Der sorgt für gutes Klima: Dyson AM10 Luftbefeuchter

Heizsaison. Trockene Luft. Brennende Augen. Ich weiß nicht, wie’s euch da geht, aber in den Wintermonaten wird der Kamin natürlich oft angeheizt und die wohlige Wärme genossen. Einher geht leider aber auch sehr trockene Raumluft um die 30% (besser wären 45-55% Luftfeuchtigkeit). Damit trotz des Feuers im Ofen die Luft angenehm ist, habe ich mir für euch mal den Dyson AM10 Humidifier genauer angesehen.

Verpackung & Lieferumfang

Wie bei aktuell allen Dyson Geräten kommt der Karton in Plastik eingeschweißt. Die Einzelteile des Gerätes sind löblicherweise in Karton verpackt, dann aber wiederum in Plastiktüten. Das kann man besser machen. Mitgeliefert wird ein sehr großes Netzgerät (warum wird das nicht im Gerät verbaut?!) und eine kleine Fernbedienung die magnetisch an der Oberseite des Geräts befestigt werden kann.

Inbetriebnahme

Nach dem Auspacken ist der Zusammenbau eigentlich selbsterklärend. Es ist quasi unmöglich, Teile anders als vorgesehen zusammenzustecken. Der Wassertank ist schnell befüllt, den Einfüllstutzen empfinde ich aber als zu klein und fummelig. Man setzt also den gefüllten Wassertank auf die Motoreinheit, Steckt das „Oval“, aus dem später die Luft kommt auf und lässt es mit etwas Nachdruck einrasten. Netzgerät anstecken, und schon kann die Einschalt-Taste gedrückt werden. Wir sehen ein kleines Leuchtsymbol uhrzeit-ähnlich aufblinken – in einem Zeitraum von drei Minuten wird das Wasser mittels UV Licht desinfiziert. Danach beginnt die Luftbefeuchtung.

Design

Nun, keine Dyson Review ohne den Punkt „Design“. Ihr wisst es ja, da kann man streiten. Ich finde das Gerät schick, aber ich bin dem Dyson Design generell positiv gegenüber eingestellt. Das Gerät ist allerdings relativ voluminös, entsprechend muss zunächst mal ein Plätzchen im Raum gefunden werden.

Grundsätzlich finden wir unten die weiße Motoreinheit. Rund um den Sockel befinden sich Einlassöffnungen für die Luft. Mittig vorne gibt es einen Taster zum Ein- und Ausschalten, auf der Rückseite die Buchse für das Netzgerät.

Jegliche Sonstige Funktionen werden über die mitgelieferte Fernbedienung gesteuert; die Symbole sind selbsterklärend und dank kleiner Magneten kann die Fernbedienung wie bei anderen Dyson Ventilatoren einfach auf der Oberseite des Gerätes verstaut werden.

Videreview

Betriebsarten

Normalbetrieb

Der AM10 Humidyfier kann grundsätzlich als Ventilator auch ohne Feuchtezugabe verwendet werden. Die prozentuelle Angabe der Luftfeuchtigkeit bezieht sich auf die angesaugte Raumluft, an der eigentlichen Wasserzugabe des Geräts ändert das nix. Der Ventilator wiederum kann auf 10 Stufen eingestellt werden, bis Stufe 3 ist er fast nicht hörbar.

Automatikbetrieb

Schaltet man den Luftbefeuchter auf „Automatik“, so ermittelt er anhand von Luftfeuchte sowie Temperatur im Raum die optimale Feuchtigkeitsabgabe und regelt entsprechend die Wasserzugabe. Die Einstellung es Lüfters bleibt davon unangetastet.

Sleeptimer

Natürlich bietet der Dyson AM10 auch einen Sleeptimer, auf Wunsch kann in man in vielen Stufen zwischen 15 Minuten und 9 Stunden einstellen, nach welcher Zeit sich das Gerät automatisch abschaltet.

Betriebsgeräusch

Wie jeder Dyson Ventilator der sich der Air-Multiplier-Technologie bedient ist auch der AM10 wunderbar leise. Bis Stufe 3 (von 10) hört man das Gerät eigentlich kaum. Stufen 4-6 erzeugen ein merkbares Geräusch das man mit Musik oder dem Fernseher locker übertönen kann. Erst über Stufe sechs wird’s deutlich wahrnehmbar, und man möchte das eher sein lassen. In der Praxis aber reichen die Stufen 1-3 für die Befeuchtung des Raums absolut aus, sofern man nicht versucht, einen Ballsaal zu befeuchten.

Wartung

Glücklicherweise ist die Wartung des Geräts nur einmal monatlich vorzunehmen. Dyson hat unter dem Wassertank eine wartungsfreie LED UV Lampe verbaut, die dafür sorgen soll, 99% der Keime abzutöten, bevor das Wasser im Raum zerstäubt wird. Gerade bei Luftbefeuchtern mit Ultraschall und ohne Heizelement ist das ein sehr wichtiger Punkt. Denn seien wir uns mal ehrlich: Nach den ersten paar Tagen lässt man das mit der Reinigung auch schnell mal sein und das ist letztlich dann ungesund.

Beim AM10 soll man einmal monatlich den Tank mit Zitronensäure und Wasser reinigen. Etwas einwirken lassen und gründlich ausspülen. In dieser Lösung aus dem Tank weicht man dann noch die (wenigen) Einzelteile ein, spült auch diese gründlich ab. Zu guter letzt sollte auch das Reservoir im Gerät damit befüllt werden, damit auch dort Kalk und etwaige Keime entfernt werden; das war’s. Alles in allem sollten diese 5-10 Minuten einmal pro Monat kein großes Problem darstellen.

Im Alltag & Fazit

Wie schlägt sich aber nun der AM10 im Alltag? Was ich vermisst habe war eine Möglichkeit, das Gerät zu programmieren bzw. über WLAN zu steuern. In dieser Preisklasse hätte ich mir erwartet, dass das Gerät über die Heimautomatisierung automatisch gesteuert werden kann. Hier könnte Dyson noch nachbessern – ich würde mal vermuten, dass das mit der nächsten Generation Luftbefeuchtern kommen wird.

Mit bis zu 18h Laufzeit mit einem vollen Wassertank ist dieser groß bemessen. Wer sich angewöhnt, einfach einmal pro Tag in einer der gewohnten Routinen den Tank zu befüllen, wird selten auf dem Trockenen sitzen. Super!

Ansonsten hat man aber einfach die Fernbedienung, schaltet den AM10 ein und 3 minuten später wird die Raumluft befeuchtet – leise und effizient. Ich hatte bislang noch keinen besseren Luftbefeuchter  und kann den AM10 daher definitiv empfehlen. Der Preis ist allerdings, wie bei Dyson üblich, stattlich.

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