Nachdem ich, gefühlt (mehrfach), das Ende des Internets bezüglich Tesla Model 3 Videos erreicht habe, war ich vor ein paar Tagen extrem aufgeregt, als durch die Medien ging, Tesla Wien, im Stadtzentrum, in der Herrengasse, hätte ein Model 3 ausgestellt. Gerade eben bin ich nach Hause gekommen von meinem ersten „Tesla Model 3“ Happening…

 

Eigentlich waren wir zum Bummeln in der Stadt. Wir wohnen etwas außerhalb und das Stadtzentrum ist nur für’s Bummeln oder gelegentliches Shopping, falls mal Geld da sein sollte, interessant. Diesmal waren wir da und ich meinte so „schauen wir doch einfach kurz mal bei Tesla vorbei, vielleicht können wir uns ja mal in das Model 3 reinsetzen…“. Also schlenderten wir durch Wiens ersten Bezirk. Es war kalt und gewohnt windig, die Weihnachtsbeleuchtung baumelte schon in fast allen Straßen und Gassen. Schon von draußen erkannte man eine etwa zehn Meter lange Schlange von Leuten die alle anstanden, um endlich mal ein Model 3 live zu sehen.

Ich sag’s euch ehrlich, irgendwie hatte ich im Vorfeld die „Hoffnung“, es würde beim Reinsetzen in den Tesla nicht „flupp“ machen. Kennt ihr das? Wenn man sich das erste Mal in ein Auto setzt? Manchmal passt es einfach, manchmal „fluppt“ es und man weiß, das ist das Richtige. Und in den meisten Fällen passt es nicht. Für mich persönlich war meist, z.B. bei den meisten Mercedes, das Raumgefühl nicht OK. Oder einfach die Interieur-Anmutung. Da ist aber jeder Mensch individuell, manchen ist das komplett egal, aber ich verbringe nun mal so viele Stunden im Auto, dass mir das wichtig ist.

Zurück zur Story. Die Schlange war recht lang und da stand ein Schild das sagte, wenn man eine Reservierung für ein Model 3 hätte, könne man sich anstellen. Hatte ich natürlich nicht. Nach einer Frage meinte der Mitarbeiter aber „ja klar, einfach anstellen, kein Thema“. Gut, da standen wir also. Und ich fühlte mich irgendwie wie so ein kleines Kind vor Weihnachten. Bescheuert, ja ich weiß. Dann meinte ganz vorne ein Tesla Mitarbeiter „…zwei Personen, deutsch?“ – Zack, Hände hoch gerissen. Sonst meldete sich irgendwie niemand, also durften wir vor.

Tja, was soll ich sagen, das erste Mal im Tesla sitzen war halt einfach der Inbegriff von Flupp. Ich hatte mich in dieses Auto gesetzt und es passt. Ich war nie ein großer Fan von Limousinen, hatte immer das höher Sitzen bevorzugt. Sei das der Renault Scénic den ich gegenwärtig fahre oder der BMW i3 den ich vor Jahren mal geliehen hatte. Aber beim Model 3 passte es einfach…

Die Türgriffe empfand ich jedenfalls als gewöhnungsbedürftig. Nicht problematisch, gar nicht, aber wenn man das erste Mal hin greift, greift man meist falsch.

Die Materialqualität war, was ich in den wenigen Minuten sehen konnte, sehr gut. Das große Display scharf und hell und das Interface super flüssig. So hatte ich das noch in keinem Auto gesehen.

Um das jetzt hier nicht unnötig in die Länge zu ziehen: Ich bin heilfroh, heute bei Tesla gewesen zu sein (ob der Parkplatzsuche in Wiens Innenstadt hätte ich fast das Vorhaben abgeblasen), und (zum Nachteil meiner langfristigen Finanzen) der Besuch hat mich nur noch mehr bekräftigt, dass mein nächstes Auto ein Model 3 sein muss…

Wie waren eure ersten Erfahrungen? Könnt ihr meine Aufgeregtheit wegen einem Auto nachvollziehen? Schreibt es mir in die Kommentare.

Teil 1 –  Yes? No? Maybe?
Teil 2 – Der Inbegriff von Flupp
Teil 3 – E-Mobility-Day in Melk & Testfahrt
Teil 4 – Wieviel kostet eine Ladestation in Wien?
Teil 5 – Die erste richtige Probefahrt!
Teil 6 – Wieviel spare ich mit dem Tesla Model 3 tatsächlich?