iRobot Roomba i7Staubsaugerreviews haben bei macmaniacs.at ja schon fast Tradition. Akkusauger wie auch Saugroboter. Neben diversen weniger bekannten Marken waren natürlich auch schon einige Roombas in den Testlabors vorstellig. In diesem Testbericht geht es um das aktuelle Topmodell, den iRobot Roomba i7+. Wohlgemerkt gibt’s in den USA schon den Nachfolger zu kaufen, bei uns ist momentan der i7+ das Topmodel. Sehen wir uns nun also an ob der ausgerufene Premiumpreis auch mit premium Leistung einhergeht! Das getestete Modell wurde mir von iRobot leihweise zur Verfügung gestellt.

Videoreview

Verpackung & Lieferumfang

Ein Video sagt doch mehr als tausend Worte. Hier mal mein Unboxing mit allem zugehörigen Zubehör, welches wir in der monströsen Verpackung finden:

Lieferumfang

  • 1 Roomba® i7-Saugroboter
  • 1 Clean Base™-Ladestation plus Automatische Entleerung
  • 1 Netzkabel
  • 2 Staubsaugerbeutel (einer vorinstalliert)
  • 1 Dual-Mode Virtual Wall®-Barriere (2 AA-Batterien im Lieferumfang enthalten)
  • 1 Ersatz HEPA filter
  • 1 Zusätzliche Ecken- und Kantenreinigungsbürste

Damit kann man also gut loslegen und muss nicht sofort Zubehör kaufen. Ausgesprochen gut gefällt mir, dass iRobot kaum Kunststoff in der Verpackung verwendet. So macht man das.

iRobot Roomba i7

Optik des iRobot Roomba i7

Ich lass‘ mal Bilder sprechen 😉

iRobot Roomba i7

iRobot Roomba i7

iRobot Roomba i7+

iRobot Roomba i7

Inbetriebnahme

Auch hier ist alles ultra einfach gelöst. Kabel an die Basis stecken (beim hier getesteten Plus-Modell ein recht dickes Kaltgerätekabel), das Netzgerät befindet sich in der Absaugstation. Glücklicherweise hat die Absaugstation auch Platz um das Kabel aufzurollen damit es nicht unnötig am Boden rumliegt. Nun den Roboter von etwaigen Stickern befreien und auf die Basis setzen und erst mal einige Stunden voll laden. Danach reicht grundsätzlich ein Doppeltippen auf den großen runden „CLEAN“ Knopf am Gerät um eine Reinigung auszulösen.

Einrichtung mit der iRobot App

Bei Premiumgeräten in dieser Preisklasse (ca. 700€ für den Roboter bzw. bis zu ca. 1200€ wenn man das „Plus“ Modell mit Absaugstation ordert) ist natürlich eine komplette Steuerung über eine App möglich.

iRobot HOME
iRobot HOME
Entwickler: iRobot Corporation
Preis: Kostenlos
iRobot HOME
iRobot HOME
Entwickler: iRobot
Preis: Kostenlos

Die App ist schnell geladen und ein iRobot Konto eingerichtet. Ja, auch hier wird ein Konto zwingend vorausgesetzt, kostet nichts, wäre aber  schön gewesen, wenn zumindest für die Steuerung innerhalb des heimischen WLANs kein Konto notwendig wäre.

Nun gut, man folgt einfach den Schritten in der App und binnen weniger Minuten ist der Roboter eingerichtet, benannt und betriebsbereit. Ich habe unser Testmuster übrigens als Hommage an Fr. Koziber aus dem Kaisermühlen-Blues „Fr. Koziba“ genannt.

Die Verbindung mit dem heimischen WLAN funktioniert auf Anhieb und absolut problemlos, auch im täglichen Betrieb war ein Zugriff auf den Roboter sowohl innerhalb des Heimischen Netzwerks als auch unterwegs jederzeit möglich. Super gemacht.

Training des iRobot Roomba i7+

Yep, habt ihr richtig gelesen, der Roboter kann trainiert werden. OK, das ist nicht verpflichtend – basierend auf meinen Erfahrungen im vergangenen Monat würde ich es euch aber empfehlen. In Summe braucht es ca. drei Durchläufe, bis der Roboter der Meinung ist, er habe nun die Raumaufteilung gelernt. Erst dann kann man Räume benennen und in Reinigungszonen einteilen. Solange diese Einteilung nicht erfolgt ist, kann der Roboter nur für die Gesamtreinigung des jeweiligen Raumbereichs eingesetzt werden.

Wie immer in meinen Staubsauerreviews ist meine Empfehlung – und hier ist der Trainingsmodus praktisch, da leiser als der Saugbetrieb – geht mit dem Roboter bei seinem ersten Streifzug mit, begleitet ihn. Guckt euch an, wo er ggf. hängen bleiben könnte, wo plötzlich (aus dem Nichts, ich spreche aus Erfahrung) Kabel auftauchen die gefressen werden könnten, kontrolliert ob sich nicht irgendwo ein alter Teppich vielleicht an einer Ecke abhebt und den Roboter stören könnte, oder Teppichfransen gefressen werden könnten. Macht eine ganze Runde, mit und räumt etwaige Stolperfallen aus dem Weg.

Ich habe alle drei Trainings direkt hintereinander durchlaufen lassen und hatte den Roboter so in etwa 1,5 Stunden soweit, selbständig navigieren zu können. Alternativ könnt ihr natürlich auch einfach eine tägliche Reinigung programmieren und euch am dritten Tag dann um die Karte eures Zuhauses kümmern.

Bedienung

Direkt am Gerät

Zur Bedienung am iRobot Roomba i7 muss man nicht viele Worte verlieren. Es gibt keine „drückbaren“ Knöpfe, wir finden einen Sensorknopf für die Reinigung, einen für das Rückkehren zur Basisstation sowie einen für punktuelle Reinigung.

iRobot Roomba i7

Berührt man den großen Knopf mit der Aufschrift „CLEAN“, so wird der Roboter zunächst aufgeweckt und mit einem zweiten Tippen gestartet, dann führt der Roomba i7 eine komplette Reinigung aus.

Über die App (aktualisiert 12.07.2019)

Die iRobot App ist extrem gut gemacht. Oben wird der Ladezustand und Status des Roboters angezeigt, mittig kann die Reinigung gestartet werden (sowohl eine Gesamtreinigung als auch selektiv einzelne zuvor definierte Räume), darunter gibt’s noch einen Knopf um den Auffangbehälter, sofern sich der Roboter auf seiner Station befindet, zu leeren. Weitere Optionen finden wir ganz unten am Bildschirm.

Zeitpläne

Mittig unten am Bildschirm finden wir dann die Zeitpläne. Auch hier hat iRobot eine vorbildliche Arbeit abgeliefert. Reinigungen können wunderbar und vor allem verständlich geplant werden, einmalig oder wöchentlich, granular für einzelne Wochentage, sogar die gewünschten Reinigungsbereiche können festgelegt werden.

So kann man z.B. sagen, dass Montag, Mittwoch und Freitag nur die Küche, Dienstag, Donnerstag und Samstag z.B. aber Küche und Esszimmer gereinigt werden. Je Zeitplan kann zudem festgelegt werden, ob schmutzabhängig, einmal oder zweimal gesaugt wird. Ich habe keinerlei Kritikpunte hier, genau so hat das auszusehen.

Verlauf

„Verlauf“ zeigt den Verlauf durchgeführter Reinigungen inkl. Dauer und etwaiger Fehler an (siehe Bild oben). Tippt man auf einen der Einträge, so sieht man die vom Roboter erreichten Bereiche (grün) und jene, die der Roomba i7 nicht erreicht hat (grau) schön dargestellt. Reinigungszeit, Ladezeit und etwaige Unterbrechungen werden übersichtlich aufgezeigt, auch, ob der Bot ggf. eine stärker verschmutzte Zone im Haus entdeckt und gereinigt hat. Super gelöst.

Hier gibt es auch einen Bereich „Lebensdauer“. Wir sehen, wie oft der Bot in Betrieb war und wie lange, dies ist ebenfalls sehr gut umgesetzt.

Smartmaps

Der nächste Punkt der App sind die „Smart Maps“, die entweder beim Training oder eben während der ersten Saugvorgänge angelegt werden. Nach abgeschlossenem Training kann man die Karte benennen (z.B. Erdgeschoß, Keller usw.) und sodann Trennlinien einziehen und Bereiche (Räume) benennen. Wo jeweils die Basisstation steht, zeichnet die App ebenfalls automatisch ein.

Ein großer Minuspunkt aber, da kommen wir dann später nochmals darauf zu sprechen: Man kann keine Bereiche in den Smartmaps ausschließen. Man kann erkannte Räume zwar einfach lt. Zeitplan nicht reinigen lassen man kann aber nicht einfach mit dem Finger Bereiche definieren, die der Roboter nicht anfahren soll. Das kann unter gewissen Umständen ein großer Nachteil sein…

Besonders gut wiederum ist das Verwalten multipler Karten gelungen. Hat man z.B. mehrere Stockwerke, die der Roboter saugen soll, so kann man mehrere Karten erstellen lassen und bequem dazwischen umschalten.

Weitere Einstellungen

Unter dem Punkt weitere Einstellungen  finden wir den Zustand des Roboters inklusive Wartungshinweisen und Balken in Ampelfarbe, wann welcher Bereich kontrolliert werden sollte. Perfekt. Eine Hilfesektion ist natürlich ebenfalls vorhanden, und man kann natürlich auch die WLAN Einstellungen sowie das Verhalten der Absaugstation bzw. des Auffangbehälters (Entleeren wenn voll oder nach getaner Arbeit) einstellen. Auf Wunsch kann man den Bot auch einen Ton abspielen lassen, sollte er mal nicht auffindbar sein; für Saugroboter-Neulinge ein lustiger Punkt, für Veteranen eine seeeeehr praktische Funktion 😉

Alles in allem bin ich mit der iRobot Roomba App extrem zufrieden, nur, dass in den Smartmaps keine nicht zu reinigenden Bereiche direkt mit dem Finger definiert werden können, ist extrem schade wenn nicht sogar ärgerlich.

Reinigung & Reinigungsergebnis

Das Ergebnis der Reinigung in der Praxis ist, wie erwartet, gut. Der Roboter startet von seiner Basis und reinigt dann stoisch in Bahnen die Wohnung. Dabei umschifft er Hindernisse die am Boden stehen sehr effizient und vergisst hinter einer Säule z.B. auch keinen Schmutz. Es wird tatsächlich der gesamte erreichbare Bodenbereich abgedeckt. Von der Redaktionskatze verteiltes Katzenstreu wird zuverlässig aufgesaugt, man kehrt stets in ein sauberes Zuhause zurück.

Punkto Saugleistung ist zu sagen, dass diese solide ist. iRobot hat beim i7 überall Gummidichtungen verbaut, das eigentliche Gebläse zum Erzeugen des Unterdrucks sitzt im Roboter selbst. Durch die Konstruktion erfolgt das Absaugen vom Schmutz direkt zwischen den beiden Gummiwalzen, was es tatsächlich ermöglicht, hervorragend Schmutz vom Boden aufzusammeln.

Die Seitenbürste befördert relativ zuverlässig Schmutz unter den Roboter, allerdings dreht sie sich recht schnell und kann gelegentlich auch mal einfach Schmutz quer über den Boden schleudern, ohne ihn zu erfassen. Aufgrund der runden Bauform des Roboters kann die Seitenbürste zudem grundsätzlich nicht jede Ecke erreichen, eine manuelle Reinigung mit z.B. einem Akkusauger wie dem Dyson V11 absolute ist daher gelegentlich notwendig.

Reinigungslogik

Erst, wenn man einen Roboter während der Reinigung beobachtet, fällt auf, ob der Hersteller ihm ein bisschen Intelligenz mit auf den Weg gegeben hat, oder nicht. Grundsätzlich hat iRobot ganz gute Arbeit geleistet, beim i7. Der Roboter fährt üblicherweise in geraden Bahnen, umschifft Hindernisse aber recht intelligent und reinigt, nach Möglichkeit, auch immer „hinter“ einem Hindernis. Nachdem der Raum in Bahnen abgefahren wurde, reinigt der Roboter einmal alle Ränder des Raumes um auch dort noch letzte Reste Schmutz aufzusammeln. Es werden nicht konsequent alle Räume nacheinander abgearbeitet, manchmal fährt der iRobot Roomba i7 auch von Raum 1 zu Raum 4 oder 3, er kehrt danach aber exakt zu der Stelle in Raum 1 zurück, die noch zu reinigen ist. In Summe deckt der Roomba damit den gesamten Bereich ab und macht seine Sache echt gut. Auch wenn der Roboter Schwierigkeiten mit einem Kabel oder einer Ecke hat, so wurden ihm ein paar Bewegungsmuster mit auf den Weg gegeben, um sich zu befreien.

Intelligenz und Umgang mit Möbeln

Hier bin ich weniger zufrieden. Für meinen Geschmack und für einen Staubsaug Roboter in dieser Preisklasse, fährt der i7 deutlich zu oft auf „Kontakt“. Er verrückt zwar selten Möbel oder beschädigt Gegenstände, dennoch dotzt er ständig mit seiner Stoßstange gegen Gegenstände.

iRobot Roomba i7

Bei schmalen Holmen, die er nicht sehen kann, ist das ja OK, aber es sollte ausgeschlossen sein, dass ein Roboter meine Wände berührt oder gegen massive Tisch- oder Sofa-Beine stößt. Hier hätte ich mir eine berührungslose Operation im Alltag erwartet. Aber bitte nicht falsch verstehen, es gab keinerlei Beschädigungen. Lediglich die Nähe des Bots und seiner Seitenbürste zu Wänden zusammen mit niedrigen Sockelleisten führt leider über die Zeit zu schwarzen Streifen der Seitenbürste auf der weißen Wand.

iRobot Roomba i7 ist leider nicht lernfähig

iRobot hat ja eine Technik, die sie „iAdapt“ nennen, mittlerweile in der 3. Generation verbaut. Nun, leider lernt der Roboter im Alltag nicht dazu. In meinem Wohnzimmer stehen nach wie vor die „berüchtigten“ Esstisch-Stühle, Schwingsessel von IKEA. Daran war auch schon der Dyson 360eye gescheitert.

iRobot Roomba i7 Fehler

Nun, würde das während des Trainings passieren, und man könnte es in der App korrigieren, so wäre das nicht weiter schlimm. Das Problem ist aber: Sowohl im Training als auch im regulären Betrieb rumpelt der iRobot Roomba i7 in 100% der Fälle über einen der Holme der Schwingsessel und kann sich danach nicht mehr selbst befreien. In 5 Tagen an denen der Roboter in Folge in Betrieb war und die Holme der Sessel nicht mit Büchern (!!) aufgebockt waren, hat er immer mit einer Fehlermeldung die Reinigung abgebrochen. Der Roboter lernt nicht dazu, er umgeht den Bereich nicht automatisch und wäre dafür in meinem persönlichen Fall unbenutzbar, das finde ich extrem schade.

Dabei wäre es so einfach. iRobot müsste lediglich in der App die Möglichkeit schaffen, gewisse Bereiche mit dem Finger von der Reinigung auszugrenzen. Ich würde also ein Rechteck um den Esstisch ziehen und alle Probleme wären aus der Welt geschafft. Diese Möglichkeit gibt es aber nicht. Man kann die aufgezeichneten Karten nicht beeinflussen, nur Raumtrenner platzieren und Räume benennen.  Das ist unglaublich schade, dass das sonst so gute Gerät so stark beschnitten wird, zumal deutlich günstigere Konkurrenzprodukte das durchaus können!

Es gibt nur die Möglichkeit, Bereiche auszugrenzen, indem das eine mitgelieferte Lighthouse, eine Infrarot-Barriere, aufgestellt wird. Dieses kann entweder einen Halbkreis um sich herum „beschützen“ oder eine unsichtbare gerade Sperrlinie zeichnen und damit den Roboter von der Durchfahrt abhalten.

Wartung

Dank der Absaugstation halten sich Wartungsaufgaben in Grenzen. Der Roboter selbst zeigt ja in der App den Reinigungsaufwand an In dem Monat, den ich das Gerät nun testen durfte, war keine Wartung meinerseits notwendig.

Auch danach sollte ein feuchter Lappen alles sein, was der Bot zur Pflege benötigt. Und natürlich alle 1-2 Monate, je nach gereinigter Fläche und Schmutzvolumen, einen neuen Staubbeutel und HEPA Filter. Beides ist recht günstig bei z.B. Amazon erhältlich (Links am Ende des Artikels). Die App, wie oben ersichtlich, hilft ihrerseits extrem gut aufbereitet dem Nutzer bei der Pflege des Roboters. Das ist wirklich extrem gut gelöst.

Auch alle beweglichen oder austauschbaren Teile des Roboters können einfach entnommen werden, alles was man „bedienen“ kann auf der Rückseite des Roboters setzt sich grau oder grün ab.

Die riesige Absaugstation

Nun, der Komfort den Staubbehälter des Roboters nicht mehr selbst entleeren zu müssen kommt mit einem Preis; nämlich nicht nur finanziell sondern auch optisch.

iRobot Roomba i7

Der Platzbedarf der Absaugstation ist enorm und eigentlich möchte man sie daher eher in einem Winkelchen hinter der Treppe als im Wohnzimmer platzieren.

Optisch ist da dann das Modell ohne Absaugstation, das ggf. auch unter ein Fernsehmöbel oder Sofa passt, deutlich dezenter. Die Absaugstation ist auch sehr laut, wer z.B. schlafende Kleinkinder oder schnell erschreckte Haustiere hat, sollte das bedenken, auch wenn die Station immer nur sehr kurz in Betrieb ist.

Wie sieht’s mit Allergikern aus?

Ich bin zwar keiner, aber basierend auf der Tatsache, dass der HEPA Filter auf seiner Rückseite strahlend weiß ist und auf seiner Vorderseite dunkelbraun, dürfte die Filtration außerordentlich gut funktionieren. Dem Roomba i7+ dürften kaum Pollen und Co. entkommen.

Betriebsgeräusch des iRobot Roomba i7+

Die Wahrnehmung von Geräuschen und Lautstärke ist rein subjektiv. Gemessen an manch anderen Staubsaugern ist der iRobot Roomba i7 aber lauter als es sein müsste. Klar, der Roboter ist im Normalfall alleine im Haus unterwegs, wenn niemand da ist, ich würde ihn aber nur ungern neben dem Fernsehen einschalten.

Smarthome

Eine Steuerung über Google Home und Alexa ist möglich, einfach mit dem iRobot Konto einloggen, und schon kann der Roomba i7 auch über die Digitalen Assistenten gesteuert werden. Leider fehlt eine Anbindung an Homekit, da es die Kategorie „Staubsauger“ aktuell noch nicht gibt.

Was man ebenfalls machen kann, ist den Bot z.B. über IFTTT zu steuern; ist nur eine Person betroffen, so kann man z.B. den Roboter starten, sobald IFTTT meldet, man habe das Zuhause verlassen. Das klappt in der Praxis einwandfrei.

Der Matthias Petrat hat übrigens einen schönen Artikel geschrieben, wie man den iRobot Staubsauger über den Umweg über Raspberry Pi und HomeBridge dennoch mit Homekit verbinden kann.

 

Fazit

Wäre da nicht die Sache mit meinen Schwingsesseln und der mangelnden Lernfähigkeit bzw. dass man keine Bereiche von den Karten ausklammern kann, so wäre der iRobot Roomba i7+ fast uneingeschränkt zu empfehlen. Er reinigt effizient und schnell, weist gute Saugleistung auf und ist wartungsarm. Das Design ist gefällig und der Roboter macht einen hochwertigen Eindruck, der Umfang an nachkaufbarem Zubehör ist zudem einzigartig im Roomba Ökosystem.

Fast  uneingeschränkt denn das Betriebsgeräusch könnte in dieser Preisklasse geringer ausfallen und der Preis ist exorbitant – 1200€ für einen Staubsaugroboter ist eine Stange Geld. Und persönlich, hätte ich das Gerät nicht nur zum Testen gehabt, könnte ich das Gerät wegen der Schwingsessel an denen er hängen bleibt, nicht einsetzen.

Generell gilt, wie ich es euch ja schon in allen vorhergehende Staubsaugerreviews gesagt habe: Nicht jeder Bot ist für jedes Zuhause geeignet. Manchmal muss man leider etwas herumprobieren, um den optimalen Roboter zu finden.