iPad Halterung mit Stil: TheWallee

Das iPad ist ein geniales Gerät. Soviel steht (zumindest für mich) fest. Allerdings war ich seit dem Zeitpunkt seiner Anlieferung immer der Meinung, daß es da doch noch mehr Einsatzgebiete geben müsse, für das iPad, meine ich.

Schnell sah ich im Internet „TheWallee“, eine Kunststoffschale, die an’s iPad geklippst wird und eine stabile und zuverlässige Wandbefestigung, sowohl im Hoch- als auch im Querformat verspricht. Da wurde ich natürlich neugierig.

Die netten Jungs von www.thewallee.com haben mir freundlicherweise eine dieser Halterungen in blitzblau zum Testen zur Verfügung gestellt…

Man merkt sofort, daß hier einer mitgedacht hat, als dieses Produkt entwickelt wurde. Erstens überrascht das geringe Gewicht. OK, dem Gesetz der Logik folgend hat eine relativ dünne Plastikschale für’s iPad natürlich ein geringes Gewicht, aber dennoch. Das „Finish“ des Wallee ist hochglänzend und schützt die Rückseite und größten Teile der Seitenflächen des iPads zuverlässig. Zur Verfügung stehen 5 Farben: hellblau, orange, silber, schwarz und weiß.

Der eigentliche Clou an TheWallee ist die Montage. Eine kleine Metallplatte wird mittels Schrauben an der gewünschten Oberfläche befestigt. Ggf. könnte diese Metallplatte auch geklebt werden, wie zuverlässig da dann aber der Halt ist, kann ich nicht sagen. Eine Kunststoffscheibe wird sodann, verdrehgesichert, mittels einer großen Schraube an diese Metallplatte geschraubt. Das war’s. Die Konstruktion ist so genial gelöst, daß man die Farbige Schalde inclusive iPad sowohl im Hoch- als auch im Querformat anbringen und einrasten kann. Fortan kann das iPad an der gewünschten Stelle betrieben werden.


Weil ich vorher die erweiterten Verwendungsmöglichkeiten für’s iPad angesprochen hatte – da wäre z.B. das bald kommende „Airplay“. Das iPad kann so an einfach und schön zugänglicher Stelle in der Wohnung einfach angebracht werden und als Musikabspielgerät über Airplay dienen. Denkt an eine Party – Gäste können einfach die gewünschte Musik wählen, ohne extra an einen Rechner gehen zu müssen. Das freut die Gäste und auch den Besitzer des Rechners.

Noch Interessanter wird hier das Thema „Home-Automation“. Das stabil und dennoch einfach zu demontierende iPad inclusive Wallee eignet sich doch perfekt um die Steuerung von Beleuchtung & Co. zu übernehmen.

Ich habe schon einige Lösungen gesehen, die das iPad an noch so abstrusen Einsatzorten zeigten. Aber TheWallee ist definitiv eine der gelungensten!

Kostenpunkt: Derzeit 49,95AUD (ca. 35€) und Gratisversand! Das ist doch mal eine Ansage!

An dieser Stelle also meinerseits eine klare Empfehlung!!

iPhone 4 HDR Samples

Über die Fähigkeit des iPhone 4 mittels der neuen Softwareversion 4.1 HDR Bilder zu erzeugen, wurde ja schon viel Berichtet. Allerdings mangelt es oft an aussagekräftigen Beispielbildern.

Jetzt nicht mehr. Hier eine ganze Galerie an Aufnahmen anhand derer ihr selbst entscheiden können, ob das iPhone HDR hält was die simplen drei Buchstaben normalerweise versprechen. HDR steht im übrigen für „High Dynamic Range“ und bezeichnet eine Art von Fotografie, bei der aus meist mehreren Einzelbildern unterschiedlicher Belichtung ein ideales Gesamtbild errechnet wird.

Aus den Bildern ist ersichtlich, daß in den meisten Fällen das HDR Bild eine ausgewogenere Belichtung erzeugt und schöner anzusehen ist. Speziell Szenen die durch Sonnenschein oder starke Lichtquellen sehr helle Bereiche haben, profitieren davon. Allerdings ist beim Aufnehmen von HDR Bildern ein bewegen der Kamera nicht zu empfehlen, wie z.B. am Bild des Citroen DS das aus fahrendem Auto entstand, zu sehen ist.

Review: Alarms für Mac

Mit vielen lieben Grüßen sag‘ ich Danke an die Entwickler von „Alarms“ daß ich es testen durfte und euch hier nun ein paar Worte dazu berichten kann.

Was ist Alarms?
Nun, im Prinzip ein Mittelding aus Kalender und ToDo Applikation. Es ist dazu gedacht, mal eben zwischendurch eine „Kleinigkeit“ festzuhalten. Man liest z.B. gerade etwas interessantes im Netz, wird von einem Telefonanruf aber unterbrochen. Anstatt sich nun den Link auf den Schreibtisch zu ziehen, zieht man ihn nach oben in die Menüleiste, woraufhin Alarms sich öffnet. Hier kann man nun eine Zeit festlegen, zu der man an eben genau diesen Link, oder aber auch einen Adressbucheintrag, einen manuellen Eintrag oder auch ein spezielles eMail, erinnert werden will.

Wie wird „erinnert“?
Ganz dezent und dennoch wirkunsvoll. Growl-Integration ist selbstverständlich. Ohne Growl pulsiert das kleine Glückchen in der Menüleiste und ein Ton nach Wunsch wird in einem relativ angenehmen Intervall abgespielt.

Empfehlenswert?
Voll und ganz. Alarms zählt für mich zu den Apps „wasn das – brauch ich nicht – oh, das ist toll – geb ich nicht mehr her“ Apps 😉

Also, ich würde sagen, gleich mal ausprobieren! http://www.alarmsapp.com/Alarms/

Kurztest: Artwizz SeeJacket Clip

Heute wollen wir uns mal das „SeeJacket Clip“ von Artwizz ansehen. Freundlicherweise habe ich dieses zum Testen von „MyTrendyHandy“ zur Verfügung gestellt bekommen.

Bei diesem „Jacket“ bzw. dieser iPhone Hülle für’s iPhone 3G sowie 3GS handelt es sich um eine aufklickbare Hülle (deshalb der Clip im Namen). Die Hülle wirkt recht robust und ist extrem einfach zu montieren.

Bei dieser Art von Hülle ist natürlich nur die Rückseite des iPhones gegen Kratzer und Schläge geschützt. Aber wenn ich mir die Anzahl der Freunde meinerseits angucke, die über Risse im Gehäuse ihrer iPhone 3G(s) klagen, dürfte dies auch eine gute Lösung sein. Wie bei eigentlich allen iPhone Hüllen (prinzipbedingt) ist das Display aber natürlich nicht geschätzt. eine Displayschutzfolie zum selbst Aufkleben, liegt aber erfreulicherweise bei!

Die getestete Hülle weist zudem einen „Chrom-Effekt“ auf. Will heißen, sie spiegelt etwas mehr, als es ein glänzendes Schwarz tun würde. Glücklicherweise wirkt dies aber schick und nicht kitschig – meiner Meinung nach zumindest.

Wie kratzresistent diese Hülle im Alltagsgebrauch ist, muß sich erst herausstellen. Jedoch ist diese Hülle ja nur als SCHUTZ des iPhones gedacht. Material: Polycarbonat. Außerdem erfreulich ist, daß zumindest die äußere Verpackung aus recycletem Karton zu bestehen scheint. Alle Schalter und Bedienelemente bleiben übrigens am iPhone leicht zugänglich, nichts wird blockiert. In’s iPhone 3G(s) Dock paßt das Gerät mit aufgeklickter Hülle allerdings nimmer.

An dieser Stelle deshalb kann ich die „Artwizz SeeJacket Clip“- Hülle (was für ein Name ;-)) definitiv empfehlen. Ob’s gefällt, muß natürlich jeder selbst entscheiden. Eine Lederhülle, die das Gerät rundherum umschließt, ist natürlich definitiv ein besserer Schutz – mir persönlich sind diese aber zu umständlich im täglichen Gebrauch.

Weiterführende Links, mit Dank an „MyTrendyHandy“:
Handytaschen | Handy Zubehör | iPhone Zubehör

Review: Dodocase für iPad

Einfach ist es nicht, an ein Dodocase ranzukommen. Ok, vor allem nicht als Europäer, denn der Transport und die ggf. erfolgende Verzollung nervt und dauert vor allem in manchen Fällen lange.

Unter www.dodocase.com kann diese ziemlich einzigartige Hülle bestellt werden. Der Preis: 59,95 Dollar Lieferzeit: 4-6 Wochen. In meinem Fall wurde die Bestellung am 5. Mai 2010 aufgegeben und am 17. Juni 2010 ausgeliefert. Geliefert wurde das Dodcase am 27. Juli 2010, also insgesamt mehr als 2 Monate nach Aufgabe der Bestelung. Dazusagen muß man auch, daß alleine der Transport eklatant lange dauerte und zu den 25 Dollar Transportspesen auch noch 14EUR Zollgebühren dazukamen. Na, ja. Dafür kann aber DODO nix, das liegt halt einfach am generellen Aufwand der Sache.

Das Dodocase ist eine handgemachte Hülle die nach Buchbindertechnik hergestellt wird. Ein Rahmen aus Bambus hält das iPad an Ort und Stelle. Am Bambus sind Moosgummi-Pads befestigt, die das iPad fixieren. Hier befindet sich auch die Schwachstelle des Dodocases, denn diese Gummis verlieren mit der Zeit ihre Flexibilität und müssen vermutlich getauscht werden. Gemäß aktueller Berichte in Foren und auf Websites ist der Dodo-Support sehr kulant und schickt bereitwillig Ersatzgummis.

Das Dodocase ist wunderschön gearbeitet und macht einen wertigen und stabilen Eindruck. Das iPad scheint gut darin aufgehoben zu sein. Deckel und Rücken sind sehr stabil und das Dodo schätzt das iPad zuverlässig. Der Einband ist aus Kunstleder gefertigt und robust verklebt. Allerdings scheint die Farbe des Einbands anfällig für Lösungsmittel zu sein, man sollte es also tunlichst vermeiden, z.B. in Verbindung mit Klebestoff zu bringen.

Fazit

Für uns Europäer ist das Dodocase leider ein teurer Spaß. Es stellt allerdings auch eine der schönsten möglichen iPad Hüllen dar. Wer, so wie ich, keine Leder oder Kunststoffhüllen mag, der sollte sich das Dodocase definitiv genauer ansehen. Geduld sollte allerdings bei der Bestellung auch mitgebracht werden!

Update 15.02.2011

Leider ist mein Dodocase komplett verzogen, siehe Foto…

Verzogenes Dodocase

Ich habe gestern am 14.02.2011 an den Dodocase Support geschrieben, mal gucken, was die sagen. Nur zur Information: Natürlich ist mein Dodocase NICHT naß geworden und wurde auch sonst keinerlei widrigen Umwelteinflüssen ausgesetzt! Das ärgerliche: Durch die Biegung hat das iPad im Dodocase leider gar keinen Halt mehr…

Update 17.02.2011

Der Dodocase Support hat mir den Tip gegeben, entgegen der Biegung zu biegen und so „Microrisse“ zu erstellen. Nun, da ich nix zu verlieren hatte, habe ich das getan und siehe da, das Case ist wieder gerade genug um dem iPad sicheren Halt  zu bieten. Allerdings finde ich diese „Hilfestellung“ etwas zweifelhaft…