Tja liebe Leute, das kommt hier bei macmaniacs nur ganz ganz selten vor, dass Fernseher getestet werden. Nach einem Kellerumbau war Platz  und dank Blackfriday konnte ich den Philips 50PUS8505 sehr günstig (damals ca. 500€) abstauben. Wie sich das Geräte also im Alltag schlägt, und meine ganz persönlichen Eindrücke zum Gerät, das erfahrt ihr in dieser Review.

Videoreview

Installation & Lieferumfang

Der Philips 50PUS8505 kommt mit dem üblichen Lieferumfang daher. Stromkabel, Fernbedienung inkl. Batterien (2xAAA) und Ständer aus Metall gibt’s, ein HDMI Kabel sucht man aber leider vergebens. Das sei dem Philips 50PUS8505 an dieser Stelle verziehen, ist er doch verhältnismäßig günstig.

Die Installation verläuft ebenfalls einfach, man wird Schritt für Schritt durch die Installation geleitet (Details dazu, wie gewohnt, oben in meiner Videoreview). Wirkliche Fragen tauchen dabei nicht auf, in meinem Test war das Verbinden mit dem eigenen Google Konto allerdings etwas… nervig. Erst beim dritten Versuch wollte es klappen.

Wer den Fernseher mit einem Koaxialkabel verbindet um tatsächlich auch Fern zu sehen (ja, das gibt’s tatsächlich noch 😉 wird im Rahmen der Inbetriebnahme auch durch den Sendersuchlauf geleitet.

Ich habe den Fernseher mit eine VESA Kompatiblen Wandhalterung (300×200 im Falle des Philips 50PUS8505) montiert, damit ist er schwenk- und neigbar, am mitgelieferten Ständer (der übrigens aus Metall besteht) kann man ihn aber zumindest um +- 15 Grad drehen, das ist auch nicht selbstverständlich.

Insgesamt würde ich, mit Montage am mitgelieferten Ständer etwa 20 Minuten veranschlagen, dann ist man bereit für die eigentliche Einrichtung. Der Ständer ist mit wenigen Handgriffen zusammengeschraubt, einen Schraubendreher muss man selbst besitzen. Schön gelöst: Der Fernseher wird quasi auf den Ständer gestellt und hält dann bereits, danach kann man bequem die vier mitgelieferten Schrauben zum Fixieren nutzen. Schrauben für eine VESA Montage werden aber nicht mitgeliefert, diese liegen meist den VESA Halterungen bei.

Design

Nun, ich empfinde das Design des Philips 50PUS8505 als OK. Es ist weder der schönste Fernseher da draußen noch ist er in irgend einer Form hässlich. Die Rahmen sind recht dünn (links, rechts und oben je 1cm, unten 2cm), das Philips Logo ließ man sich aber nicht nehmen und pappte es links unten in die Ecke. Nun gut. Die Ränder sind dabei in hellem Silber gehalten, einen etwas dunkleren Farbton hätte ich schicker gefunden.

Der Standfuß ist in exakt dem selben matten Silber wie schon der Rahmen gehalten und stellt einen Horizontalen Balken unter dem Fernseher dar. Persönlich gefallen mir da dezentere Aufsteller besser. Diesem hier muß man aber zu Gute halten, dass der Fernseher damit auch +- 15° schwenkbar ist, das ist praktisch.

An der Unterkante des Fernsehers auf der rechten Seite finden wir ein Bedienelement, Status LED und den Infrarot Empfänger. Dass dies so unten angepappt wurde, finde ich nicht wirklich schön, im Alltag sieht man den Hubbel aber meist einfach nicht mehr. Sowohl Lautstärke als auch Ein- Ausschalten und die Eingangswahl können über den Knubbel gelöst werden. Das habe ich aber erst beim Schreiben dieses Testberichts gelernt und wäre nie auf die Idee gekommen, den Fernseher so zu bedienen.

Womit man bei diesem Gerät „leben“ muss, ist eine recht üppige Gehäusetiefe (fast 8cm); diese resultiert aus der „Direct LED“ Technik, über die die Hintergrundbeleuchtung hier umgesetzt ist. Dies wiederum ist einfach dem Preis der Geräts geschuldet, flachere Modelle (Edge-LED) sind teurer zu produzieren. Da die schlanken Edge-LED Fernseher oftmals eine recht ungleichmäßige Beleuchtung aufweisen bin ich absolut OK mit der etwas größeren Gehäusetiefe.

Android TV als Bedienoberfläche des Philips 50PUS8505

Hier habe ich zwei Sichtweisen für euch. Einerseits meine ganz persönliche: Ich bin kein großer Fan von Android TV. Zwar ist das Userinterface besser gelöst als z.B. von Amazons Fire TV, es fühlt sich für mich aber dennoch nicht „optimal“ an. Vielleicht bin ich von vielen Jahren mit dem Apple TV einfach zu verdorben. Diese Sichtweise hilft euch aber herzlich wenig in einer Review, hmm?

Die zweite Sichtweise ist eine pragmatischere, nämlich die einer Person, die vielleicht bislang noch kein Apple TV oder keinen Smart TV besessen hat. Und hier funktioniert Android TV erstaunlich gut. Nach dem initialen Setup präsentiert der Fernseher das Android TV Interface.

Android TV Userinterface

Hier finden wir im oberen Bereich eine Leiste mit den bevorzugten Apps. Diese bevorzugten Apps können natürlich angepasst werden.

Philips 50PUS8505 Userinterface

Home-Menü

Direkt darunter finden wir die „Kanäle“. Auch diese können beliebig ein- oder ausgeschaltet werden, je nach Kanal kann man zudem manchmal sagen, was genau er anzeigen soll. z.B. Empfehlungen oder die Inhalte einer etwaige Watchlist.

Philips 50PUS8505 Userinterface

Kanäle

Die Reihung der Kanäle kann ebenfalls fast beliebig angepasst werden, lediglich „meine Auswahl“ wird immer direkt unter den Apps angezeigt.

Philips 50PUS8505 Userinterface

Verschieben der Kanäle

Zu guter letzt finden wir oben links noch die Suchfunktion und oben rechts die Eingänge sowie Zugriff auf’s Menü. Grundsätzlich ist das eigentlich alles, was man zu Android TV wissen muss.

Fernsehen mit Android TV

Nun, das klappt richtig gut. Weshalb man einen Pin (1234) eintippen muss, um den Sendersuchlauf zu starten, ist mir zwar ein Rätsel, aber sei’s drum. Sender werden in normaler Geschwindigkeit gefunden, nach Wunsch können Favoritenlisten angelegt werden. Die Umschaltzeit zwischen den Kanälen ist angenehm flott. Zwar bietet der Fernseher die Möglichkeit, auf eine angeschlossene USB-Festplatte aufzuzeichnen, das konnte ich aber mangels freier Platte nicht testen. Auch bietet der Philips 50PUS8505 nur einen einzelnen Tuner an, gleichzeitiges Fernsehen während eine andere Sendung aufgezeichnet wird klappt also nicht.

Schön: Diverse Sender bieten zusätzliche Inhalte an, die dann über die Farb-Tasten der Fernbedienung direkt angewählt werden. z.B. kann man bei der ARD Mediathek direkt in selbige springen und Zusätzliche Inhalte abrufen.

Weniger schön: Das Zurückspringen aus z.B. der Mediathek gelingt nicht durch die sonst überall funktionierende „zurück“ Taste sondern durch mal die eine, mal die andere Farbtaste.

Ich bin kein großer Fernseher, deshalb hier auch nur kurz angeschnitten, dieses Thema. Insgesamt machte der Philips 50PUS8505 hier aber einen guten Eindruck auf mich.

Die eingebauten (mitgelieferten) Android TV Apps

Die mitgelieferten Apps wie Netflix oder YouTube verhalten sich 1:1 wie jene, die man z.B. auch vom Apple TV bereits kennt. Hier gibt’s keine Unterschiede, keine Verbesserungen oder Verschlechterungen in der Bedienung. Natürlich muss man sich bei jeder einzelnen dieser Apps mit bestehenden Konten einloggen. Kostenlose Testzugänge bekommt man nicht mit dem Kauf des Philips 50PUS8505.

Apps nachträglich installieren

Hier natürlich kann das auf Android 9 (Pie) aufsetzende System seine Stärken ausspielen. Neue Apps aller möglichen Sparten können nach belieben am Fernseher installiert werden. Natürlich bieten das alle großen Hersteller an, mit den Entwicklern von Google Play im Rücken ist das aber natürlich ein riesiges Ökosystem.

Philips 50PUS8505 Userinterface

Appauswahl

Updates

Glücklicherweise sind bei modernen Fernsehern die Zeiten vorbei, in denen die Software in Stein gemeißelt schien. Ich habe den Philips 50PUS8505 ca. 2 Monate im Einsatz und bereits zwei Updates erhalten. Diese wurden in meinem Fall des Nächtens installiert, Verbesserungen oder Verschlechterungen konnte ich keine feststellen.

Google Assistant

Nun, viele Details zum Google Assistant habe ich euch ja bereits in meiner Review zum Google Home erzählt. Die Fernbedienung des Philips 50PUS8505 hat hierzu eine Google Assistant Taste; wird diese gedrückt, so lauscht das in die Fernbedienung eingebaute Mikrofon eurer Stimme und der Assistant führt dann mehr oder minder den Befehl aus. Man kann nach dem Wetterbericht fragen, Apps starten oder z.B. „Zeige Dumbo auf Disney Plus“. Allerdings hat man dann in diesem Speziellen Fall keinen Einfluss, ob die alte oder neue Version von Dumbo gespielt wird. Gleichermaßen funktionieren natürlich auch Suchen auf YouTube. Recht praktisch, wenn da nicht diese unglaublich unsympathische deutsche Stimme des Google Assistants wäre. Die triggert mich einfach…

Befindet sich ein Google Home im Haus sollte man damit sogar SmartHome Geräte steuern können, das konnte ich allerdings mangels anderer Google Geräte nicht testen.

Bildqualität

Zuallererst, bevor wir hier über einen der wichtigsten Punkte bei einem Fernseher sprechen, ich bin kein „Bildexperte“. Alles, was ich euch also hier zum Thema Bildqualität schildere sind meine rein subjektiven Erfahrungen, ganz ohne teure Messgeräte oder wissenschaftliche Farbraum-Analysen.

Ab Werk ist natürlich ein Profil eingestellt, das die Farben unnatürlich wirken lässt. Wählt man das Bildprofil „Film“ so wirken die Farben natürlich; der Fernseher weist aber auch zwei frei konfigurierbare Farbprofile auf, hier sollten also auch Menschen mit besserem Farbempfinden als ich es habe auf ihre Kosten kommen.

Natürlich liefert auch Philips alle möglichen digitalen Helferlein, die das Bild „verbessern“ sollen. Da gibt es MPEG Artefaktunterdrückung (an den Stellen, an denen ich dachte es gäbe Artefakte, hatte diese keine Wirkung) oder Zwischenbild Berechnung, Automatische Bildhelligkeitsanpassung und all so Zeug. Da kann man dann sagen, dass bei hellem Umgebungslicht die Helligkeit der Hintergrundbeleuchtung entsprechend erhöht, und in den Abendstunden entsprechend gesenkt wird. Persönlich ist mir das zu viel Unruhe im Bild, es gibt aber sicher Anwendungsfälle dafür.

Ansonsten ist das Bild, LED Fernseher typisch, sehr farbenfroh und hell und dank 4k natürlich auch sehr scharf. Liefert man diesem Fernseher eine gute Signalquelle, z.B. ein Apple TV mit Apple TV+, so kann er seine Stärken ausspielen. Am Datenblatt steht zwar auch HDR10+ und Dolby Vision, mit einer maximalen Bildhelligkeit von 400cm/m2 darf man sich hier aber eher wenig HDR Effekt erwarten. Zum normalen Filme gucken in normal beleuchteten Räumen reicht es absolut aus, was der Philips 50PUS8505 an Helligkeit bietet.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Schwarzwert, den ein Fernseher vermag darzustellen. Ideal ist hier: schwarz wie in „ausgeschaltet“. Diese Schwarzwerte erreichen momentan nur OLED Fernseher oder sogenannte Micro LED Fernseher, beides in deutlich gehobeneren Preisklassen. Hier leuchten weiße LEDs direkt hinter LC Panel und diese kennen nur ein oder aus. „Local Dimming“ also das selektive Ausschalten von Teilen der Hintergrundbeleuchtung kann dieses Gerät nicht. Das Schwarz, welches der Philips 50PUS8505 reproduzieren kann ist also nur ein sehr dunkles grau. Zusammen mit Ambilight wirkt das Schwarz aber deutlich dunkler da dank Ambilight der Fernseher nie im vollkommen dunklen Raum betrieben wird.

Vielfach liest man immer wieder von „Halos“ und dem „ausbluten der Hintergrundbeleuchtung“ oder auch von „ungleichmäßiger Ausleuchtung“. Und Vorsicht: Alle Bilder, die ich euch nun zeige sind natürlich Bilder, wie sie die Kamera sieht. In der Praxis, nach vielen Stunden Nutzung des Fernsehers, sind mir die Ungleichheiten in der Ausleuchtung erst beim Erstellen der Bilder aufgefallen! Meine Persönliche Meinung? Man sollte nicht zu viel in diese Bilder hineininterpretieren. Ich bin mit dem Gerät zufrieden, auch, wenn die Ausleuchtung und Farbdarstellung nicht gänzlich gleichmäßig ist.

Ambilight & Hue

Ja, das Philips Ambilight ist einfach ein sehr triftiger USP (unique selling point). Tatsächlich war Android TV der größte „Minuspunkt“ bei meiner persönlichen Entscheidung und Ambilight hingegen der Hauptgrund, weshalb ich mich für diesen Fernseher entschieden hatte. Und Ambilight enttäuscht keineswegs. Die Lichter sind links, oben und rechts hinten an den Außenkanten des Bildschirms angebracht und leuchten in beliebigen Farben passend zum Bildinhalt auf. Hierbei schafft es Philips, dies verzögerungsfrei umzusetzen. Das Werbeversprechen, dass das Licht den Bildinhalt erweitere kann ich 1:1 bestätigen. Das gesamte Erlebnis wirkt deutlich immersiver als es bei normalen Fernsehern der Fall wäre.

Philips 50PUS8505 Ambilight Test

Ein weiterer Pluspunkt von Ambilight beim Philips 50PUS8505 ist, dass es über die eher mauen Schwarzwerte – LED Fernseher typisch – hinwegtäuscht. De facto wirkt das Schwarz dank Ambilight tatsächlich SEHR schwarz während es ohne Ambilight eher ein dunkles Grau ist.

Philips 50PUS8505 Ambilight Test

 

Ambilight kann aber noch mehr. Hue und Ambilight sind ja beides Philips Babys. Niemand beherrscht die Steuerung der beiden Produktsparten besser. Und letztlich, das habe ich über viele Jahre und sehr viele Reviews gelernt: Das Philips Hue System funktioniert einfach am Besten. Und weil Philips das so gut im Griff hat, reichen ein paar Klicks um eine vorhandene Hue Bridge mit dem Fernseher zu verbinden. Danach können beliebige kompatible Hue Lampen an den Fernseher gekoppelt werden (das sieht man in meiner Videoreview schön).

In meinem Fall hängt unterm Philips 50PUS8505 ein Sideboard an dessen Unterseite sich ein Hue Lightstrip befindet. Nachdem ich diesen hinzugefügt hatte leuchtet der Lightstrip passend zum Bild am Fernseher.

Die Integration ist aber zeitgleich auch intelligent gelöst. Betrete ich den Raum und schalte. z.B. meine Szene „helles Licht“ ein, die eine Apple HomeKit Szene abruft, geht der Lightstrip mit weißem Licht an. Wird der Fernseher dann eingeschaltet, so folgt das Licht des Lightstrips dem Fernsehbild. Schalte ich den Fernseher aus, so wechselt der Lightstrip wieder um Licht lt. HomeKit Szene.

Auch die Ambientbeleuchtung wird entsprechend gesteuert (standardgemäß orange, grün, blau oder weiß) – sind Hue Lampen gekoppelt, so folgen sie der Ambientbeleuchtung des Fernsehers.

Tonqualität

Nun, ich habe da kaum Referenzwerte, wie gut oder schlecht solch Fernseher klingen können. Der Haupt-Fernseher ist an einen Receiver angeschlossen. Der Philips 50PUS8505 produziert ausreichend lauten Ton, Stimmen und Filmmusik sind klar und deutlich. Allerdings holt das Gerät aus dem doch recht üppigen Gehäusevolumen keine nennenswerte Tonqualität heraus; der Ton klingt immer etwas „hohl“. Zum Fernsehen reicht’s, bissle Mario Kart zocken klappt auch, mehr dann aber auch schon nicht. Ich hatte allerdings vor dem Kauf auch nichts anderes erwartet. Selbst deutlich hochpreisigere Fernseher haben meist, was den Klang angeht, keine Ruhmes Hymnen zu vermelden – ist OK, mehr aber auch nicht.

Anschlüsse

Dies ist definitiv wiederum ein Punkt, in dem der Philips 50PUS8505 Pluspunkte sammelt. Bei den Anschlüssen leistet sich der Fernseher keine Blöße und läßt kaum Wünsche offen:

  • 1x DVB-T/​-T2/​-C/​-S/​-S2 HEVC (H.264)
  • 4x HDMI 2.0 (HDCP 2.3) inkl. ARC
  • Digital Audio Out (1x optisch, 1x Kopfhörer)
  • 1x USB 3.0
  • 1x USB 2.0
  • LAN
  • 1x CI+ 1.3

Wir sind also von der HDMI Seite auf einem guten Level. HDMI2.1 wäre etwas zu viel erwartet, aber HDMI 2.0 ist absolut OK, und vier Eingänge dürften in der Regel auch ausreichen. Abstriche macht man für nur einen vorhandenen Tuner, man kann also nicht etwas anderes gucken als man aufzeichnet. Aber wer sieht heutzutage eigentlich noch fern? 😉 Ich bin jedenfalls mit den gebotenen Anschlüssen sehr zufrieden, in dieser Preisklasse wunderbar.

WLAN & LAN

Wie man oben sehen kann weist der Philips 50PUS8505 auch einen Ethernet-Eingang auf, sofern also ein Netzwerkkabel vorhanden ist, kann man auch diese oftmals schnellere Verbindung für den Smarten Fernseher verwenden. Natürlich ist aber auch WLAN mit an Bord, das klappt auch OK, allerdings vermeldete der Philips 50PUS8505 öfter mal in meinem Fall er habe die WLAN Verbindung verloren, nur um sie danach hergestellt zu haben.

Minuspunkte gibt’s dafür, dass dieser Fernseher nicht automatisch zwischen den Verbindungen umschaltet. Entferne ich z.B. das Netzwerkkabel, so schaltet der Fernseher nicht automatisch auf WLAN um obwohl dieses bereits eingerichtet wurde.

Was kann ich nicht beantworten?

Inputlag des Philips 50PUS8505

Über Input-Lag, also die Eingangsverzögerung des Gerätes kann ich euch nix berichten. Ich habe keine Messgeräte hierfür und spiele zudem keine Baller- oder Rennspiele für die dies relevant sein würde. Einen Spielemodus weist das Gerät allerdings auf.

Farbtreue & Kalibrierung

Auch hier habe ich keine Messgeräte um das Gerät ordnungsgemäß zu Kalibrieren. Im Farbmodus XXXX allerdings erscheinen mir die Farben natürlich und ausgeglichen.

Vor- und Nachteile

++ Relative günstiger Preis
++ Ambilight
++ Android TV  vielen Apps
++ scharfes farbenfrohes Bild
++ große mögliche Bildhelligkeit
— Schwarzwerte durch Edge-LED Beleuchtung eher mau
— Android TV Userinterface
— starke Blickwinkelabhängigkeit
— schlechte Qualität bei SD Inhalten

FAZIT zum Philips 50PUS8505

Ich hab‘ den Philips 50PUS8505 Fernseher im Keller montiert. Dort ist er natürlich deutlich weniger im Einsatz, als es das Hauptgerät im Wohnzimmer ist. Ich persönlich bin mit der gebotenen Bildqualität in HD und 4k absolut zufrieden. Speziell 4k Inhalte werden (erwartungsgemäß) gestochen scharf und mit wunderbaren Farben wiedergegeben, das geniale Philips Ambilight tut sein Übriges für ein durchaus beeindruckendes Bilderlebnis.

Natürlich kaschiert Ambilight auch die Mängel bei der Schwarzdarstellung und führt (subjektiv) zu dunklerem Schwarz als es der Fernseher eigentlich vermag, darzustellen. Auch ist der Blickwinkel innerhalb dessen die Farben natürlich dargestellt werden, viel zu klein. Inwieweit das bei LED Fernsehern üblich ist, vermag ich mangels Vergleich nicht zu sagen.

Insgesamt bietet der Philips 50PUS8505 sehr viel Leistung für überschaubar wenig Euros: Dreiseitiges Ambilight, scharfes helles Bild, Android TV mit einem Füllhorn an Funktionen & Apps, alles mit dabei.