NuForce BeSport 4 im Kurztest

Mittlerweile kenne ich viele der Kopfhörer aus Optomas NuForce Reihe. Heute stelle ich euch den neuen Sport In-Ear Kopfhörer vor, den BeSport4. Wieder begleiteten mich die BeSport 4 viele Male ins Fitnessstudio und mußten ihr Können unter Beweis stellen. 

 

Verpackung & Lieferumfang

Auch die BeSport4 sind, wie gewohnt von NuForce, schick verpackt. Würde man jetzt noch auf den Schaumstoffblock verzichten, welcher die Kopfhörer in der Verpackung fixiert, wäre es optimal. Wie von anderen NuForce Modellen gewohnt, ist die Verpackung schlicht und hochwertig. Neben den eigentlichen Kopfhörern (In-Ear, verbunden mit einem Flachkabel) finden wir eine weiche Neoprentasche für den Transport, ein kurzes Micro USB Kabel zum Aufladen sowie vielfältige Ohrstöpsel.

Neben den Silikonstöpseln in neon-gelbgrün in jeweils drei verschiedenen Größen sowie einem Paar „doppelter“ Silkonstöpsel (vom Hersteller spin-fit twin-blade genannt)  in schwarz finden wir zudem die „Earwings“ in der Verpackung, also jene Silikonteile, welche die Kopfhörer gegen das Verdrehen im Ohr schützen. Auch die Earwings liegen in drei Größen und zwei Farben vor.

Alles in allem sollte also für jedes Ohr etwas dabei sein. Was ich schon bei den BeSport3 bemängelt hatte besteht aber weiterhin, auch bei den BeSport4 muß man auf die Memory-Schaum Stöpsel verzichten – vermutlich, weil diese nur bedingt für den Schweiß beim Sport geeignet sind.

Inbetriebnahme & Reichweite

Die Kopplung der BeSport4 erfolgt wie bei den meisten anderen Bluetooth-Kopfhörern. Mittlere Taste der Fernbedienung gedrückt halten und im Bluetooth-Menü des Telefons die Kopfhörer zum Pairing auswählen, das war’s.

Die Reichweite der Bluetooth-Verbindung entspricht dem Standard – zehn Meter bei freier Sicht sind kein Problem – und das obwohl die Gehäuse der Ohrteile zu großen Teilen aus robustem Metall gefertigt sind. Versperrt Stahlbeton die Übertragung, so kann’s natürlich auch schnell vorbei sein, mit der Reichweite.

Design

Wie auch schon das Vorgängermodell finde ich die BeSport4 hübsch. Gerade die Kombination aus Metallgehäuse und farbigen Elementen sieht gut aus und macht das Wiederauffinden in der Sporttasche einfacher.

Das hintere Ende der Ohrteile ist abgeflacht und mit Magneten versehen – dadurch können die beiden Ohrteile z.B. in einer Trainingspause oder eben nach dem Training einfach zusammen geklippt werden und baumeln nicht unkontrolliert herum.

Klang

Wie schon der Vorgänger überzeugt auch der BeSport 4 mit solidem aber  nicht überragendem Klang. Die Kopfhörer sind robust, speziell hinsichtlich Schweiß, der bei Sport ja vermehrt anfällt, und bieten dennoch ausgewogenen Klang. Die Höhen sind klar, die Mitten ausgewogen, lediglich bei den Bässen sind die BeSport 4 etwas auf der schwachen Seite. Wer also am Laufband gern die Bässe hochdreht, wird vielleicht zu einem anderen Produkt greifen wollen. Für ein Produkt im 100€ Segment ist der Klang aber schwer OK.

Der Hersteller wirbt mit noch besserem Klang dank neuer Graphen beschichteter Treiber – dieser Unterschied dürfte aber, sofern vorhanden, nur von den wenigsten Nutzern gehört werden.

Tragekomfort

Auch hier ist meine Wertung natürlich rein subjektiv. Jedes Ohr ist anders geformt. Manche von euch werden die „Earwings“ bevorzugen, manche die „twin-blade-Plömpel) und manche, so wie ich, die klassischen Silikonstöpsel. Mit letzteren konnte ich keine Druckstellen feststellen, auch nicht nach mehreren Stunden des tragens. Aber, wie immer gilt: sollte man die Möglichkeit haben, Kopfhörer „probe zu tragen“, so sollte man sie nutzen.

Akkulaufzeit

Optoma verspricht 10h Akkulaufzeit und ich konnte, wie schon beim Vorgängermodell, diese Laufzeit durchaus nachvollziehen, wenn ich die einzelnen Trage-Sessions hochrechnete; trotzdem ich natürlich keinen 10h Dauertest gemacht habe, da das kaum praxisnah für einen Sportkopfhörer gewesen wäre. Schön bei dieser Version der BeSport: Sie unterstützen Schnellladung und können via Micro-USB binnen 15min Strom für 2 weitere Betriebsstunden tanken.

Die Fernbedienung

Auf der rechten Seite baumelt die obligatorische kleine Fernbedienung mittels derer Lautstärke, Play/Pause sowie natürlich auch die Rufannahme oder auch den Siri-Aufruf steuert. Die Fernbedienung ist von den Ausmaßen und der Form OK und beim Sport sehr zuverlässig greifbar.

Besondere Features

  1. An erster Stelle steht hier natürlich der Feuchtigkeitsschutz, IPX5 sind die BeSport 4 zertifiziert, das heißt sie sind gegen Regen, Staub und Schweiß perfekt gewappnet.
  2. APTX und AAC sorgen für klaren Klang über Bluetooth.
  3. Dank Schnellladung können in 15min 2h Laufzeit nachgeladen werden
  4. Die Mitgelieferten vielfältigen Ohrstöpsel sorgen für sicheren Halt im Ohr während des Workouts.
  5. Weitere Details finden sich auf der Herstellerhomepage.

Fazit

Optoma liefert auch mit den BeSport 4 solide Kopfhörer im unteren Preissegment ab. Gute Akkulaufzeit, stabile Bluetooth-Verbindung, zuverlässiger Sitz und vielfältige Ohrstöpsel sind nebst der Feuchtigkeitsresistenz alles schöne Pluspunkte.

Der Klang ist solide, lediglich bei den Bässen sind die BeSport 4 etwas schwachbrüstig. Alles in allem sind die NuForce BeSport 4 durchaus empfehlenswerte bluetooth Kopfhörer im 100€ Preissegment.

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