mit seiner Spende ernähren will. Zur Auswahl stehen ein Tag (40cent), eine Woche (2,80€), ein Monat (12€), 3 Monate (36€), 6 Monate (72€) oder ein ganzes Jahr (146€). Während alles über einem Monat vermutlich bei vielen von uns eine gewisse „Schwelle“ der Spendenbereitschaft überschreitet, zählt einfach jeder Cent und 40 davon sind schnell und vor allem mehr als schmerzlos gespendet.

Realisiert wird das Projekt über eine Verteilung von Mahlzeiten an Schulen. Ziel ist es damit, dass Eltern ihre Kinder verstärkt zur Schule schicken – die Kinder herhalten somit nicht nur eine Mahlzeit, sondern auch Schulbildung. Zwei ausgesprochen positive Synergieeffekte.

Hat man sich für einen Spendenbetrag entschieden, so landet man im Browser des Smartphones und kann PayPal oder die Kreditkarte als Zahlungsoption auswählen. Leider ist dieser Schritt den Richtlinien des Appstores geschuldet. Ich würde mir wünschen, dass Apple für solche unterstützenswerte Projekte Ausnahmeregelungen ermöglicht und tatsächlich mit einem Klick und TouchID direkt über den iTunes Store bezahlt werden kann.

Hier nun die PayPal oder Kreditkartendaten eingeben zu müssen dürfte leider wiederum viele geneigte Spender abschrecken…

Das Spenden jedenfalls klappt einwandfrei – getestet habe ich dies via PayPal. Einloggen, bestätigen und man kommt zurück zur App  und die Zahlung wurde abgewickelt. Vorbildlich.

Fazit

Ich behalte die App am iPhone. Und ab und zu spende ich, wenn sich gerade Geld auf meinem PayPal Account befindet. Und damit spende ich mehr als ich bisher gespendet hatte. Eine gute Idee, die, wie ich finde, unterstützt werden sollte!!

Einzig dass die App in Version 1.7 (aus dem Appstore) derzeit nur in Englisch lokalisiert ist, ist etwas schade; hoffentlich wird hier bald nachgebessert.

Ab heute, den 20. Juni 2015, ist die „Share The Meal“ App im Appstore verfügbar und ich würde mir wünschen, dass viele von euch sie laden und ab und zu auch eine kleine Spende machen.

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Hersteller: United Nations
Freigabe: 4+
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5 Antworten auf „Share The Meal – Mit der Smartphone App gegen den Hunger in Lesotho“

  1. Guten Morgen,
    Diese App finde ich sehr, so ist eine schnelle möglich.
    Nur noch ne kurze Frage: Gibt es ein Spendensiegel oder d.G.
    Mit freundlichen Grüßen
    RÜDIGER

  2. Leider kann ich bei meinem iphone6 bei der Auswahl der TZahlungsmethoden Paypal oder Kredidkarte nichts eingeben, da das Feld nur weiss ist.
    Hat jemand eine Idee was ich da machen kann (einstellung oä)

    vielen Dank einstweilen
    Hartmut

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