Eine Arbeitskollegin hatte mich darauf hingewiesen, dass es in Melk den E-Mobilitätstag gibt, und weil Ausflüge recht selten sind, momentan, haben wir die Chance ergriffen, und fuhren hin. Mit dem Diesel. Ja, ich weiß. Das eigentliche Event an sich (war sicher nett) hat mich allerdings im Grunde nur am Rande interessiert, ich wollte endlich mal ein Model 3 fahren…

Fotos vom Event

Erst mal Anstehen!

Ich hatte natürlich alle Dokumente bereits vorbereitet um mir mein Bändchen zu holen, das mich dann für die Fahrten zulässt.

Dann ging’s auch direkt zu den „Boxen“ bzw. „Gassen“ in denen man sich für die jeweiligen Fahrzeuge anstellen konnte. Ihr seht es oben, eigentlich gab’s nur für die Teslas, Etron sowie Jaguar EINE Schlange, bei den anderen Fahrzeugen (Renault Zoe, Hyundai Kona, Hyundai Ioniq, Kia Niro usw.) gab es keine Schlangen. Einerseits hatte man mehrere Fahrzeuge je Type, andererseits war der Andrang geringer.

Wir stellten uns also bei der Tesla/Etron/iPace Schlange an und warteten erst mal eine Dreiviertelstunde. Einer der mit mir wartenden kam dann auf die Idee zu fragen, ob man denn für alle Fahrzeuge so lange warten müsse oder nur für bestimmte. Da stellte sich heraus, dass tatsächlich für das Model 3 gar keine Wartezeit wäre! Ja gut, also gleich unser Zettelchen bekommen, um uns zu den Fahrzeugen bewegen zu dürfen!

Hinten bei den Fahrzeugen (eher Einzahl, denn es gab nur ein Model 3 das herum gefahren ist, Longrange, AWD) stellten wir uns neben das Model 3 Schild und wurden als der Anfang der Schlange angesehen. Long story short: Wir kamen gleich dran. Nun durften wir eine Runde am Wachauring drehen…

Die Fahrt

Nun, die Eindrücke waren vielfältig, allesamt gut, und die Runde war viel zu schnell vorbei. Ich bin natürlich auch schon andere BEVs gefahren, aber wie leise das Model 3 war als ich die Türen geschlossen hatte, hatte mich dann dennoch überrascht. Wir rollten dann lautlos zwischen den Leuten nach vorne und folgten einer Zoe. Mein Aufpasser vom Tesla hat dann nur gemeint „lass etwas Abstand, wir wollten ja gleich mal ordentlich beschleunigen“… *freu*.

Tat ich dann auch und WOW, vergesst, was ihr in YouTube Videos reininterpretiert – es ist noch viel besser 😉 Und das war nur das „normale“ Longrange Modell mit  zwei Motoren! Die Sitze empfand ich als bequem, das Fahrwerk auch und die Fahrt war VIEL zu schnell vorbei. Seufz.

Doch noch eine Runde im Kona Elektro zum Vergleich?

Vom Tesla war ich damit sowieso überzeugt. Aber ich wollte die Chance nutzen, auch gleich eine Runde im Kona zu drehen. Wer weiß, vielleicht würde der kleine Kona doch in die engere Wahl kommen?

Ach, was soll ich sagen, no, just no. Ja, der Kona ist für sich ein gutes Elektroauto. Das will ich auch niemandem schlecht reden. Aber für mich ist er nichts. Gut ausgestattet kostet er auch eine ganze Stange Geld, aber beim Kona hüpft das Herz nicht, da stellte sich für mich kein „Willhaben-Faktor“ ein, sorry, ist meine persönliche Meinung.

Wrap-up

Mein Tipp an euch: Wenn ihr solch Chance habt, das BEV eurer Wahl auf solch Event zu fahren – nutzt sie. Man kommt zudem mit anderen Elektromobilisten überraschend schnell ins Gespräch, das ist dann meist super informativ und auch lustig, selbst dann, wenn man noch Diesel fährt. Für mich war’s endlich die lang ersehnte Möglichkeit (viel zu kurz) ein Model 3 zu fahren. Hoffentlich kappt’s mal mit einer „echten“ Probefahrt.

Teil 1 –  Yes? No? Maybe?
Teil 2 – Der Inbegriff von Flupp
Teil 3 – E-Mobility-Day in Melk & Testfahrt
Teil 4 – Wieviel kostet eine Ladestation in Wien?
Teil 5 – Die erste richtige Probefahrt!
Teil 6 – Wieviel spare ich mit dem Tesla Model 3 tatsächlich?