Heutige Farbdrucker lassen sich eigentlich in drei Gruppen unterteilen. Extrem günstige Tintenstrahler mit im Verhältnis teuren Patronen, mittelmässig teure Laserdrucker mit großer Reichweite aber teurem Toner und teurere Laserdrucker mit den selben Vor- und Nachteilen.

Hier im Büro stand bislang ein HP Laserjet 2600 mit getrennten Farbtonern der mittlerweile 4 Dienstjahre und einige Tausend Seiten am Buckel hatte. So praktisch und kostengünstig das auf den Seitenpreis bezogen war, so tief mußte man beim Tonertausch in die Tasche greifen. Zwischen 240 und 280EUR waren für einen Kompletten Satz Originaltoner fällig. Fairerweise muss zwar gesagt werden, dass es durchaus wiederaufbereitete Tonerkartuschen zum Kauf gibt, allerdings nicht immer sichergestellt ist, dass diese auch die gewünschte Qualität aufweisen.

Da nun wieder zwei Kartuschen fällig gewesen wären, der Farblaser aber sowieso viel zu wenig im Einsatz war, Airprint nicht kannte und unheimlich viel Stellfläche verschlang, wurde anstatt zweier Tonerkartuschen ein ganzer Drucker, nämlich ein HP Photosmart 5515 angeschafft. Im folgenden Testbericht nun also die Erfahrungen zum HP Photosmart 5515.


Verpackung

HP gebührt hier großes Lob. Nur Karton und der Drucker selbst war in eine Zellstoff-Tasche verpackt. So muß das sein. Durch die Henkel der Tasche wiederum war der Drucker auch ausgesprochen schnell aus seiner Verpackung zu befreien. Top.
Die Setup-Tintenpatronen lagen obenauf, gut fixiert, diese verursachen beim Auspacken eigentlich den einzig nennenswerten Kunststoff-Abfall.
Der Lieferumfang ist überschaubar… Drucker, Setuppatronen, Netzkabel. Kein USB Kabel. Da diese hier im Büro aber zu Hauf umherlagen, kein Problem. Drucker Neulinge dürften aber etwas stutzen. Aber, da es sich ja um einen WLAN fähigen Drucker handelt, braucht man nicht zwingend ein USB Kabel, nichtwahr? Hmmm…

Aufbau

Hier gibt es kaum etwas zu bedenken. Drucker an seinen Platz stellen, alle Klebestreifen am und im Gehäuse gewissenhaft entfernen, den Drucker an den Strom anschließen, Papier einlegen, einschalten & Patronen einsetzen, fertig.
Der Drucker fragt dann nach der Sprache und dem Land und man kann ihn sofort mit einem der gefundenen WLANs verbinden. Ein Kinderspiel, wenngleich er sich zum Einbuchen in’s WLAN ein bisschen viel Zeit genehmigt; zumindest bei der Ersteinrichtung.
Als nächsten Schritt muss ein Testblatt gedruckt werden. Hiermit werden die Druckköpfe ausgerichtet. Es ist darauf zu achten, daß das Papier korrekt und vor allem gerade im Drucker liegt. Das fertig gedruckte Blatt wird sodann in den Drucker oben auf das Scannerglas gelegt und gescannt – fertig. Soweit vorbildlich in der Einrichtung.

Design & Verarbeitung

Schwarz und eckig, um’s kurz zu machen 😉 Designpreis wird der HP Photosmart 5515 wohl keinen gewinnen, hässlich ist er dennoch nicht. Das Design ist eher als funktionell zu bezeichnen.

Es befindet sich nur eine Hardwaretaste am Drucker, das ist die Ein-/Ausschalttaste. Die restliche Bedienung geschieht über den kleinen Touchscreen und Sensortasten links und rechts des Touchscreens. Zwei Tasten bzw. LEDs zeigen zudem eine bestehende WLAN oder ePrint Verbindung an.

Das Gerät ist zufriedenstellend verarbeitet, für den geringen Preis sollte man aber keine „Apple ähnliche“ Verarbeitungsqualität erwarten. Während der Scannerdeckel und die Abdeckung der Druckmechanik durchaus stabil sind, wirkt die Papierzuführung, welche gleichzeitig als Aufnahme der bedruckten Seiten fungiert, sehr filigran und wenig vertrauenerweckend. Ausfälle konnten aber bislang keine festgestellt werden.

Softwareinstallation

Hier beziehe ich mich ausschließlich auf die Installation am Mac, mangels eines Windows Rechners wurde die Installation unter Windows nicht getestet.
Leider hat es HP auch nach vielen Jahren einfach nicht geschafft wirklich funktionierende und vor allem gute Software zu liefern. An einem iMac z.B. wurde der Drucker zwar sofort erkannt (über WLAN) und versucht, den OSX eigenen Treiberdownload zu starten, dieser scheiterte aber. An einem MacMini funktionierte dies einwandfrei. Zu bedenken ist aber, dass bei dieser Art der Installation z.B. die Software für den Scanner fehlt.

Ich empfehle, die Software von der beigepackten CD aus zu installieren, und zwar alle angebotenen Optionen. Danach empfehle ich, einen Neustart des Macs durchzuführen. Während zwar der MacMini sofort drucken konnte, wollte der iMac erst nach einem Neustart. Vielleicht kamen sich am iMac die Software für den alten Officejet und die für den Photosmart in die Quere.

Ebenfalls Probleme gab es am iMac mit der generellen Erkennung des Druckers zum Scan z.B. In Summe funktionierte über USB am iMac (der neben dem Drucker steht) alles perfekt, über WLAN nur teilweise bzw. nicht immer.

Bedienung am Mac

Neben den üblichen OSX Interfaceoptionen zum Drucken selbst dreht sich alles um das HP Utility über welches man grundsätzlich Zugriff auf alle Wartungs- und Status Informationen des Druckers hat. Basisinformationen wie z.B. die Füllstände der Patronen können natürlich über die eingebauten Tools von OSX abgerufen werden. Seitens HP steht zudem ein Dashboard-Widget zur Verfügung das bereitwillig Auskunft über die Tintenfüllstände gibt. Sehr gut gelöst!


Ist der Drucker über USB verbunden, so funktioniert das HP Utilty verzögerugnsfrei; über WLAN muß man immer mal wieder ein paar Sekunden warten, bis der Drucker verbunden ist.

Schön gelöst vor allem die gute Konfigurierbarkeit der einzelnen „Scan to PC“ Optionen. Hier kann nach belieben geschaltet und gewaltet werden um Auflösung und Komprimierung der Scans genau den persönlichen Bedürfnissen nach anzupassen. Verbesserungswürdig dann wiederum ein Fenster das bei einem laufenden Scan permanent am Bildschirm, allen anderen Fenstern übergeordnet, angezeigt wird, bis der gewünschte Scan abgeschlossen ist. Hier wäre ein halbtransparentes Infofenster ala „Growl“ sicher eine schönere und weniger störende Lösung gewesen.

Für erfahrenere Nutzer bietet sich ein Zugriff auf erweiterte Druckerfunktionen auch über ein Browserinterface des Druckers an, dies funktioniert ganz gut, ist aber für unbedarfte User nur bedingt zu empfehlen, da er vielleicht von der Vielfalt an gebotenen Optionen abgeschreckt wird.

Bedienung direkt am Drucker

Wenngleich weder das Display (Auflösung, Größe, resistives Touchdisplay) noch die generelle Aufmachung exakt „bahnbrechend“ oder „zukunftsweisend“ ist, so erfüllt es dennoch voll und ganz den Zweck, den Drucker schnell und zuverlässig (auch ohne den Rechner nebenbei) zu bedienen.

Das Menü bietet über kleine Symbole Zugriff auf Scan- und Kopierfunktion, Füllstände, WLAN oder auch Apps. Diese bestehen aus Disney Ausmalbüchern usw. – für Erwachsene Menschen bzw. im Büroalltag also zu vernachlässigen.

httpvh://www.youtube.com/watch?v=CBMdezWta3E

Druckqualität

Die Namensgebung „Photosmart“ läßt darauf schließen, dass es sich hier um einen Fotodrucker handelt. Gut kombiniert, Whatson. Der 5515 ist zwar sicher nicht der beste Fotodrucker am Markt, liefert aber auf HPs Fotopapier (eine kleine Probepackung mit 10x15er Bögen wird mitgeliefert) sehr gute Ergebnisse, die lediglich, was das schwarz anbelangt, ein wenig kräftiger sein könnten.
In Standardqualität auf normalem Kopierpapier ist die Qualität OK, reicht aber nicht an jene der vor einigen Jahren verwendeten Pigmentierten HP Tinten älterer Deskjet Modelle heran. Der Entwurfsmodus ist wirklich nur für Entwürfe geeignet, zeichnet sich aber durch recht hohe Druckgeschwindigkeit aus.

Achtung: Klick auf das folgende Bild öffnet die 1,9MB grosse Version mit 3632×3390 Pixeln. Die Muster wurden jeweils auf Normalpapier gedruckt.

Natürlich lassen sich alle vordefinierten Modi auch nach belieben anpassen. Allerdings sind manche Optionen in Abhängigkeit vom eingestellten Papier nicht immer verfügbar.

Gemessen an den Füllmengen der Patronen (welche im übrigen als Standard- und XL-Version angeboten werden), lohnt sich das häufige Drucken A4 großer Fotos mit diesem Drucker nicht. Hier ist man besser dran, einen Abzug beim Labor seines Vertrauens zu bestellen. 10x15er oder 13x18er Abzüge sind zwar immer noch teuer aber etwas besser zu rechtfertigen – zumal der Druck nur einen Bruchteil der Zeit des Besuchs im Fotolabor in Anspruch nimmt.

Nach dem Test des Drucks älteren HP Fotopapieren sowie auf Normalpapier konnte ich die besten Ergebnisse auf dem von HP auch beigepackten „HP Advanced Photo Paper“ erzielen.

Wasser- und Wischfestigkeit

HP bewirbt die verwendeten Tinten als wischfest. Dies stimmt soweit, sofern man nicht mit extrem feuchten Fingern den Ausdrucken zu Leibe rückt. Wasserfestigkeit können wir den Tinten aber nicht bescheinigen, wenngleich die Tinte nicht ausgewaschen wird. Inwiefern die Ausdrucke über einen längeren Zeitraum lichtecht sind, konnten im bislang kurzen Testzeitraum nicht eruiert werden. Sollten sich hier gröbere Ausfälle einstellen, wird dieser Artikel natürlich entsprechend ergänzt werden.

Airprint & ePrint

Beide Dienste, Air- und ePrint erweisen, sofern eingerichtet, dem Nutzer gute Dienste. An der Einfachheit des Setups könnte man aber durchaus noch Verbesserungen durchführen. Zwar kann, zur Einrichtung von ePrint beispielsweise, eine Seite mit Anweisungen ausgedruckt werden, allerdings ist durch den recht limitierten Platz am Touchscreen nicht immer klar, was genau geschieht, wenn man den Anleitungsdruck anstösst.

Prinzipiell verläuft die Einrichtung von ePrint dermassen, dass der Drucker ab Auslieferung eine eindeutige Email Adresse aufweist. Legt man auf www.hpeprint.com einen neuen Account an, so kann man den eigenen Drucker über diese Email Adresse hinzufügen und dieser ist fortan auch unter selbiger erreichbar. Schickt man nun von einem beliebigen Email Programm eine Nachricht mit oder ohne Anhang an den Drucker so druckt dieser, eine bestehende WLAN Verbindung vorausgesetzt, brav Email samt Anhang aus. Fein! Natürlich immer vorausgesetzt, die eMail kommt von der eigenen bei HP EPrint registrierten email Adresse.

Google Cloudprint wird im Übrigen auch unterstützt. Hier bietet sich dann sogar die Option den Drucker Freunden, Familie oder Bekannten freizugeben; diese könnten dann den Drucker ebenso nutzen und müssten nichtmal WLAN oder einen installierten Druckertreiber haben.

Ebenfalls sehr gut gelöst ist der Druck über HPs iOS App. Hier kann direkt mit der Kamera des iOS Geräts ein Foto aufgenommen werden und sofort gedruckt werden. Es läßt sich aber auch ein Scan starten und sogar der zu scannende Bereich des Auflagenglases definieren. Die Dokumente oder Bilder werden am iOS Gerät gespeichert und können natürlich auch bequem geteilt werden. Dadurch lässt sich der Drucker tatsächlich auch bei gänzlich ausgeschaltetem Mac oder PC einwandfrei benutzen.

Dennoch sollte bedacht werden, daß durchaus Limitationen dieser Modi bestehen; so bieten sie nicht die große Einstellungsvielfalt, die man vom regulären Druckertreiber am Mac oder PC gewohnt ist.

Der Drucker lässt sich auch am Rechner bequem über die WLAN Verbindung nutzen. Auch hier gilt es zu bedenken, dass NICHT alle Optionen, speziell des Scans, zur Verfügung stehen. Beispielsweise kann bei WLAN Verbindung im HP Scan 3 Programm lediglich 200dpi maximal ausgewählt werden und die Qualität kann nur auf Scangeschwindigkeit optimiert, ausgewählt werden. Verbindet man den Drucker zusätzlich über USB mit einem Rechner so stehen auf jenem Rechner alle Optionen zur Verfügung.

Apples Airprint hingegen funktioniert ohne Einrichtung. Der Photosmart Drucker wird von iOS Geräten sofort erkannt, sofern er sich im gleichen WLAN befindet. Es kann sofort losgelegt werden.

Einziger Haken: Wird am iOS Gerät „Duplexdruck“ aktiviert, kommt am Drucker nichts mehr an. Ein Ausdruck ist nur möglich, wenn einseitig gedruckt wird. Hier sollte HP noch nachbessern.

Generell würde ich mir für Airprint noch Einstellungsmöglichkeiten wünschen. Text z.B. wird relativ groß gedruckt, hier wäre eine Einstellmöglichkeit in iOS wünschenswert.

Scannen & Kopieren

Der kleine Photosmart-Drucker erledigt die Scan- und Kopierjobs zuverlässig. Hier punktet der Touchscreen da diese Funktionen ohne einen Wald an Knöpfen relativ schnell erreicht werden können. Mangels eines automatischen Einzugs der Scaneinheit werden hier aber nur Einzelseiten verarbeitet.

Besonders erfreulich ist das Zusammenspiel zwischen Scansoftware am Mac und dem Drucker. Es können verschiedene Automator-Aktionen direkt im HP Utility definiert werden um so zu steuern, was passiert, wenn man z.B. „Dokument scannen in Datei“ am Drucker auswählt.

Scannen oder kopieren geschieht zwar nicht mit atemberaubender Geschwindigkeit, für den gelegentlichen Gebrauch ist es aber ausreichend.

Druckgeschwindigkeit

Die Angaben der Druckerhhersteller richten sich hinsichtlich der Druckgeschwindigkeit nach Normbriefen. Da steht dann ein Briefkopf drauf, vielleicht ein Bildchen und ein paar Zeilen Text. So unterschiedlich, wie aber die zu druckenden Dokumente sind, so unterschiedlich ist natürlich auch die jeweils vom Drucker aufzuwendende Zeit pro Blatt da bei Tintenstrahldruckern ja Zeile für Zeile und nicht ein ganzes Blatt auf einmal gedruckt wird.

Hier eine ganz subjektive Darstellung der Druckgeschwindigkeit: Standardruck: mittelschnell, Entwurfsdruck: recht flott, HQ Druck: eher langsam, Fotodruck auf Fotopapier mit maximaler Auflösung: sehr langsam.

In Summe ist die Geschwindigkeit, mit der der Photosmart 5515 druckt absolut OK.

httpvh://www.youtube.com/watch?v=Z0sMy8Cfmu4

Papierhandhabung

Grundsätzlich gibt es bei der Papierzuführung nach wie vor nur zwei Arten von Geräten. Jene, die das Gerät hinten und meist stehend positioniert haben und jene, wie diesen HP Photosmart Drucker, die das Papier unten verstaut haben. Beide varianten haben Vor- und Nachteile. Die geradere Papierzuführung der ersten Variante beispielsweise macht oftmals das Bedrucken von dickerem Papier möglich, benötigt aber mehr Platz nach oben und meist generell, was die Standfläche betrifft. Letztere Variante der Papierzuführung von unten biegt das Papier um 180° und kann daher zu stärkerer Wellung führen, zudem kann leichter ein Papierstau auftreten. Diese Geräte wie unser Photosmart haben dafür eine recht kompakte Stellfläche.

Im Test funktionierte die Papierzuführung des Photosmart 5515 einwandfrei. Zwei Kritikpunkte gab es dennoch: Einerseits ist die Aufnahmekapazität für Standardpapier von lediglich 80 Blatt geradezu lächerlich. Andererseits ist die Konstruktion der Klappe und Papierstütze sehr wackelig und düfrte eine Kollision mit z.B. einem Knie im Vorbeigehen nur in seltenen Fällen überleben.

Geräuschlevel

Sehr leise. Eigentlich nimmt man den Drucker nur beim Einziehen des Papiers wahr, die Bewegungen des Druckkopfes sind ausgesprochen leise, speziell verglichen mit Laserdruckern.

Patronentausch

Der Patronentausch ist kinderleicht zu bewerkstelligen. Öffnet man die Klappe, so fährt der Wagen mit Druckkopf und Patronen automatisch in eine Stellung zum Auswechseln der Patronen. Es muss nur eine kleine Lasche gedrückt werden an der jeweiligen Patronen um diese zu entriegeln und sie zu tauschen. Witzig die Funktion, Patronen Software seitig zu sperren. Sie können dann nur noch in dem Drucker, in dem sie gesperrt wurden, verwendet werden, und in keinem anderen. Diese Funktion zielt wohl auf den Betrieb in geschäftlichem Umfeld ab um Mitarbeiter daran zu hindern, sich an den Tintentanks des Bürodruckers zu vergreifen.

Der Photosmart setzt vier getrennte Patronen (Schwarz, Cyan, Magenta und Gelb) ein, die je nach bedarf getauscht werden können. Die Reichweite ist je nach Anwendungsfall unterschiedlich. Enttäuschend in jedem Fall, dass dem Drucker lediglich gering gefüllte „Setuppatronen“ beigepackt werden.

Unterhaltskosten

Natürlich schwanken die Kosten, die solch Tintenstrahldrucker verursacht extrem stark mit den Druckaufträgen. Je nach eingelegtem Papier und der gewünschten Qualität können Fotodrucke durchaus sehr teuer sein. In keinem Fall allerdings kann mit einem Drucker dieses Segments so günstig wie mit einem Farblaser gedruckt werden. Der Farblaser wiederum kann dafür kaum Fotos in akzeptabler Qualität drucken.

Pro & Contra

+ kompakte Bauweise
+ sehr günstig in der Anschaffung
+ großer Funktionsumfang
+ solide Druckqualität
+ guter Fotodruck
+ relativ günstiger Patronenpreis
+ Einzelpatronen je Farbe (CMYK)
+ Duplexeinheit für kaum Mehrpreis

– unzeitgemäßer Stand-By Stromverbrauch
– relativ geringe Reichweite mit Standardpatronen
– gakelige Papierzuführung / Papierausgabe

Fazit

Für einen recht geringen Preis erhält man bei Amazon diesen Drucker inklusive Duplexeinheit. Wer auf den beidseitigen Druck verzichten kann, greift zum Modell 5510 und spart ca. 6EUR.

Während die einzelnen Patronen zwar relativ günstig zu erstehen sind (verglichen mit Farbtoner für Laserdrucker) ist die Reichweite leider relativ gering. Wer plant, viele Fotos in hoher Qualität zu drucken sollte ggf. zu Modellen mit größeren Patronen greifen oder die Fotos gleich im Labor entwickeln lassen.

Dieser Drucker richtet sich ohne Zweifel an Nutzer die ein kompaktes und einfach zu bedienendes Gerät mit moderaten Unterhaltskosten suchen. Für hohes Druckvolumen ist der Drucker nicht geeignet, daran lassen weder die kleinen Patronen, noch die Geschwindigkeit bei hoher Qualität noch die Minimalistische Papierzuführung einen Zweifel.

Auch wenn manche Punkte dieses Testberichts vielleicht sehr kritisch erscheinen, so empfehle ich diesen Drucker und würde ihn wieder kaufen. Er funktioniert im Rahmen dessen, wofür er konzipiert wurde hervorragend. Jeder (zukünftige) Nutzer sollte sich nur vor dem Kauf informieren und abwägen, ob dieses das richtige Gerät für ihn ist.