Jot squareRecht lange hat’s gedauert. Schon am 28. Juli haben wir ja bereits vom Kickstarter-Projekt „Adonit Jot“ berichtet. Vor etwas mehr als einer Woche kam nun unser Exemplar mit der Post an und wurde natürlich einem eingehenden Test unterzogen. And here are the Austrian votes, wie man beim Songkontest so schön sagt… oder so. 😉

Jot550

Was ist der Jot?

Ein Stift. Für Tablets. Man benötigt keine Batterien oder sonstiges Zubehör. Durch eine Kunststoffscheibe ist der Touchscreen geschützt UND man sieht genau, wo man zeichnet. RICHTIGES Schreiben ist damit möglich. Perfekt zum Jot passen übrigens die Apps „GoodNotes“ und „Upad“.

UPAD for iCloud (AppStore Link) UPAD for iCloud
Hersteller: kim genie
Freigabe: 4+
Preis: 10,99 € Appstore >
UPAD V Lite (AppStore Link) UPAD V Lite
Hersteller: kim genie
Freigabe: 4+
Preis: Gratis Appstore >
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Design

Sehr schön und sehr wertvoll. Und das, obwohl für den Jot gar nicht mal viel Geld über die Theke wandern muß. Gerade mal 20$ (14€) verlangt der Hersteller Adonit laut seiner Homepage für das hier getestete Jot Basismodell welches in Purpur, Grün und Rot verfügbar ist. Die „Pro“ Variante mit Gummigriffleiste schlägt mit immer noch günstigen 29$ (22€) zu Buche.

Dreifarben

Wir haben das Modell in rot bestellt. Ein wunderschönes Rot. Der stift wirkt äußerst präzise gefertigt, die transparente Kunststoffscheibe an seiner Spitze ist locker und beweglich, wie es sein muß. Eine schraubbare Kappe schützt die Stiftspitze und die Scheibe während des Transports. Sehr erfreulich ist ist auch, daß die Kapp am hinteren Ende des Stifts wieder aufgeschraubt werden kann.

Spitze closeup

Einziger kleiner Wermutstropfen ist der fehlende Clip. Dieser wäre zwar sicher optisch nicht sonderlich schön, würde aber ein vom Tisch Rollen des Stiftes verhindern und ihn im täglichen Einsatz auch etwas praktischer machen.

Wie schreibt sich’s mit dem Jot?

Unerwartet gut. Ehrlich gesagt waren wir doch sehr skeptisch, ob die angepriesene „precision disc“ wirklich ein Schreiben am Tablet wie auf Papier ermöglichen würde. Tut sie aber. Natürlich ist ein Displayglas „rutschiger“ als echtes Papier, dennoch schreibt es sich ausgesprochen komfortabel und sicher. Die flexibel an der Stiftspitze angebrachte Scheibe hat übrigens den enormen Vorteil, daß man den Stift in jedem beliebigen Winkel halten kann ohne Gefahr zu laufen, daß die Eingabe nicht korrekt erkannt wird. Da hat wohl einer mitgedacht.

Kappe  spitze

Fazit

Beide Daumen hoch. Der Jot ist einer der schönsten und praktischsten Stifte die man seinem Tablet gönnen kann. Speziell am iPad bietet sich die oben genannte App „UPad“ an, die echtes Schreiben erst möglich macht. Wer also plant, handschriftlich auf seinem Tablet etwas mitzuschreiben oder zeichnen möchte darauf, ist hier richtig.

Natürlich könnte man mit dem Jot auch einfach so das iPad bedienen, aber das wäre wohl nicht im Sinne des Erfinders, nichtwahr?